Tagung zu Rémy Zaugg - Bilddiskurse

Kunst + Wissen

06.02.2016 / 9.30 - 17.00 Uhr
Eingabedatum: 31.01.2016

bilder

Kunst + Wissen: Tagung zu Rémy Zaugg

Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts war die Malerei von einer beständigen Sorge um ihr Ende begleitet. Nicht wenige Künstler hatten offensiv ihren Tod ausgerufen und ein neues Zeitalter der „postretinalen Kunst“ (Marcel Duchamp) gefordert. In dieser Tradition formulieren junge Künstler wie Rémy Zaugg seit den 1960er Jahren das Paradox einer Malerei, die sich nicht mehr in erster Linie an das Auge richtet, sondern vielfach sprach- und schriftförmig geworden ist.

Daraus ergeben sich vielfältige Fragen, die im Rahmen der Tagung angesprochen werden.

Samstag, 06.02.2016 / 9.30 - 17.00 Uhr
Bilddiskurse
Rémy Zaugg und die konzeptuelle Malerei seit den 1960er Jahren
Ein Symposium in Zusammenarbeit mit dem Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe Universität Frankfurt, konzipiert von Christian Spies

Eintritt frei.

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen
http:mgk-siegen.de

Anzeige






Daten zu Rémy Zaugg:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- documenta 7, 1982
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Skulptur Projekte Münster 1987
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich

Weiteres zum Thema: Rémy Zaugg



Museum Morsbroich: TALKING PIECES - Text und Bild in der Zeitgenössischen Kunst (-20.04.03)


Vom 26. 01. bis 20. 04.03 werden Arbeiten von über 40 Künstlern, darunter Joseph Beuys Sophie Calle, Jenny Holzer, Martin Kippenberger, gezeigt, in deren Werk unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema Sprache-Bild-Relation zum Ausdruck kommen. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kunst aus der 2.Hälfte des letzten Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart.

Presseerklärung / Auszug: "... Das Museum Morsbroich zeigt jetzt eine Ausstellung, die sich diesem zentralen Thema Text und Bild in der neuen Kunst widmet. In der Kunst des 20. Jahrhunderts - insbesondere seit der Concept Art - gibt es zahlreiche künstlerische Positionen, in welchen Text zum künstlerischen Medium wird. Als poetische Kraft tritt Text zur visuellen Information der Bilder hinzu. Zeichen, Wörter und Sätze werden zum Auslöser der Imagination und durchdringen sich mit der Aussagekraft der Bilder. Manchmal aber ersetzen Zeichen, Wörter und Sätze das klassische Bild, wie etwa bei Jenny Holzer. Und junge Künstler wie Daniel Pflumm agieren mit Leerstellen dort, wo Schrift zu vermuten wäre.

Die Ausstellung im Museum Morsbroich geht den unterschiedlichen Spielarten der Kombination von Text und Bild in der zeitgenössischen Kunst nach und stellt sie in einer großen Spannbreite aktueller künstlerischer Positionen dar. Die Ausstellung stellt in einem kurz gefassten historischen Vorlauf, ausgehend von den strengen Setzungen der Concept-Art (z. B. Lawrence Weiner, On Kawara, Ed Ruscha, Remy Zaugg) über den poetisch-lyrischen Umgang mit Text (z. B. Cy Twombly) zum ironisch-witzigen Spiel mit Worten (z. B. Sigmar Polke, Richard Prince) wichtige Grundpositionen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Von da aus richtet sie den Focus auf die aktuelle Kunst: Künstler wie Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Michel Majerus, Daniel Pflumm, Keith Tyson, Charles Sandison oder Ken Lum beschreiten mit ihren Werken neue Wege, die das Thema Text und Bild zu anderen Ergebnisse und "Sensationen" führen.

Wo der Autor malt und der Maler schreibt, haben Wort, Text und Bild eine hohe gegenseitige Durchdringung. Das Bild wird zum Logo. Umgekehrt wird der Text zum Bild, das konkretere Vorstellungen eröffnet als das Gemalte.

Künstlerliste: Beuys, Jean-Michel Basquiat, Alighiero e Boetti, Robert Barry, Daniele Buetti, Matthew Brannon, Sophie Calle, Hanne Darboven, Michael Elmgreen/ Ingar Dragset,
Sylvie Fleury, Jochen Flinzer, Gajin Fujita, Jenny Holzer, Roni Horn, On Kawara, Johanna Kandl, Astrid Klein, Martin Kippenberger , Joseph Kosuth, Barbara Kruger, Elke Krystufek, Ken Lum, Michel Majerus, Gerhard Merz, Bruce Nauman, Manuel Ocampo, Daniel Pflumm,
Jack Pierson, Raymond Pettibon, Sigmar Polke, Richard Prince, Fiona Rae, Ed Ruscha, Charles Sandison, Pietro Sanguineti, Keith Tyson, Mark Titchner, Ben Vautier, Lawrence Weiner, Christopher Wool, Cy Twombly, Remy Zaugg"


Museum Morsbroich Leverkusen
Gustav-Heinemann-Strasse 80 / 51377 Leverkusen / Tel.: 02 14/8 55 56-0

Öffnungszeiten: Dienstag 11 bis 21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

museum-morsbroich.de


Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06)


Unter dem Titel "Auf beiden Seiten des Rheins" präsentieren K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das Museum Ludwig, Köln, ein gemeinsames Projekt, das aus zwei parallelen Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst sowie einem Rahmenprogramm besteht. Zusammengestellt werden beide Ausstellungen aus den Sammlungen der Fonds regionaux d’art contemporain Frankreichs (FRAC), die im letzten Jahr ihr zwanzigstes Jubiläum gefeiert haben. Die Gruppenausstellungen mit den Titeln "Ambiance" (K21) und "Mouvement" (Museum Ludwig) zeigen internationale Kunst seit den sechziger Jahren mit einem Schwerpunkt auf der Gegenwart.

