Marlie Mul. Das Budget
6. 7. – 16. 11. 2025 | Kunsthaus Glarus, Glarus
Eingabedatum: 05.07.2025

Muls Objekte haben organische Qualitäten. Sie sind wie flüchtige Gestalten, die sich allerdings ihrer figürlichen Tendenz und ihrer eigenen Künstlichkeit bewusst sind. Oft verwendet die Künstlerin Materialien, die in subtiler, mitunter irritierender Weise auf körperhafte Elemente wie Knochen, Haare, Haut oder Körperflüssigkeiten verweisen. Die Aufmerksamkeit für unscheinbare, alltägliche Dinge ist dabei keine beiläufige Geste, sondern entsteht aus einem Interesse an kleinen Differenzen, an Transformationen und Widerständen im gesellschaftlich codierten Raum. Muls Skulpturen sind wie leise Kommentare auf Strategien des sozialen Austauschs.
Für die Ausstellung Das Budget im Kunsthaus Glarus ist eine neue Serie von Arbeiten entstanden, die das Falten als Handlung und als Metapher in den Mittelpunkt stellt – entwickelt ausgehend von früheren Untersuchungen zur Struktur und Logik des Faltens in der Werkserie Unnamed Charms, die kleine, dicht gefaltete, bijouartige Objekte aus Silikon mit Haaren und kleinen Plastikknochen kombiniert zeigt. In den aktuellen Werken werden flache, selbstgefärbte und übereinander gelagerte und gefaltete Silikonplatten von Metallstäben durchdrungen und durch Schrauben in Form gehalten. Indem nur wenige Parameter wie Grösse und Opazität verändert werden, bringen die Objekte eine Verbindung von Grafischem und Skulpturalem zum Ausdruck.
Kunsthaus Glarus, Glarus
kunsthausglarus.ch/
Für die Ausstellung Das Budget im Kunsthaus Glarus ist eine neue Serie von Arbeiten entstanden, die das Falten als Handlung und als Metapher in den Mittelpunkt stellt – entwickelt ausgehend von früheren Untersuchungen zur Struktur und Logik des Faltens in der Werkserie Unnamed Charms, die kleine, dicht gefaltete, bijouartige Objekte aus Silikon mit Haaren und kleinen Plastikknochen kombiniert zeigt. In den aktuellen Werken werden flache, selbstgefärbte und übereinander gelagerte und gefaltete Silikonplatten von Metallstäben durchdrungen und durch Schrauben in Form gehalten. Indem nur wenige Parameter wie Grösse und Opazität verändert werden, bringen die Objekte eine Verbindung von Grafischem und Skulpturalem zum Ausdruck.
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