GEN Z: SHAPING A NEW GAZE
09.05. - 30.08.2026 | Fotografie Forum Frankfurt, Frankfurt am Main
Eingabedatum: 14.05.2026

Eine Generation, unzählige Perspektiven: Die Ausstellung GEN Z: SHAPING A NEW GAZE gibt das Wort an junge Menschen, die mehrheitlich zwischen 1995 und 2010 geboren wurden — und die Welt, in der sie aufgewachsen sind, nicht einfach hinnehmen. Diese Generation hinterfragt Normen, bricht mit Konventionen und definiert ihren Platz in einer sich wandelnden Zeit. Die Gruppenausstellung im Fotografie Forum Frankfurt zeigt Werke von 40 Fotokünstler*innen aus 25 Ländern.
Mit persönlichen Erzählungen, pluralen Identitäten, neu definierten familiären Bindungen und einer sensiblen Auseinandersetzung mit Körper und Gender verflechten sich die Arbeiten der Künstler*innen zu einer vibrierenden kollektiven Energie — einem reichhaltigen Mosaik aus Erfahrungen, kulturellen Hintergründen und Perspektiven, in dem das Persönliche politisch wird.
Gegliedert in vier Themenbereiche, bietet die Ausstellung eine Immersion in die aktuellen Fragestellungen, von denen diese Generation geprägt ist — einen einfühlsamen Einblick in die Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen, die kreativ sind, Fragen stellen, Forderungen erheben und sich selbst neu erfinden.
In Kartografie einer Zugehörigkeit wird das Zuhause als komplexer Ort der Identität erkundet — Zufluchtsort und Spannungsfeld zugleich. Realitäten im Wandel weitet den Blick auf eine Welt im Umbruch, die von politischen, klimatischen und sozialen Umwälzungen geprägt ist und in der auch das Konzept von Zuhause und Zugehörigkeit ins Wanken gerät. Es werden Themen wie Exil, Instabilität und Resilienz verhandelt. Hinter dem Spiegel rückt den Körper ins Zentrum: Viele Kunstschaffende der Generation Z hinterfragen Gendernormen und Stereotypen, der Körper wird als Ort der Transformation erlebt und sichtbar gemacht. In Die Sichtweise erweitern schließlich werden Fragestellungen zu den Themen Ethnizität, Geschichte und Kultur aufgegriffen. Kunstschaffende nehmen ihre Narrative selbst in die Hand und machen die Fotografie zum Werkzeug des Widerstands.
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AUSGESTELLTE KÜNSTLER*INNEN
Chloé Azzopardi (FR, 1994), Hidhir Badaruddin (SG, 1995), Daveed Baptiste (US, 1997), Sara Benabdallah (MA, 1995), River Claure (BO, 1997), Sara De Brito Faustino (PT/NL, 1999), Florian Gatzweiler (DE, 1998) & Sascha Levin (DE, 2000), Toma Gerzha (RU, 2003), Mahalia Taje Giotto (CH/IT, 1992), Salomé Gomis-Trezise (FR/GB, 1999), Marvel Harris (NL, 1995), Thembinkosi Hlatshwayo (ZA, 1993), Lorane Hochstätter (CH, 2001), Ben Hubert (GB, 2002), Francesca Hummler (US/DE, 1997), Matej Jurčević (HR, 1995), Lisa Karnadi (ID, 1997), Nur Aishah Kenton (SG/GB, 1998), Ahmed Khirelsid (SD, 2001), Phương Nguyên Lê (VN, 2002), Yun Ping Li (ES, 1998), Isabella Madrid (CO, 1999), Luna Mahoux (BE, 1996), Gabriela Marciniak (PL, 1996), Cheryl Mukherji (IN, 1995), Daniel Obasi (NG, 1993), Alice Pallot (FR, 1995), Laurence Philomène (CA, 1993), Soyeohang Rai (IN, 2001), Carla Rossi (IT, 1999), Emma Sarpaniemi (FI, 1993), Fatimazohra Serri (MA, 1995), Suwa Shin (KR, 2000), Charlie Tallott (GB, 2000), Varvara Uhlik (UA, 1997), Farren van Wyk (NL/ZA, 1993), Ziyu Wang (CN, 1998), Noyan (CH/TR, 1999), Sophia Wilson (US, 2000).
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Mit persönlichen Erzählungen, pluralen Identitäten, neu definierten familiären Bindungen und einer sensiblen Auseinandersetzung mit Körper und Gender verflechten sich die Arbeiten der Künstler*innen zu einer vibrierenden kollektiven Energie — einem reichhaltigen Mosaik aus Erfahrungen, kulturellen Hintergründen und Perspektiven, in dem das Persönliche politisch wird.
