Katharina Wulff. Arabesken in Arabesken
13.02. - 21.06.2026 | Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Eingabedatum: 08.02.2026

Ab dem 13. Februar 2026 zeigt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die bislang umfassendste Ausstellung der Malerin Katharina Wulff (*1968, Berlin). Mit 40 Gemälden und Zeichnungen aus internationalen Sammlungen bietet die Werkschau einen Überblick über mehr als drei Jahrzehnte ihres Schaffens.
Katharina Wulffs sorgfältig komponierte Tableaus verbinden präzise Beobachtung mit einer zeitgenössischen Form des Realismus. In ihren Bildern untersucht sie Landschaften, Architekturen und die Menschen, die sie bevölkern – ihre sozialen Rollen, Kleidungsstile, Attribute, Körperhaltungen und Bewegungen.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung ihres Werks seit den 1990er-Jahren nach. Sie macht sichtbar, wie Wulffs künstlerische Sprache geprägt wurde durch ihre Jugend in Ostberlin, die Aufbruchszeit der Berliner Kunstszene nach 1989 sowie die kulturellen Übergänge und Einflüsse der Gesellschaften, in denen sie seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Damit zählt Wulff heute zu den eigenständigsten Stimmen der figurativen Malerei.
Katharina Wulffs sorgfältig komponierte Tableaus verbinden präzise Beobachtung mit einer zeitgenössischen Form des Realismus. In ihren Bildern untersucht sie Landschaften, Architekturen und die Menschen, die sie bevölkern – ihre sozialen Rollen, Kleidungsstile, Attribute, Körperhaltungen und Bewegungen.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung ihres Werks seit den 1990er-Jahren nach. Sie macht sichtbar, wie Wulffs künstlerische Sprache geprägt wurde durch ihre Jugend in Ostberlin, die Aufbruchszeit der Berliner Kunstszene nach 1989 sowie die kulturellen Übergänge und Einflüsse der Gesellschaften, in denen sie seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Damit zählt Wulff heute zu den eigenständigsten Stimmen der figurativen Malerei.
13.02. - 21.06.2026
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8 a, 76530 Baden-Baden
Presse
Kontext
Einordnung:Katharina Wulffs Werk lässt sich als eine eigenständige Weiterentwicklung der figurativen Malerei begreifen, die präzise Beobachtung mit einem zeitgenössischen Realismus verbindet. Ihre sorgfältig komponierten Tableaus fungieren als soziologische Studien, in denen Körperhaltung, Mode und Architektur zu Bedeutungsträgern sozialer Identität und kultureller Übergänge avancieren. Biografisch in den ästhetischen Umbrüchen des Berliner Post-Wende-Kontexts verwurzelt, reflektiert ihre Kunst die Transformation von lokalen Traditionen hin zu global geprägten Einflüssen. Durch die Verbindung zeichnerischer Genauigkeit mit einer subtilen Untersuchung menschlicher Rollenbilder besetzt Wulff eine Schlüsselposition innerhalb der aktuellen gegenständlichen Malerei, indem sie klassische Bildgattungen wie das Porträt und die Landschaft in einen diskursiven, zeitgenössischen Kontext überführt.







