Andy Denzler „Distorted Moments“

23. 11. 2014 - 18. 01. 2015 | Ludwig Museum Koblenz
Eingabedatum: 23.11.2014

bilder

Der Schweizer Künstler Andy Denzler kombiniert in seiner künstlerischen Praxis eine Vielfalt von Medien, die Malerei, Druckgrafik, Skulptur und Zeichnung umfassen. Seine Werke bewegen sich zwischen Abstraktion und Realität, sie bedienen sich der klassischen Anwendung von Ölmalerei, um die sich
verschiebenden Grenzen zwischen Fiktion und Realität anzusprechen. Das Ludwig Museum in Koblenz zeigt vom 23. November bis zum 18. Januar
insgesamt 19 seiner Arbeiten.

Andy Denzler (*1965 in Zürich) erschafft sich seine Bilder aus eigenen Film- und Kameraaufnahmen, oftmals nutzt er die selbst schon archaisch gewordenen Polaroids. Er bleibt dabei nah dran an dem, was im Grunde mehr der Malerei als der Fotografie zuzurechnen wäre. Schon die Tatsache, dass viele seiner Motive zwar aus dem Foto generiert sind, sich aber doch austarierten Gesetzen der malerischen Komposition zuwenden, macht dies deutlich. Der malerische Akt als solcher untermauert das Bestreben, ganz im malerischen Medium zu bleiben. Indem er Fotos für die Bildfindung nutzt und zugleich die fotografische wie die malerische Realität bruchstückhaft deutlich werden lässt, ahnt man als Betrachter, dass es Denzler auch um ein grundsätzliches
Befragen von Malerei und Fotographie im Hier und Jetzt gehen soll.

Denzlers Werke sind Schnappschüsse von Begebenheiten, die in der Spanne von kurzen Momenten stattfinden. Sie sind in ihren Bewegungen verwischt und verzerrt, mit einem künstlich verschmierten Zeitraum, der in gefrorene Ewigkeiten verlängert ist wie die oszillierenden Bilder eines VHS-Bandes in Pausenstellung.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit Andy Denzlers Galeristen Michael Schultz, Berlin. Zusammen mit der parallel gezeigten Installation „Das Gefühl in meinem Inneren“ der koreanischen Künstlerin SEO, hat der Besucher jetzt die Möglichkeit, das Verhältnis von West und Ost, von gefestigter Komposition und bruchstückhafter Realität zu erleben und zu befragen.


Ludwig Museum
Danziger Freiheit 1 (am "Deutschen Eck")
D - 56068 Koblenz

ludwigmuseum.org/

Presse








Weiteres zum Thema: Andy Denzler



Mit ihrer 12. Ausgabe zieht die ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst in die koelnmesse


Ab sofort begrüßt die ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst ihre Besucher in der koelnmesse, einem der fünf größten Messegelände der Welt. Mit der Vernissage am 23. Oktober 2014 öffnen die Hallen 1 & 2 erstmals ihre Tore für eine Kunstmesse.

Mehr als 100 internationale Galerien auf der ART.FAIR
Bis zum 27. Oktober 2014 präsentieren über 100 Galerien aus dem In- und Ausland wieder den Mix, der die ART.FAIR kennzeichnet: Die Besucher erwarten erneut etablierte Positionen der Gegenwart und Moderne. Gleichzeitig können sie sich wieder auf die Entdeckung junger Künstler freuen. Dieser Ansatz vereint auf der ART.FAIR jedes Jahr aufs Neue junge Kunstinteressierte mit erfahrenen Sammlern.

Installation von Achim Zeman auf der ART.FAIR 2013, © Anton Gottlob Schoenenberg

In diesem Jahr können sich die Besucher erneut auf spannende Debuts freuen.
Zum ersten Mal auf der ART.FAIR vertreten ist die Galerie Borchardt. Die Hamburger Galerie präsentiert großformatige Installationen des Künstlers Heiko Zahlmann, als Zusammenspiel von Kunst und Architektur.

MaxWeberSixFriedrich (München) präsentiert bei ihrem ART.FAIR-Debut u.a. Arbeiten von Peter Zimmermann und Manuel Eitner.

