PETER HERRMANN Malergrüße aus Berlin

verlängert bis 17. April 2017 | Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
Eingabedatum: 16.11.2016

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„Die Malerei ist meine einzige Sprache“ – es gibt Künstler, auf die diese Feststellung unumwunden zutrifft. Zu ihnen gehört der 1937 in Großschönau (Sachsen) geborene, viele Jahre in Dresden und heute in Berlin lebende Maler Peter Herrmann. Die Ausstellung zeigt seit langer Zeit erstmals wieder das reiche, über fast ein halbes Jahrhundert entstandene Œuvre des Malers.
Peter Herrmann malt Figuren, Stadtszenen und Alltagsbegebenheiten, kommt dabei dem frühen Ernst Ludwig Kirchner und Henri Rousseau nahe, ist vielleicht spielerisch wie die Jungen Wilden und bleibt dennoch völlig eigenständig. Mit seltener Leichtigkeit gelingt es ihm, ganz unterschiedliche Ereignisse und Zeiten mit der Gegenwart zu verbinden.
Die Orte seiner Welt sind zunächst Berlin, wo er lebt, es sind persönliche Erinnerungen, die ihn nicht loslassen und es sind immer wieder Begegnungen mit der Geschichte der Malerei. Obwohl sich seine Motive oft in verblüffender Einfachheit darstellen, entwickeln sie eine überraschende emotionale Dichte. Dabei haftet den Bildszenen oft etwas Komisches an, selbst wenn sie historische Ereignisse spiegeln. Was ungelenk wirkt, lässt gleichzeitig die Poesie aufscheinen, weil er die Wirklichkeit farbiger als in Wirklichkeit zeigt.


Peter Herrmann, Salute Vittore Carpaccio, 2003 bis 2006, Öl auf Leinwand, Repro Hans-Wulf Kunze

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Peter Herrmann, geboren 1937 in Großschönau, Sachsen, aufgewachsen in Dresden; 1953 Mitglied der Künstlergruppe „Erste Phalanx Nedserd“; tätig in Dresden u.a. als Chemigraph bis 1970; 1954 Entschluss Maler zu werden durch Teilnahme an Volkshochschulkurs bei Jürgen Böttcher (Strawalde), Mitschüler und Freunde: Peter Graf, Winfried Dierske, Peter Makolies und Ralf Winkler (A. R. Penck); ab 1971 Mitglied der Künstlergruppe „Lücke“; 1977 Mitbegründer der Obergrabenpresse in Dresden gemeinsam mit Eberhard Göschel und A. R. Penck; 1984 Ausreise aus der DDR; seit 1986 wohnhaft in Berlin; 1998 Villa Romana Preis mit Aufenthalt in Florenz


Peter Herrmann, Russischgrün, 2016, Öl auf Leinwand, Repro Hans-Wulf Kunze

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen | Regierungsstraße 4-6 | 39104 Magdeburg |
Dienstag bis Freitag 10.00 – 17.00 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr |
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 2 Euro | freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J. |

kunstmuseum-magdeburg.de



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