ÜberNatur - Natural Takeover

August 2020 - Juli 2022 | Skulpturenpark Köln
Eingabedatum: 01.08.2020

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Die 10. Ausgabe der alle zwei Jahre stattfindenden Freiluftausstellung KölnSkulptur erweitert den Skulpturenpark Köln um acht neue Kunstwerke. Auf Grund der Lage des Parks zwischen Rhein, Kölner Zoo, Flora und Botanischem Garten war es naheliegend, Arbeiten in Auftrag zu geben, die sich mit dem Thema Natur auseinandersetzen und so mit der unmittelbaren Umgebung korrespondieren.

Jetzt, im Sommer 2020, erfährt der künstlerische Bezug auf unsere natürliche Umwelt eine noch größere Dringlichkeit als zuvor. KölnSkulptur #10 eröffnet während einer verheerenden Pandemie, die durch den seltenen Übersprung eines Tier-Virus auf den Menschen ausgelöst wurde und sich auf Grund der fortgeschrittenen Globalisierung mit ihren hohen Mobilitätsraten weltweit ausbreiten konnte.

Die Ausstellung changiert zwischen klein- und großformatigen Exponaten. Bei der kleinsten Arbeit von Ayşe Erkmen handelt es sich um eine Nachbildung der letzten hawaiianischen Baumschnecke, die Lonely George genannt wurde und 2019 starb, nachdem Wissenschaftler:innen vierzehn Jahre lang erfolglos versucht hatten, eine Partnerin für den Gastropoden zu finden. Bei der größten Arbeit von Dane Mitchell handelt es sich um zwei künstliche Bäume, die zur Tarnung von Funkmasten und Überwachungstechnologien in China massenproduziert werden. Sie wurden von der letztjährigen Biennale in Venedig nach Köln gebracht.

Die durch die Pandemie geschaffene „neue Normalität“ lässt uns die Welt mit anderen Augen betrachten. Kunst sowie Kunstausstellungen wird diese veränderte Perspektive ganz besonders betreffen. In unserer Gegenwart kommt es vor allem darauf an, das Bewusstsein für globale wirtschaftliche Verflechtungen zu schärfen und ein breites Verständnis für die tiefgreifenden Auswirkungen zu schaffen, die diese auf die Umwelt haben und vice versa. Auch wenn KölnSkulptur #10 die schwierigen Fragen unserer Zeit nicht erschöpfend beantworten wird, so kann sie doch dazu beitragen, drängende Probleme zu benennen.


Teilnehmende Künstler:innen
Mary Bauermeister, John Bock, Tom Burr, James Lee Byars, Nina Canell, Leelee Chan, Edith Dekyndt, Bogomir Ecker, Ayşe Erkmen, Peter Fischli / David Weiss, Barry Flanagan, Sou Fujimoto, Dan Graham, Lena Henke, Jenny Holzer, Bethan Huws, Leiko Ikemura, Anish Kapoor, Stefan Kern, Hubert Kiecol, Per Kirkeby, Klara Lidén, Dane Mitchell, Katja Novitskova, Jorge Pardo, Mandla Reuter, Ulrich Rückriem, Michael Sailstorfer, Karin Sander, Thomas Schütte, Joel Shapiro, Andreas Slominski, Mauro Staccioli, Mark di Suvero, Rosemarie Trockel, Simon Ungers, Bernar Venet, Bernard Voïta, Paul Wallach, Lois Weinberger, Martin Willing, Guan Xiao, Trevor Yeung, Heimo Zobernig

Kurator Tobias Berger
Tobias Berger ist Chefkurator am Tai Kwun Centre of Heritage and Arts in Hongkong. Von 2003 bis 2005 war er Direktor des ARTSPACE NZ in Auckland, Neuseeland, von 2005 bis 2008 leitete er den Para Site Art Space in Hong Kong. 2008 bis 2010 war Berger Chefkurator am Nam June Paik Art Center in Seoul, Südkorea, und 2010 bis 2015 Kurator für Bildende Kunst am M + Museum in Hongkong.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet keine offizielle Eröffnung der Ausstellung statt.


Stiftung Skulpturenpark Köln
Elsa-Brändström-Straße 9
50668 Köln
www.skulpturenparkkoeln.de


Presse



Trevor Yeung:


- Biennale de Lyon 2019

- EVA International 2018

- Shanghai Biennale 2014


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