25 Jahre, 25 Werke
06.02. - 14.06.2026 | Museum für Gegenwartskunst Siegen
Eingabedatum: 31.01.2026

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen wurde am 6. Mai 2001 eröffnet und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Museum mit seinen Sammlungen, seinem Ausstellungsprogramm und den vielfältigen Bildungsangeboten seinen Besucher*innen stets neue Perspektiven auf die Gegenwartskunst und ihre Geschichte.
Anlässlich seines Jubiläums präsentiert das MGKSiegen mit der Ausstellung „25 Jahre, 25 Werke“ die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten. Die Werke sind beispielhaft für die Bedeutung und die künstlerischen Schwerpunkte innerhalb der beiden Sammlungen – der Sammlung Lambrecht-Schadeberg mit den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen und der Sammlung Gegenwartskunst. Bedeutende Malereien des 20. Jahrhunderts treffen auf herausragende Fotografien und installative Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute. Formale und konzeptuelle Ansätze verbinden sich dabei mit gesellschaftlichen, politischen und globalen Perspektiven der Gegenwartskunst. Die Werke spiegeln die Ausstellungsgeschichte wider, offenbaren regionale Anknüpfungspunkte und verdeutlichen das große private und öffentliche Engagement, das seit 25 Jahren hinter dem internationalen Kunstmuseum steht.
Über den Ausstellungszeitraum hinaus wird das Projekt im Herbst 2026 in den öffentlichen Raum erweitert. Dann ist das MGKSiegen unterwegs und zeigt diese Werke in Form von temporären Präsentationen, Kooperationsveranstaltungen, Workshops und digitalen Formaten an verschiedenen Orten in Siegen und der Region.
Mit Werken von Francis Bacon, Bernd und Hilla Becher, Anna Boghiguian, Miriam Cahn, Mariana Castillo Deball, Lucian Freud, Rupprecht Geiger, Hans Haacke, Hans Hartung, Lena Henke, Candida Höfer, Maria Lassnig, Giorgio Morandi, Otto Piene, Sigmar Polke, Charlotte Posenenske, Bridget Riley, August Sander, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Diana Thater, Sung Tieu, Niele Toroni, Cy Twombly und Fritz Winter.
Die Ausstellung wird gefördert von der Peter Paul Rubens-Stiftung.
Anlässlich seines Jubiläums präsentiert das MGKSiegen mit der Ausstellung „25 Jahre, 25 Werke“ die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten. Die Werke sind beispielhaft für die Bedeutung und die künstlerischen Schwerpunkte innerhalb der beiden Sammlungen – der Sammlung Lambrecht-Schadeberg mit den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen und der Sammlung Gegenwartskunst. Bedeutende Malereien des 20. Jahrhunderts treffen auf herausragende Fotografien und installative Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute. Formale und konzeptuelle Ansätze verbinden sich dabei mit gesellschaftlichen, politischen und globalen Perspektiven der Gegenwartskunst. Die Werke spiegeln die Ausstellungsgeschichte wider, offenbaren regionale Anknüpfungspunkte und verdeutlichen das große private und öffentliche Engagement, das seit 25 Jahren hinter dem internationalen Kunstmuseum steht.
Über den Ausstellungszeitraum hinaus wird das Projekt im Herbst 2026 in den öffentlichen Raum erweitert. Dann ist das MGKSiegen unterwegs und zeigt diese Werke in Form von temporären Präsentationen, Kooperationsveranstaltungen, Workshops und digitalen Formaten an verschiedenen Orten in Siegen und der Region.
Mit Werken von Francis Bacon, Bernd und Hilla Becher, Anna Boghiguian, Miriam Cahn, Mariana Castillo Deball, Lucian Freud, Rupprecht Geiger, Hans Haacke, Hans Hartung, Lena Henke, Candida Höfer, Maria Lassnig, Giorgio Morandi, Otto Piene, Sigmar Polke, Charlotte Posenenske, Bridget Riley, August Sander, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Diana Thater, Sung Tieu, Niele Toroni, Cy Twombly und Fritz Winter.
Die Ausstellung wird gefördert von der Peter Paul Rubens-Stiftung.
06.02.2026 - 14.06.2026
Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1, 57072 Siegen
Presse
Kontext
Einordnung:Das MGKSiegen präsentiert mit der Jubiläumsausstellung einen Querschnitt durch die europäische Moderne und zeitgenössische Avantgarde, der von existentieller Figuration (Bacon, Freud) bis hin zur radikalen Abstraktion (Geiger, Riley) reicht. Die Gegenüberstellung von informellen Tendenzen (Schumacher, Tàpies) und der sachlichen Typologie der Becher-Schule markiert dabei den kunsthistorischen Übergang von subjektivem Ausdruck zu konzeptioneller Strenge. Durch die Einbindung installativer und politischer Positionen wie jenen von Haacke oder Tieu wird die rein formale Analyse um gesellschaftskritische und globale Diskurse erweitert. So fungiert die Sammlung als Brückenschlag zwischen der klassischen Malerei des 20. Jahrhunderts und der prozesshaften, medienübergreifenden Gegenwartskunst.