Gegliedert in vier Themenbereiche, bietet die Ausstellung eine Immersion in die aktuellen Fragestellungen, von denen diese Generation geprägt ist — einen einfühlsamen Einblick in die Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen, die kreativ sind, Fragen stellen, Forderungen erheben und sich selbst neu erfinden.
In Kartografie einer Zugehörigkeit wird das Zuhause als komplexer Ort der Identität erkundet — Zufluchtsort und Spannungsfeld zugleich. Realitäten im Wandel weitet den Blick auf eine Welt im Umbruch, die von politischen, klimatischen und sozialen Umwälzungen geprägt ist und in der auch das Konzept von Zuhause und Zugehörigkeit ins Wanken gerät. Es werden Themen wie Exil, Instabilität und Resilienz verhandelt. Hinter dem Spiegel rückt den Körper ins Zentrum: Viele Kunstschaffende der Generation Z hinterfragen Gendernormen und Stereotypen, der Körper wird als Ort der Transformation erlebt und sichtbar gemacht. In Die Sichtweise erweitern schließlich werden Fragestellungen zu den Themen Ethnizität, Geschichte und Kultur aufgegriffen. Kunstschaffende nehmen ihre Narrative selbst in die Hand und machen die Fotografie zum Werkzeug des Widerstands.
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AUSGESTELLTE KÜNSTLER*INNEN
Chloé Azzopardi (FR, 1994), Hidhir Badaruddin (SG, 1995), Daveed Baptiste (US, 1997), Sara Benabdallah (MA, 1995), River Claure (BO, 1997), Sara De Brito Faustino (PT/NL, 1999), Florian Gatzweiler (DE, 1998) & Sascha Levin (DE, 2000), Toma Gerzha (RU, 2003), Mahalia Taje Giotto (CH/IT, 1992), Salomé Gomis-Trezise (FR/GB, 1999), Marvel Harris (NL, 1995), Thembinkosi Hlatshwayo (ZA, 1993), Lorane Hochstätter (CH, 2001), Ben Hubert (GB, 2002), Francesca Hummler (US/DE, 1997), Matej Jurčević (HR, 1995), Lisa Karnadi (ID, 1997), Nur Aishah Kenton (SG/GB, 1998), Ahmed Khirelsid (SD, 2001), Phương Nguyên Lê (VN, 2002), Yun Ping Li (ES, 1998), Isabella Madrid (CO, 1999), Luna Mahoux (BE, 1996), Gabriela Marciniak (PL, 1996), Cheryl Mukherji (IN, 1995), Daniel Obasi (NG, 1993), Alice Pallot (FR, 1995), Laurence Philomène (CA, 1993), Soyeohang Rai (IN, 2001), Carla Rossi (IT, 1999), Emma Sarpaniemi (FI, 1993), Fatimazohra Serri (MA, 1995), Suwa Shin (KR, 2000), Charlie Tallott (GB, 2000), Varvara Uhlik (UA, 1997), Farren van Wyk (NL/ZA, 1993), Ziyu Wang (CN, 1998), Noyan (CH/TR, 1999), Sophia Wilson (US, 2000).
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09.05. - 30.08.2026
Fotografie Forum Frankfurt
Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt am Main
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung veranschaulicht einen zentralen Wandel innerhalb der zeitgenössischen Fotografie, in dem der klassisch-dokumentarische Blick zunehmend von subjektiven, performativen Narrativen abgelöst wird. Durch die Linse einer global vernetzten, intersektional agierenden Generation – repräsentiert durch eine diverse Gruppe von 40 Künstler*innen aus 25 Ländern – avanciert das fotografische Bild zum emanzipatorischen Werkzeug des Widerstands. Kunsthistorisch knüpft dieser Diskurs stark an die Body-Art und die identitätspolitische Konzeptkunst der 1970er- bis 1990er-Jahre an, indem das feministische Paradigma „Das Persönliche ist politisch“ für das Zeitalter der Polykrisen radikal aktualisiert wird. Thematische Schwerpunkte wie fluide Körperlichkeiten, queere Identitätskonstruktionen, dekoloniale Räume und klimapolitische Umwälzungen bezeugen eine klare Abkehr von westlich-heteronormativen Sehgewohnheiten. Die Fotografie fungiert für diese jungen Kunstschaffenden somit nicht länger als passive Abbildung von Realität, sondern als aktiver, transformativer Raum zur Dekonstruktion von Normen und zur Neuverhandlung globaler wie individueller Zugehörigkeit.










