Graciela Iturbide. Das innere Auge - Fotomuseum Winterthur


Eingabedatum: 25.11.2009

bilder

Mit ihren symbolträchtigen Bildern ist Graciela Iturbide (geb. 1942) die wohl bekannteste zeitgenössische Fotografin Mexikos. Unter dem Titel "Das innere Auge" widmet sich das Fotomuseum Winterthur mit einer großen Einzelausstellung dem Werk der Künstlerin.

Viele der Fotografien Iturbides thematisieren die kulturellen Spannungen in ihrem Heimatland. Die Frage, wie die indianische innerhalb der westlichen Kultur fortbestehen kann, ist den meisten ihrer Bilder eingeschrieben. Graciela Iturbide stellt ihre Bilder dabei oft in den "Schattenriss", um Dinge auszudrücken, die zwischen Ahnen und Wissen pendeln. So auch das Bild "Mujer ángel" (Engelsfrau), auf dem eine Seri-Indianerin von hinten zu sehen ist, die mit einem Radiorekorder in der Hand durch die Wüste wandert.
Das subtile und komplexe Ineinandergreifen von Wirklichkeiten, von verschiedenen Realitätsebenen wird in ihren symbolträchtigen Schwarz-Weiß-Bildern gebündelt.
Die Ausstellung "Das innere Auge" ist dabei als umfassende Werkschau angelegt und will mehrere Schaffenszyklen der Fotografin zusammenführen.

Abbildung: Graciela Iturbide Nuestra Señora de las iguanas (Die Heilige Jungfrau der Leguane), Juchitán, México, 1979
Silbergelatine-Abzug, 43 x 35 cm
Sammlung Mapfre Foundation © Graciela Iturbide

Ausstellungsdauer: 28.11.09-7.2.10

Öffnungszeiten:
Di-So 11-18 Uhr
Mi 11-20 Uhr

Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44 + 45
CH-8400 Winterthur (Zürich)

fotomuseum.ch

Verena Straub




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