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kunstsammlung

Schwarzarbeit - Die Magie des Dunklen

28.08 - 23.10.2016 | Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach
Eingabedatum: 14.08.2016

bilder

Schwarz (von althochdeutsch swartz `schmutzfarbig´, ursprünglich `im Dunkeln liegend´) wird oft mit negativen Assoziationen und Gefühlen in Verbindung gebracht. Andererseits verfügt kaum eine andere Farbe als Schwarz - von der oft behauptet wird, dass es gar keine Farbe sei - über ein vergleichbar reiches Spektrum und eine solche Intensität und Symbolkraft. Bis heute beansprucht sie in der Kunst eine Sonderstellung.

Viele große Künstler von Rubens bis Rembrandt zeigten sich geradezu besessen vom Schwarz und seiner Fähigkeit zu einer im wörtlichen wie übertragenen Sinne unvergleichlichen Tiefe. Auch die Moderne machte sich die spirituelle Dimension des Schwarz zunutze. Sowohl Kasimir Malewitsch, als auch Ad Reinhardt glaubten, mit schwarzen Bildern die "allerletzten Bilder, die letzten, die man irgend machen kann" gemalt zu haben. In diesem Zusammenhang spricht man sogar von einer "Farbmystik der Moderne", die mit der Farbe Schwarz in direktem Zusammenhang steht.

Schwarz ist die Farbe der Existenzialisten. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts widmeten Künstler dieser Farbe große Werkgruppen oder gar ihr ganzes Oeuvre. Pierre Soulages schuf den Begriff des "outrenoir" - Überschwarz - das über das gewöhnliche Schwarz hinaus zu gelangen versucht. Er zeigte, dass der Farbe Schwarz Dichte genauso anhaftet wie eine subtile Durchsichtigkeit. Seine Beschäftigung mit Schwarz kommt daher einer Huldigung an die Dunkelheit gleich, die ihr Leuchten oder Strahlen eher nach innen als nach außen richtet.

Die Ausstellung beweist, dass die Möglichkeiten der Farbe Schwarz noch lange nicht ausgeschöpft sind. Vielmehr hat sich die erstaunliche Wandlungsfähigkeit dieser unbunten Farbe in neue Bereiche erweitert. Acht junge Positionen erkunden ihre symbolhaften Facetten und Farbwerte in den verschiedensten Medien wie Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Film und Installation. Dabei zeigt sich, dass Schwarz nicht gleich Schwarz ist. Im Schwarz ist gleichsam der gesamte Kosmos enthalten.


Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
villa-zanders.de




Presse






Daten zu Frank Gerritz:

- art cologne 2015
- art cologne 2015

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Video: Arte povera bis minimal - Sammlung Lafrenz - Museum Wiesbaden (bis 31.1.2010)


museum wiesbaden



Dauer: 8.40 min

Noch bis Januar 2010 gibt das Museum Wiesbaden mit der Ausstellung "Arte povera bis minimal" Einblicke in die Sammlung Lafrenz. Die Sammlung gehört zu den bedeutendsten Privatsammlungen Deutschlands und überzeugt durch ihre Konzentration auf Schlüsselwerke der Konzeptkunst, der Minimal Art sowie der Arte Povera.
Doch nicht nur die Sammlung Lafrenz besticht durch ihre hohe Qualität, auch die schlüssige Präsentation hinterlässt beim Museumsbesuch in Wiesbaden einen bleibenden Eindruck.

Einblicke in die Ausstellung sowie ein informatives Interview mit Frau Dr. Petzinger erhalten Sie in unserem Video.

Künstlerliste: Carl Andre / Jake Berthot / Daniel Buren / Pier Paolo Calzolari / Louis Cane / Alan Charlton / John Mc Cracken / Johannes Esper / Marco Gastini / Frank Gerritz / Martin Gerwers / Liam Gillick / Raimund Girke / Alan Green / Peter Joseph / Donald Judd / On Kawara / Ellsworth Kelly / Sol LeWitt / Richard Long / Robert Mangold / Brice Marden / Gerhard Merz / Mario Merz / Juan Munoz / Bruce Nauman / Kenneth Noland / David Novros / Jules Olitski / Blinky Palermo / Michael Pfisterer / Larry Poons / James Reineking / Andreas Reiter Raabe / Rolf Rose / Ulrich Rückriem / Reiner Ruthenbeck / Robert Ryman / Richard Serra / Alan Uglow / Jerry Zeniuk

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden
T 0611/335 2198 oder 0611/335 2172

museum-wiesbaden.de



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