Ambiance, zusammengestellt aus verschiedenen Sammlungen der Fonds regionaux d’art contemporain in Frankreich, ist eine Ausstellung über Räume, Stimmungen und Wahrnehmungsweisen. Zu sehen sind sehr unterschiedliche Arbeiten von etwa 25 internationalen Künstlern der Gegenwart.

Viele der gezeigten Werke sind Rauminstallationen, die mit Licht, Ton, Text, Film oder auch Gegenständen arbeiten. Daneben jedoch gibt es ebenso Bilder und Objekte, die weniger in tatsächlicher als in suggestiver Weise den Betrachter in eine andere Umgebung (ein anderes ”Ambiente”) versetzen. Die meisten Arbeiten stammen aus den letzten 15 Jahren, und eine Verbindung zu parallelen musikalischen Tendenzen wie der Ambient Music ist offensichtlich.

Zu sehen sind Arbeiten von u.a. folgenden Künstlern:
Absalon, Bernhard und Anna Blume, Céleste Boursier-Mougenot, Angela Bulloch, Martin Creed, Jeroen de Rijke, Willem de Rooij, Philip-Lorca diCorcia, Dan Flavin., Liam Gillick, Ann Veronica Janssens, Dominique Gonzalez-Foerster, Douglas Gordon, Pierre Huyghe, Peter Kogler, Franz West, Hiroschi Sugimoto, Claude Lévêque, Sarah Morris, Ugo Rondinone, Anri Sala, Rémy Zaugg,Heimo Zobernig.

Mit freundlicher Unterstützung der AFAA, der Kulturabteilung der
Französischen Botschaft in Deutschland und der Délégation aux arts
plastiques des ministère de la Culture et de la Communication.
In Kooperation mit der Association Nationale des Directeurs de FRAC.

Ein Bustransfer von Düsseldorf nach Köln steht bereit.

K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus | Ständehausstraße 1 | 40217 Düsseldorf | Tel. 0049.(0)211.8381-630 | Fax 0049.(0)211.8381-601
kunstsammlung.de



Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Ausstellung


    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige
    berlin




    Julian Schnabel - Palimpsest

    Julian Schnabel gilt als ein Multitalent und Shootingstar der Kunstszene. 1981 war er der jüngste Künstler, der seine Kunst neben ... weiter


    Erwin Wurm

    Wurms Werke sind generell hintersinnig und hinterlistig – Bekanntes aufgreifend weisen sie uns auf die Fremdartigkeit des Vertrauten hin. weiter


    GABRIELE KROMER: EXPRESSIVE INNENSICHTEN

    EXPRESSIVE INNENSICHTEN transportieren die ‚Kopffilme’ in die Außenwelt. Aber sie verharren nicht in der Expression des inneren Aufruhrs, sondern stellen den Bezug her zu den Faktoren aus Gesellschaft und persönlicher Biographie, die jene ‚Kopfflilme’ getriggert haben.(Anzeige) weiter

    Bianca Baldi Eyes in the Back of Your Head

    weiter


    NO SECRETS!

    Überall online und digital vernetzt, beklagen wir den Verlust unserer Privatsphäre. Schuld daran sind paradoxerweise wir selbst, die mit ... weiter


    Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black

    Die Städtischen Museen Heilbronn haben sich mit Übersichtsausstellungen zur Entwicklung der Skulptur und Plastik im 20. Jahrhundert einen Namen gemacht weiter

    Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?

    Mit der Einzelausstellung »What Would I Do In Orbit?« der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven präsentiert der Kunstverein Hannover erneut eine Ausstellung, die sich mit digitalen Fragestellungen auseinandersetzt. weiter


    Florian Bielefeldt - Ein Blick ins Atelier

    Wie so viele Künstler verschlug es Florian Bielefeldt (*1977 in Frankfurt a. M.) nach dem Studium – auf der Flucht vor Armut und Hunger – ins Herz der Republik nach Berlin, ... weiter


    herman de vries

    herman de vries (1931) findet seine Materialien in der Natur: Blüten, Blätter, Samen, Moose weiter


    Katharina Sieverding

    „Kein Bild ist denkbar ohne die Gesamtheit aller Bilder, die in der Welt sind.“ Katharina Sieverding, 2015
    weiter

    Emy-Roeder-Preis 2017

    Ludwigshafen ist eine Stadt, die zeitgenössischer Kunst gegenüber offen ist und wo der Kunstverein Ludwigshafen eine Kultur der Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen pflegt weiter

    Paul Boesch Preis an Vaclav Pozarek

    Die Paul Boesch Stiftung verleiht den gleichnamigen Preis im Wert von CHF 50´000 an Vaclav Pozarek. Sie würdigt damit das konzeptuell und medial vielseitige Werk des in Bern lebenden Künstlers. weiter


    Karin Sander – Identities on Display

    Karin Sander lässt jeweils ein Haar auf ein weißes Blatt Papier fallen und fixiert es. Die so entstehenden „Haarzeichnungen“ (1998) folgen den Gesetzmäßigkeiten des natürlich Gewachsenen. weiter


    Sergej Jensen

    Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt vom 11. März bis zum 18. Juni 2017 eine umfangreiche Einzelausstellung von Sergej Jensen. weiter


    Maria Lassnig

    Das Museum Folkwang widmet Maria Lassnig (1919-2014) vom 10. März bis 21. Mai 2017 eine umfassende Retrospektive weiter