Von Kollwitz bis Richter
Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum
11.07.2026 - 11.10.2026 | Osthaus Museum, Hagen
Eingabedatum: 12.07.2026

Erstmals seit Jahrzehnten präsentiert das Osthaus Museum Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst.
Die Ausstellung „Von Kollwitz bis Richter. Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum“ lädt zu einem hochrangigen Spaziergang durch die Kunstgeschichte ein und illustriert zugleich die einzigartige Sammlungsgeschichte des Osthaus Museums, das auf die Folkwang-Sammlung des Hagener Museumsgründers Karl Ernst Osthaus zurückgeht.
Erstmals seit dem Verkauf des Folkwang-Museums nach Essen ist mit Werken von Paul Signac, Edvard Munch, Henri Matisse und Wassily Kandinsky ein Teil der von Osthaus aufgebauten Grafischen Sammlung in Hagen zu sehen. Neben diesen frühesten Erwerbungen stehen Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit im Mittelpunkt.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden darüber hinaus die Erwerbungen der frühen Nachkriegszeit, in der das Osthaus Museum mit Arbeiten von Picasso, Miró, Chagall oder den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art die internationale Avantgarde präsentierte.
Neben den ‚großen Namen‘ der internationalen Kunstgeschichte zeigt die Ausstellung zahlreiche Entdeckungen aus der Grafischen Sammlung des Museums, darunter bislang nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigte Werke der modernen Kunst.
Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Freunden des Osthaus Museums.
Die Ausstellung „Von Kollwitz bis Richter. Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum“ lädt zu einem hochrangigen Spaziergang durch die Kunstgeschichte ein und illustriert zugleich die einzigartige Sammlungsgeschichte des Osthaus Museums, das auf die Folkwang-Sammlung des Hagener Museumsgründers Karl Ernst Osthaus zurückgeht.
Erstmals seit dem Verkauf des Folkwang-Museums nach Essen ist mit Werken von Paul Signac, Edvard Munch, Henri Matisse und Wassily Kandinsky ein Teil der von Osthaus aufgebauten Grafischen Sammlung in Hagen zu sehen. Neben diesen frühesten Erwerbungen stehen Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit im Mittelpunkt.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden darüber hinaus die Erwerbungen der frühen Nachkriegszeit, in der das Osthaus Museum mit Arbeiten von Picasso, Miró, Chagall oder den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art die internationale Avantgarde präsentierte.
Neben den ‚großen Namen‘ der internationalen Kunstgeschichte zeigt die Ausstellung zahlreiche Entdeckungen aus der Grafischen Sammlung des Museums, darunter bislang nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigte Werke der modernen Kunst.
Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Freunden des Osthaus Museums.
11.07.2026 - 11.10.2026
Osthaus Museum, Hagen
Museumsplatz 1-3, 58095 Hagen
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung spiegelt exemplarisch die Emanzipation der Papierarbeiten – von der Zeichnung über das Aquarell bis zur Druckgrafik – als eigenständige, experimentelle Leitmedien der Moderne wider. Kunsthistorisch spannt sich der Bogen von der Auflösung der klassischen Formensprache im Neo-Impressionismus (Signac) und Fauvismus (Matisse) über die psychologisierte Motivik des Expressionismus (Munch) bis zum Vorstoß in die radikale Abstraktion (Kandinsky). Während Künstlerinnen wie Kollwitz und Vertreter der Neuen Sachlichkeit die Grafik prägnant für sozialkritische Themen nutzten, markieren die Werke von Picasso, Miró sowie der Pop Art den Siegeszug und die mediale Reflexion der internationalen Nachkriegsavantgarde. Dieser von subjektiver Emotion bis hin zur seriellen Gegenwartskunst (Richter) reichende Kontext verdeutlicht die historische Rolle der Sammlung Osthaus als einem der frühesten und wichtigsten institutionellen Seismografen für die Entwicklung der internationalen Moderne in Deutschland.






