I like Fortschritt - Deutsche Pop Art Reloaded

28. 01. - 14. 05.2017 | Kunstmuseum Heidenheim
Eingabedatum: 17.01.2017

bilder

Die amerikanische Pop Art erfreut sich mit Protagonisten wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Tom Wesselmann bis heute großer Anerkennung. Doch die Pop Art war keine amerikanische Erfindung, sondern eine internationale Bewegung, die – ausgehend von Großbritannien – die USA und ganz Westeuropa erfasste und sogar Künstler im Ostblock beeinflusste. Anfang der 1960er Jahre brach diese Bewegung radikal mit der herrschenden Avantgardekunst der Nachkriegszeit, deren abstrakte Bildwelten durch gegenständliche Bildmotive ersetzt wurden. Dabei fielen die Pop-Künstler keineswegs in kunsthistorische Traditionen zurück, sondern feierten energisch das moderne Alltagsleben, wie es sich in der westlichen Welt entwickelt hatte: Banale Konsumgüter, modernes Design, Werbung und Comics wurden nun zu Bildmotiven; hinzu gesellte sich die sexuelle Revolution, politischer Protest und auch Konsumkritik. An Stelle der Abstraktion trat so „I like Fortschritt“, wie Winfred Gaul (durchaus ironisch) ein Bild betitelte, das dieser Ausstellung ihren Namen gibt.

Die deutsche Pop Art wird unter sechs Blickwinkeln beleuchtet: Ihr neuer Blick auf Zeichen und Symbole, auf Politik und Gesellschaft, auf Stadt und Land, auf den Körper und auf Technik und Konsumgüter.

Gezeigt werden über 150 Werke von führenden Vertretern der deutschen Pop Art wie Thomas Bayrle, Werner Berges, Gernot Bubenik, Winfred Gaul, Fritz Köthe, Ferdinand Kriwet, Klaus Staeck, Wolf Vostell und Gerhard Richter sowie weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Sämtliche Werke stammen aus der Sammlung Kraft, Köln.


Kunstmuseum Heidenheim,
Marienstraße 4,
89518 Heidenheim
kunstmuseum-heidenheim.de

Presse






Daten zu Achim Duchow:

- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Achim Duchow



Sigmar Polke - Kunsthalle Tübingen (8.12.07 bis 24.02.08)


Die Kunsthalle Tübingen zeigt ab dem 8. Dezember Sigmar Polkes selten zu sehenden Werkzyklus "Original + Fälschung" von 1973. Das Werk besteht aus 24 Haupt- und 14 Kommentarbildern und gilt als "Meilenstein" der neueren Kunstgeschichte.
Sigmar Polkes Arbeit zeichnet sich durch intelligente Kritik, Selbstkritik nicht ausgenommen, bis hin zu humoristisch-leichter Ironie mit immer wieder irritierendem Charakter aus. So auch in dem Werkzyklus "Original + Fälschung", in dem eine skurrile Sammlung zeichnerischer und fotografischer Vorlagen - zumeist aus Zeitschriften entnommen -, den Ausgangspunkt bildet. Aus diesen Inspirationsquellen wählen Polke und sein Mitarbeiter Achim Duchow die Zitate ihres ebenso vielfältigen Bilderkosmos. Zudem verbindet der Künstler den Zitatcharakter und die schillernde Bilderwelt der Pop Art jener Jahre mit der traditionellen Kunstgeschichte. Künstlerische Techniken und Bildelemente werden durcheinander gewirbelt. Immer wieder überrascht er dabei aufs Neue mit Bild- und Sprachwitz und seiner seismografischen Wachsamkeit gegenüber den wechselvollen Szenarien des öffentlichen Leben.

Abbildung: Sigmar Polke: Original + Fälschung 15 (die Musikband und die ›Rockets‹ von New York), 1973, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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