Hacking the City - Museum Folkwang, Essen


Eingabedatum: 19.07.2010

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Anhand zahlreicher Aktionen, Ausstellungen oder Interventionen im Stadtraum ebenso wie im Internet, wirft das Projekt "Hacking the City" einen neuen Blick auf den Umgang mit Öffentlichkeit.

Der Begriff "Hacking", der eigentlich aus der Computersprache stammt, wird in diesem Sinne als kulturelle Praxis verstanden: Wie werden Formen öffentlichen Handelns, demokratischer Kultur und Praktiken des Widerstandes künstlerisch artikuliert? Wer "hackt" eigentlich heute "wen"? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Kunstprojekte, die in der Stadt Essen, im Internet oder im musealen Projektraum zu sehen sind.

Während "Hacker" in den 1990er Jahren insbesondere die Verletzbarkeit öffentlicher Strukturen deutlich machten, steht bei heutigen "Hacking"-Projekten ein differenzierter Diskurs über Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten sowie Aneignungsstrategien im Vordergrund.

Die Street Artisten, Designer, Bildenden Künstler und Musiker, die am Projekt teilnehmen, finden dabei ganz unterschiedliche Ansatzpunkte. Werbebilder werden verfremdet, es werden Irritationen im Stadtraum geschaffen oder Bilder von Überwachungskameras "angezapft", um die allgegenwärtige Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu verdeutlichen.

Die Ausstellung, die im Projektraum stattfindet, wird von zahlreichen Performances, Diskussionen und Workshops begleitet.

Künstlerliste: Boran Burchhardt, Peter Bux, Brad Downey, San Keller, Knowbotic Research, Christin Lahr, M+M, !Mediengruppe Bitnik, Richard Reynolds, Jörg Steinmann, Michelle Teran, Stefanie Trojan, Annette Wehrmann, Georg Winter

Abbildung: copyright Museum Folkwang

Ausstellungsdauer: 17.7.-26.9.10

Öffnungszeiten:
Di–So 10–18 Uhr
Fr 10–22.30 Uhr

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

hacking-the-city.org
museum-folkwang.de

Verena Straub




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