Arno Fischer. Retrospektive - Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus


Eingabedatum: 17.02.2010

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Arno Fischer (geb. 1927 in Berlin) zählt zu den wichtigsten deutschen Fotografen. Vor allem seine Beobachtungen des geteilten Berlins der 1950er Jahre haben ihn bekannt gemacht. In Cottbus wird sein Werk nun mit einer rund 170 Arbeiten umfassenden Retrospektive gewürdigt.

Neben seinen Berlin-Fotografien, in denen er als Grenzgänger zwischen Ost und West die Nachkriegssituation in der geteilten Stadt reflektierte, werden auch Bilder zu sehen sein, die Fischer für das ostdeutsche Modemagazin "Sibylle" aufnahm und die immer noch als stilprägend zu bezeichnen sind.
Einen weiteren Schwerpunkt seines Schaffens bilden die Aufnahmen, die auf den zahlreichen Reisen durch die DDR, nach Polen, Indien, New York oder Afrika entstanden sind und einen Großteil der Ausstellung bilden werden.
Seit 1978 widmet sich Arno Fischer eher privaten, intimen Bildmotiven. Mit einer Polaroid-Kamera beobachtet er Stilleben und Pflanzendetails, die er in seinem eigenen Garten entdeckt.

Das verbindende Element, das von Anfang an in Fischers Oeuvre zu erkennen ist und sich durch alle Schaffensperioden durchzieht, ist - so die Ausstellungsmacher - der besondere Kamerablick, der die Bilder nicht als inszeniert erscheinen lässt. Mit seinen Aufnahmen will Fischer die Geschichten, die sich hinter dem Motiv verbergen, in den Vordergrund rücken und somit Erzählungen schaffen.

Die Retrospektive, zusammengestellt vom Institut für Auslandsbeziehungen e. V. Stuttgart, wird im Anschluss auf eine weltweite Tournee gehen.

Abbildung: Arno Fischer, New York, Staten Island Ferry, 1978
Silbergelatineabzug
© VG Bild-Kunst Bonn, 2009

Ausstellungsdauer: 18.2.-25.4.10

Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr
Mo geschlossen

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus
Am Amtsteich 15
03046 Cottbus

museum-dkw.de

Verena Straub



Arno Fischer:


- Sammlung DZ Bank Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD


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