Ebenfalls erstmalig vertreten ist die Galerie Hübner & Hübner (Frankfurt). Sie zeigt u.a. Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Carole Feuerman, die weltweit für ihre hyperrealistischen Skulpturen bekannt ist.

Die Galerie ponyhof artclub (München) feierte im letzten Jahr ihr erfolgreiches ART.FAIR-Debut. In diesem Jahr ist sie mit u.a. mit dem spanischen Künstler Marti Moreno dabei, der für seine Metall-Skulpturen bekannt ist.

Ebenso freut sich die ART.FAIR über zahlreiche Galerien, die seit vielen Jahren ihr Programm prägen:
So z.B. über die Galerie Terminus. An dem Stand der Münchener Galerie erwarten die Besucher u.a. Top-Positionen von Otto Piene, Georg Baselitz und Sigmar Polke.

Am Stand von Schultz Contemporary (Berlin) werden die Besucher u.a. auf Arbeiten von Andy Denzler und Skulpturen des chinesischen Künstlers Feng Lu treffen.

Galerie Voss (Düsseldorf) zeigt mit Arbeiten von z.B. Sandra Ackermann und Giacomo Costa ausschließlich zeitgenössische Kunst.

Tom Schmelzer präsentiert von white trash contemporary (Hamburg), Homo Bulla or The Sacred Baboon, 2009 | 90 x140 x 500 cm, Pavian, Bischofsrobe, Bischofskette, Bischofsmütze Teppich, Seifenblasenmaschine, © white trash contemporary

Mit einer Solo Show von Tom Schmelzer ist white trash contemporary (Hamburg) vertreten. Seine Installation „Homo Bulla“ zeigt einen lebensgroßen Pavian im Bischofsornat.

Erstmalig bietet die ART.FAIR den teilnehmenden Galerien eine Plattform ihre kuratierten Einzel- und Gruppenprojekte in einer auditiven Live-Präsenz vorzustellen: Im Rahmen der Veranstaltung „15 Minutes of Fame“ haben die teilnehmende Galerien ab dem 24. Oktober die Möglichkeit, ihre spannendsten Ausstellungsprojekte in Form von Interviews, Diskussionen oder Beiträgen zusammen mit den beteiligten Kuratoren vorzustellen. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an gleichermaßen an Galeristen, Kuratoren, Künstler und Besucher.

Auf der in die ART.FAIR integrierte BLOOOM – the converging art show können die Besucher neue Ausdrucksformen der Kunst entdecken. Die BLOOOM verbindet im fünften Jahr in Folge die Grenzen zwischen bildender Kunst, Design, Street Art, Mode oder Fotografie.


Exklusives Rahmenprogramm
Die mit Spannung erwartete Preisverleihung des BLOOOM Award by WARSTEINER läutet am 23. Oktober das exklusive Rahmenprogramm der ART.FAIR ein. Mehr als 1.200 Bewerber aus 65 Ländern folgten in diesem Jahr dem Ruf des ersten interdisziplinären Wettbewerbs weltweit. Im Rahmen der großen Sonderausstellung werden die zehn Finalistenarbeiten präsentiert.

Fashion Show Ludwig + Schwarz auf der ART.FAIR 2013, © Achim Hehn

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr setzt das deutsch-amerikanische Label Ludwig & Schwarz mit ihrer Fashion Show erneut das modische Highlight der Messe. Die neue Edition der Moving Canvas Collection entstand in Zusammenarbeit mit Street Artist The Pony.

Messezeiten
Die ART.FAIR beginnt am 23. Oktober um 17:00 Uhr mit der öffentlichen Vernissage. Vernissagetickets sind zum Preis von 30 € an der Tageskasse erhältlich. Am 24. Oktober und 25. Oktober sind ART.FAIR und BLOOOM jeweils von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Am 26. Oktober und 27. Oktober beginnen die Messen schon um 11:00 Uhr und schließen um 19:00 Uhr. Tagestickets kosten 16 €, ermäßigt 10 €.

Die ART.FAIR agentur: das Unternehmen hinter der ART.FAIR
Hinter der ART.FAIR steht die ART.FAIR agentur. Die Agentur für Kommunikation und Events ist Veranstalterin von ART.FAIR und BLOOOM und positioniert mittels gezielter Kommunikationskampagnen Marken und Unternehmen auf dem Kunstmarkt.

