Nanne Meyer. Gezieltes Umherirren
23.05.2026 - 16.08.2026 | Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe
Eingabedatum: 25.05.2026

Die Ausstellung Nanne Meyer. Gezieltes Umherirren widmet sich vom 23. Mai bis zum 16. August 2026 dem umfangreichen zeichnerischen Werk der in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Nanne Meyer (*1953).
Unter dem spielerisch-poetischen Titel Gezieltes Umherirren eröffnen ihre Arbeiten im historischen Gebäude der Orangerie unerwartete Wege zum Schauen, Sich-Verlieren und Neu-Finden.
Präsentiert werden über 300 Werke Meyers, darunter zahlreiche Serien und Einzelarbeiten, die erst kürzlich für das Karlsruher Projekt entstanden sind. In Bezug auf den Ausstellungsort der Orangerie kreisen viele ihrer neueren Werke um das Thema der Orange: als Frucht, kulturelles Symbol und als leuchtende Metapher zwischen Mythos und Kosmos.
Sonderausstellung in der Orangerie der Kunsthalle Karlsruhe
Unter dem spielerisch-poetischen Titel Gezieltes Umherirren eröffnen ihre Arbeiten im historischen Gebäude der Orangerie unerwartete Wege zum Schauen, Sich-Verlieren und Neu-Finden.
Präsentiert werden über 300 Werke Meyers, darunter zahlreiche Serien und Einzelarbeiten, die erst kürzlich für das Karlsruher Projekt entstanden sind. In Bezug auf den Ausstellungsort der Orangerie kreisen viele ihrer neueren Werke um das Thema der Orange: als Frucht, kulturelles Symbol und als leuchtende Metapher zwischen Mythos und Kosmos.
Sonderausstellung in der Orangerie der Kunsthalle Karlsruhe
23.05.2026 - 16.08.2026
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe
Hermann-Veit-Straße 6, 76135 Karlsruhe
Presse
Kontext
Einordnung:Nanne Meyers Schaffen positioniert sich in der Tradition der autonomen zeitgenössischen Zeichnung, die das Medium von der bloßen Skizze zu einem eigenständigen, prozesshaften Erkenntnisinstrument erhebt. Ihr konzeptioneller Ansatz des „gezielten Umherirrens“ reflektiert kunsthistorische Strategien der Flânerie und des surrealistischen Automatismus, transformiert diese jedoch in eine bewusst gesteuerte, zeichnerische Erschließung von Raum und Gedanken. Durch die serielle und ortsspezifische Auseinandersetzung (*Site-Specificity*) mit der Karlsruher Orangerie verknüpft Meyer historische Architekturkontexte mit aktueller Kunstpraxis. Dabei wird das klassische Stillleben-Motiv der Orange seinen traditionellen Bedeutungsebenen enthoben und zu einer universellen Form abstrahiert. Indem die Künstlerin das Motiv zwischen profaner Frucht, kulturellem Mythos und Kosmos oszillieren lässt, verbindet sie den Mikrokosmos der genauen Beobachtung mit makrokosmischen, poetisch-philosophischen Dimensionen.






