Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Words don’t come easy – money doesn’t either.

24.11.2018 – 10.2.2019 | KIT – Kunst im Tunnel, Düsseldorf
Eingabedatum: 27.11.2018

bilder

Eine Ausstellung im Rahmen des plugin-Projektes von Schloss Ringenberg Künstler: Juan Pérez Agirregoikoa, Isabella Fürnkäs, Hanne Lippard, and Eric Peter

Was formt unsere Realität? Haben die Wörter und die Sprache, die wir nutzen, um die Welt zu beschreiben, Einfuss auf die Realität?
Während eine auf ökonomischem Wachstum basierende Weltordnung sich unwiderrufich auf unseren Planeten und dessen Ressourcen auswirkt, sie unsere Sicht auf die Welt und unser Leben bestimmt, begibt sich die Ausstellung Words don’t come easy auf die Suche nach der Möglichkeit, durch Sprache unsere Vorstellungen dieser Weltordnung zu überdenken. Begriffe auszutauschen, die Wörter neu zu wählen: Läge darin womöglich ein Potenzial, unser Erleben kapitalistischer Strukturen zu beeinfussen und alternative Verständnisse, Haltungen wie Handlungsoptionen zu gewinnen?

Subjektive Eindrücke und das ganz unterschiedliche Erleben einer konsum-geprägten Wohlstandsgesellschaft bilden gleichermaßen Ausganspunkt und Schnittmenge der Untersuchungen.

Zwischen Poesie, Parole und Zungenbrecher laden die multimedialen und performativen Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler ein, zuzuhören und die eigene Sprechkompetenz zu erproben. Damit befragtWords don’t come easy unmittelbar den Zusammenhang zwischen kapitalistischen Mechanismen und sinnlicher Wahrnehmung und appelliert an die individuelle Gestaltungsfähigkeit.

Eric Peter sucht nach Möglichkeiten, Ökonomie und Intimität in Einklang zu bringen. Hanne Lippards Erzählstück dagegen stört den stereotypen, rituell anmutenden Ablauf von Wertschöpfungsketten, indem sie einen prekären Arbeitsmarkt durch eine artifzielle, ins Absurde abdriftende Sprache beschreibt. Isabella Fürnkäs entwirft das dystopische Szenario einer High-Tech-Ökonomie, die sich des Menschen entledigt hat und in der weder die Sprache
des Menschen noch dessen Bedürfnisse eine Rolle spielen. Juan Pérez Agirregoikoas karikiert Aspekte des Arbeitsmarktes, zeigt aber auch eine anrührende Sensibilität für die bittere Realität, Frustrationen und Zurückweisungen der überspitzt dargestellten Verhältnisse und Figuren.

Kuratiert von Youri David Appelo & Marian Stindt

KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf

www.kunst-im-tunnel.de

Presse




Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image

Chatbot

Was der Bot u.a. jetzt bereits beantworten kann: Was ist Kunst, was macht die Kunst, Konzeptkunst, wozu Kunst, Künstler und was macht art-in.de? Um Fragen, die er noch nicht beantworten kann, kümmern wir uns. Es ist ein Experiment im Aufbau. Wir freuen uns über alle Fragen.


Card image cap

Nadine Fecht. AMOK

19. Juli bis 13. Oktober 2019 | Graphische Sammlung Kunsthalle Mannheim

Card image cap

Walter Schels - Leben

19.07. - 3.10. 2019 | Haus der Photographie der Deichtorhallen, Hamburg

Card image cap

For Better Or Worse

14.07. - 08.09. 2019 | Kunstverein Göttingen

Card image cap

Clemens von Wedemeyer – Mehrheiten

13.07. - 17.11.2019 | Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

Card image cap

Nina Canell. Muscle Memory

6.7. - 20.10.2019 | Kunsthalle Baden-Baden