Logo art-in.de

HOUSE OF BALAGAN

27.06.2026 - 14.02.2027 | Sammlung Philara, Düsseldorf

Eingabedatum: 26.06.2026

Werkabbildung
SAMMLUNG PHILARA DÜSSELDORF, Photo: Paul Schöpfer
Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens in Düsseldorf Flingern, freut sich die Sammlung Philara im Juni 2026 mit HOUSE OF BALAGAN eine umfassende Sammlungspräsentation zu eröffnen. Mit weit mehr als 100 Arbeiten und über 80 Künstler:innen werden sowohl die weitläufige Halle als auch sämtliche Kabinette der Sammlung Philara bespielt.

Rita Ackermann; Maurizio Anzeri; Ei Arakawa; Art & Language; Leilah Babirye; Edouard Baribeaud; Tilo Baumgärtel; Ulla von Brandenburg; Kerstin Brätsch; Miguel Campano; Eduardo Chillida; Tatjana Danneberg; Hanne Darboven; Ferdinand Dölberg; Iris van Dongen; Rowena Dring; Marcel Dzama; Nicole Eisenman; Cerith Wyn Evans; Urs Fischer; Sylvie Fleury; Galli; General Idea; Isa Genzken; Sebastian Gögel; Melissa Gordon; Lothar Götz; George Grosz; Heidi Hahn; Camille Henrot; Marc Henry; Erika Hock; Margarete Jakschik; Allison Katz; Tarik Kiswanson; Karin Kneffel; Takehito Koganezawa; Kinke Kooi; Friedrich Kunath; Corinne von Lebusa; Leigh Ledare; Rosa Loy; Caroline Mesquita; Meuser; Sarah Morris; Oscar Murillo; Marcel Odenbach; Rory Pilgrim; Sigmar Polke; Charlotte Posenenske; Neo Rauch; Anys Reimann; Daniel Richter; Gerhard Richter; Gabriel Rico; Bunny Rogers; Ugo Rondinone; Christoph Ruckhäberle; Nadin Maria Rüfenacht; Sibylle Ruppert; Michael Sailstorfer; Anri Sala; Thomas Scheibitz; Miri Segal; Dasha Shishkin; Katharina Sieverding; Amy Sillman; Marianna Simnett; Hito Steyerl; Wolfgang Tillmans; Kiriakos Tompolidis; Rosemarie Trockel; Ignacio Uriarte; J.Parker Valentine; Matthias Weischer; Christoph Westermeier; Michaela Yearwood-Dan; Thomas Zipp u.a.

27.06.2026 - 14.02.2027

Sammlung Philara

Birkenstraße 47a, 40233 Düsseldorf

https://www.philara.de

Presse

Kontext

Einordnung:
Die Ausstellung „HOUSE OF BALAGAN“ entwirft ein maximalistisches Panorama der Kunstgeschichte des späten 20. und 21. Jahrhunderts, in dem sich historische Anker der klassischen Moderne (Grosz, Chillida) mit zeitgenössischen Multimedia- und Post-Internet-Praktiken (Steyerl, Henrot, Tillmans) verschränken. Ein zentraler kunsthistorischer Schwerpunkt liegt auf der Evolution und Dekonstruktion der Malerei: Die konzeptionelle und kapitalismuskritische Nachkriegskunst (G. Richter, Polke) tritt in einen direkten Dialog mit der figurativen Narrativität der Neuen Leipziger Schule (Rauch, Weischer, Baumgärtel) sowie expressiven, identitätspolitischen Positionen (Eisenman). Parallel dazu zeichnet die Schau die radikale Erweiterung des Skulptur- und Medienbegriffs nach, ausgehend von der strengen Konzeptkunst und Minimalismus (Darboven, Posenenske) hin zur subversiven, oft feministisch oder queer konnotierten Materialästhetik von Isa Genzken, Rosemarie Trockel und Leilah Babirye. Dem Titel entsprechend formiert sich hier ein produktives Chaos, das lineare Kanonbildungen auflöst und den absoluten Pluralismus, die institutionelle Kritik und die mediale Entgrenzung der globalisierten Gegenwartskunst in einem dichten räumlichen Gefüge erfahrbar macht.
Supported by AI

Kataloge/Medien zum Thema: Gruppenausstellung


Gruppenausstellung:

- sind Gruppenausstellungen