Logo art-in.de


The Archive Show

1. 05. - 18. 07. 2021 | E-WERK Luckenwalde | Galerie Eins, Galerie Drei und Fluxdome
Eingabedatum: 07.05.2021

The Archive Show

Jenna Sutela, Gut-Machine Poetry, 2017. Image courtesy of Mikko Gaestelbilder


Hinweis für Besucher*innen
Gemäß der Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes und der 7-Tage-Inzidenzrate in Teltow-Flaming muss das E-WERK geschlossen bleiben. ...


Online ab 7. Mai: Der erste Teil des digitalen Programms von The Archive Show mit einer Vorschau auf die Dokumentation von Jenna Sutelas Fermentationsworkshop - Spit Drink - in Zusammenarbeit mit Mimi Ferments (Berlin). Dazu gehört auch der erste Podcast der sechsteiligen Serie, in dem Jenna Sutela und Astrida Neimanis über "das Hypersea" und andere wässrige Themen diskutieren.

Archive und Partituren haben eine wichtige gemeinsame Eigenschaft: die Performativität. Das latente Potential des Archivs eröffnet gemeinsam mit den vielen Erzählungen und Interpretationen, die es beinhaltet, Möglichkeiten, alle Elemente und Fragmente, die es enthält, zu ordnen und neu zu formulieren. In ähnlicher Weise ist die Partitur mit ihren unendlichen Möglichkeiten, neue Kompositionen zu manifestieren, ein perfektes Vehikel, um die konzeptionellen Implikationen eines Archivs zu erkunden.

Im Laufe von 100 Jahren hat das E-WERK eine beeindruckende Sammlung von Aufzeichnungen kumuliert, darunter Baupläne, Blaupausen, technische Verbesserungen, Dokumentationen der technischen und ökonomischen Praxis, Berichte und Korrespondenzbriefe. Daraus ist eine eigene außergewöhnlichen Archiv-Sammlung entstanden. Für die kommende Ausstellung The Archive Show wurden sechs zeitgenössische Künstler*innen eingeladen, sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren Erzählungen dieser Archive zu erforschen und ihre "Partitur" sowohl materiell als auch performativ während der Dauer der Ausstellung vorzustellen.

Alle zwei Wochen im Mai und Juni 2021 präsentieren die Künstler*innen jeweils ihre Partitur als Performance in einem selbstgewählten Medium, darunter sind ein performatives Ritual, ein DJ-Set, ein Fermentierung-Workshop und eine Video-Installation. Diese werden digital präsentiert, bis es für unser Publikum sicher ist, daran teilzunehmen. Während des gesamten Ausstellungszeitraums (bis zum 18. Juli 2021) werden die mit der Performance verbundenen Paraphernalia in der Galerie Eins zu besichtigen sein. (Fotodokumentationen werden auf unserer Website und in den sozialen Medien verfügbar sein).

Als ein digitaler Satellit der Ausstellung präsentiert das E-WERK eine Deutsche-Englische Podcast-Serie, in der die Künstler*innen eingeladen sind, Gespräche mit Theoretiker*innen, Wissenschaftler*innen, Historiker*innen oder Experten/Expertinnen ihrer Wahl zu führen.

Sobald wieder offen ist, können Besucher*innen auch an Führungen mit Zeitzeugen des E-WERK teilnehmen, ein deutscher Historiker und Pablo Wendel, Künstlerischer Ko-Leiter des E-WERK und Kunststrom-Erfinder sowie von einem professionellen Archivar*in lernen, die das Archiv in den Galerieräumen live erforschen wird.

Mehr Informationen: www.kunststrom.com/

Presse




Anzeige
Responsive image


Anzeige
vonovia award-teilnahme


Anzeige
Ateliers suchen mieten anbieten


Anzeige
artspring berlin auf art in berlin