Tidalectics

2. 06. - 19. 11. 2017 | TBA21 Augarten, Wien
Eingabedatum: 07.06.2017

bilder

Tidalectics betrachtet die Welt aus der Perspektive der Meere und unternimmt den Versuch, eine alternative Form der Auseinandersetzung mit ozeanischen Lebensräumen zu entwerfen. Gelöst von einer im Festland verankerten Denk- und Daseinsweise, reflektiert die Ausstellung das rhythmische Fließen des Wassers und den unaufhörlichen Wechsel der Gezeiten.

Tidalectics präsentiert dreizehn internationale Künstler_innen, deren Arbeiten die Meere in ihrer kulturellen, politischen und biologischen Dimension untersuchen – sei es in der Auseinandersetzung mit vom Menschen verursachten Ereignissen wie dem Klimawandel und dem Anstieg der Meeresspiegel oder im Entwerfen menschlicher und „mehr-als-menschlicher“ Beziehungen. Tidalectics zeigt neben herausragenden Arbeiten aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21) neun neu kommissionierte Arbeiten, von denen viele im Rahmen von Expeditionen der TBA21–Academy im Pazifik entstanden sind.

Als Titel der Ausstellung dient ein Wortspiel des aus Barbados stammenden Poeten und Historikers Kamau Braithwaite. Tidalectics begreift Geschichte als etwas von Wellen Geformtes, wobei der Bogen von Meeresüberquerungen bis hin zu Tauschsystemen, Mythen und mikrobischen Ursprüngen reicht und kulturelle wie materielle Anpassungs- und Wandlungsprozesse beleuchtet. Um die ineinanderfließenden Polaritäten aus Gegenwart und Geschichte, Wissenschaft und Poesie, Wegen und Wurzeln zu verstehen, spannt die Ausstellung ein dichtes Beziehungsgeflecht, in dem es nicht zuletzt um unser Verhältnis – als meist das Festland bevölkernde Menschen – zu den Meeren und ihren zahlreichen und mannigfaltigen Bewohnern geht.


Teilnehmende Künstler_innen
Atif Akin, Darren Almond, Julian Charrière, Em’kal Eyongakpa, Tue Greenfort, Ariel Guzik, Newell Harry, Alexander Lee, Eduardo Navarro, Sissel Tolaas, Janaína Tschäpe & David Gruber, Jana Winderen, Susanne M. Winterling, mit einer Performance von Joan Jonas am 23. Juni.


TBA21–Augarten
Scherzergasse 1a
1020 Wien
tba21.org

Presse






Daten zu Jana Winderen:

- Göteborg Biennial for Contemporary Art, 2011
- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien

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Lands End. Landschaft zwischen Bild und Raum - Shedhalle, Zürich


Die Ausstellung "Lands End. Landschaft zwischen Bild und Raum" geht der Frage nach, welche Landschaftsvorstellungen in der heutigen Kunst reflektiert werden. Jenseits von romantischen Naturidealen beschäftigen sich die zeitgenössischen Künstler auf neue Weise mit diesem Thema.

Während man in der Kunst der Romantik meist einer idyllischen Naturverklärung begegnet, beschäftigen sich heutige Künstler auf andere, vielfältige Arten mit der Naturdarstellung. So werden Landschaften zum einen nach ihren sozialen und kulturellen Veränderungen befragt. Darüber hinaus finden auch ökonomische Transformationsprozesse Einzug in die künstlerische Beschäftigung mit der Natur. Welche Bilder und Fantasien sind heutzutage prägend für unsere Vorstellungen von Natur?
Das Ausstellungsprojekt will Künstler zusammenführen, die sich mit eben jenem Thema beschäftigen und Natur und Technik nicht mehr als unvereinbaren Gegensatz auffassen.

Es werden Werke zu sehen sein von:
Ulu Braun, Eva Castringius, Matthew Fuller/Graham Harwood, Gabriela Gerber/Lukas Bardill, Dirk Haupt, Verena Maas, Achim Mohné, Sebastian Diaz Morales, Emily Richardson, Michaela Schwentner, Christian Vetter, Jana Winderen

Abbildung: Jana Winderen by Julia Barclay, Kangia, Greenland, 2009, Courtesy the artist

Ausstellungsdauer: 20.3.-16.5.10

Öffnungszeiten:
Mi-Fr 13-17 Uhr
Sa,So 12-18 Uhr

Verein Shedhalle
Rote Fabrik
Seestrasse 395
CH-8038 Zürich

shedhalle.ch



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