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Formalismus. Moderne Kunst, heute - Kunstverein Hamburg (9.10.04-9.1.05)


Eingabedatum: 12.10.2004

Formalismus. Moderne Kunst, heute - Kunstverein Hamburg (9.10.04-9.1.05)

bilder


Es lebe die Ästhetik!

Formalismus. Moderne Kunst, heute. Eine Ausstellung im Kunstverein Hamburg.

Schon seit Anbeginn der Geistwissenschaften besteht die Diskussion, ob der Form oder dem Inhalt der Vorrang gegeben werden soll. Die Ausstellung "Formalismus" versucht, verschiedene moderne Positionen zu diesem Thema auszuloten. Eingeladen wurden über 25 internationale Künstler, die in den sechziger und frühen siebziger Jahren geboren wurden. Die sogenannte Generation X auf der Suche nach sinnstiftenden Erklärungen. Form und Inhalt schließen einander nicht aus stellt diese Gruppenausstellung als Postulat in den Raum. Weder den Primat des einen noch des anderen soll es geben. Alles ist ineinander verwoben.

Michael Krebbers Arbeiten verstehen die Ausstellungsmacher als indirekten Ausgangspunkt. Vertreten ist er mit seinen "Geparden-Bildern". Eine Gepardenmutter mit ihren Jungen wird gezeigt. Gemalt auf Stoff (bzw. Kissen- und Bettbezügen) wirkt das Bild wie ein touristisches Mitbringsel aus Afrika. Es erscheint kitschig und ohne jedwede tiefere referentielle Bedeutung und könnte in jedem kleinbürgerlichen Haushalt Platz über dem Sofa finden. Die Malweise und die benutzte Form - in diesem Fall die Textilie - ergeben ein synthetisches und sich bedingendes Verhältnis. Nichts ist ohne das andere möglich. Bei einer Veränderung des Motives oder der formalen Anwendung würde die Aussage nicht mehr die Gleiche sein. So die These der Schau.

"Formalismus. Moderne Kunst, heute" ist eine sehr ambitionierte Ausstellung mit einer interessanten Mischung verschiedener Kunstrichtungen. Nichtsdestotrotz bleibt diese schwer zugänglich. Die Verbindung der einzelnen Werke und die Grundintention der Zusammenstellung erschließt sich dem Betrachter nicht auf leichtem Wege. Ohne Katalogtext würde Vieles erklärungsbedürftig bleiben. Dem Besucher wird einiges abverlangt, dennoch ist und bleibt das Spannende in der Kunst, dass es einen letzten und einzigen Grund nicht gibt, wie auch Jonathan Monk, Teilnehmer der Ausstellung, resümiert:"wenn ich wüsste, was ich tue, würde ich es nicht tun..."

Zu sehen ist die Gruppenausstellung vom 9. Oktober bis zum 9. Januar 2004.

Kunstverein in Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg
Telefon: 040-322157
kunstverein.de


Dr. Tanja Hemme





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