Weitere Informationen zu ART.FAIR und BLOOOM finden Sie unter art-fair.de oder blooom.de.

Gerne steht Ihnen Christiane Dethlefs für alle Anfragen sowie für Informationen zu ausstellenden Galerien zur Verfügung.

Pressekontakt:
Christiane Dethlefs
ART.FAIR agentur – Agentur für Kommunikation und Events
Alteburger Str. 36
D-50678 Köln

Ph: +49 221 420 393-16
Mail: dethlefs@art-fair.de
art-fair.de
> Messe-Logo




Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Ausstellung


    Anzeige
    berlin




    Biotopia

    weiter

    New Narratives: ÖKONOMIEN ANDERS DENKEN

    Auf der Basis eines breiten Netzwerks aus lokalen Kulturinstitutionen ist in Stuttgart die Etablierung eines neuen, jährlich stattfindenden „Gipfeltreffens“ geplant . weiter


    Howard Kanovitz – VISIBLE DIFFERENCE

    1972 lud der schon zuvor berühmte Kurator Harald Szeemann Kanovitz gemeinsam mit den Amerikanern Chuck Close und Richard Estes sowie dem Briten Malcolm Morley, dem Schweizer Franz Gertsch und den Deutschen Gerhard Richter und Sigmar Polke als Vertreter der auf Fotografie gründenden Malerei zur documenta 5 nach Kassel ein weiter

    documenta 14: Von Athen lernen

    Ein Überblick ... weiter



    Alexandra Bircken - STRETCH

    »STRETCH« ist eine umfassende Werkschau der Künstlerin Alexandra Bircken, die sowohl frühe als auch neue ortsspezifische Arbeiten zeigt. weiter

    Max Bodenstedt: »Max hat´s«

    Es sind Geschichten über das Bauen in der Stadt, die Kraft der Brache und zur Poesie der liebevollen Aufmerksamkeit. Mit „Max hat’s“ werden die Vorstellungen von einer Welt, die man im Griff hat, ebenso in Frage gestellt wie der kleine, überschaubare Kosmos im Kiosk. weiter


    Klaus Rinke, DERZEIT - Über Zeit und keine Zeit mehr zu haben

    Klaus Rinke zählt zu den Vorreitern der Prozesskunst, die Zeit und Raum als "Primärdemonstration" für den Betrachter erfahrbar macht. weiter


    Julian Schnabel - Palimpsest

    Julian Schnabel gilt als ein Multitalent und Shootingstar der Kunstszene. 1981 war er der jüngste Künstler, der seine Kunst neben ... weiter


    Erwin Wurm

    Wurms Werke sind generell hintersinnig und hinterlistig – Bekanntes aufgreifend weisen sie uns auf die Fremdartigkeit des Vertrauten hin. weiter


    GABRIELE KROMER: EXPRESSIVE INNENSICHTEN

    EXPRESSIVE INNENSICHTEN transportieren die ‚Kopffilme’ in die Außenwelt. Aber sie verharren nicht in der Expression des inneren Aufruhrs, sondern stellen den Bezug her zu den Faktoren aus Gesellschaft und persönlicher Biographie, die jene ‚Kopfflilme’ getriggert haben.(Anzeige) weiter

    Bianca Baldi Eyes in the Back of Your Head

    weiter


    NO SECRETS!

    Überall online und digital vernetzt, beklagen wir den Verlust unserer Privatsphäre. Schuld daran sind paradoxerweise wir selbst, die mit ... weiter


    Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black

    Die Städtischen Museen Heilbronn haben sich mit Übersichtsausstellungen zur Entwicklung der Skulptur und Plastik im 20. Jahrhundert einen Namen gemacht weiter

    Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?

    Mit der Einzelausstellung »What Would I Do In Orbit?« der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven präsentiert der Kunstverein Hannover erneut eine Ausstellung, die sich mit digitalen Fragestellungen auseinandersetzt. weiter


    Florian Bielefeldt - Ein Blick ins Atelier

    Wie so viele Künstler verschlug es Florian Bielefeldt (*1977 in Frankfurt a. M.) nach dem Studium – auf der Flucht vor Armut und Hunger – ins Herz der Republik nach Berlin, ... weiter