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B3 Biennale

Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)


Eingabedatum: 27.10.2003

bilder

Das Internationale Haus der Photographie und die Deichtorhallen Hamburg bilden in Zukunft eine Einheit. Ziel ist es, gleichbereichtigt als Ort der internationalen zeitgenössischen Kunst und als Forum für historische, gegenwärtigen und zukünftige Aspekte der Fotografie miteinander Ausstellungen, Symposien, etc. zu organisieren.

Die Basis des Internationalen Hauses der Photographie bildet die Sammlung von Prof. F.C.Gundlach, der dem Haus zunächst für 20 Jahre seine Sammlung (12.000 katalogisierte Arbeiten aus den Bereichen Dokumentar- und Modefotografie sowie fotografische Arbeiten bildender Künstler) als Leihgabe überlässt. Aus dieser Sammlung wählte der ehemalige Direktor der Deichtohallen, Zdenek Felix, Arbeiten für die erste Ausstellung aus.

Pressemitteilung / Auszug: "In der ersten Ausstellung im "Internationalen Haus der Photographie" wird eine subjektive Auswahl von rund 400 Bildern aus der 12.000 Werke umfassenden Sammlung F. C. Gundlach vorgestellt. Kuratiert vom langjährigen Deichtorhallen-Direktor Zdenek Felix stellt die Ausstellung "A Clear Vision" einen harmonischen Übergang in der Geschichte der Deichtorhallen dar.

Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Photographien aus den letzten 50 Jahren. In der Ausstellung sind 54 Künstler mit rund 400 Werken aus dem umfangreichen Themenspektrum der Sammlung F. C. Gundlach vertreten. Thematisch konzentriert sich diese erste Präsentation auf das Bild des Menschen in der Photographie.

Neben Photographen wie Erwin Blumenfeld, Irving Penn, Robert Frank, Harry Callahan und Otto Steinert werden auch weniger bekannte Positionen gezeigt. Ein besonderes Augenmerk erfährt die Photographie aus Osteuropa, vertreten u.a. durch Josef Koudelka, Antanas Sutkus und Evgenij Mochorev. Einen weiteren Aspekt bilden die Werke von bildenden Künstlern, die primär oder auch nur selektiv mit dem Medium Photographie arbeiten, wie Cindy Sherman , Fischli/Weiss, Günther Förg, Jenny Holzer oder Wolfgang Tillmans. Den Wandel von Künstlerporträts machen die Arbeiten von Philippe Halsman, Alex Kayser und David Robbins deutlich.

Diese Spannweite von Arbeiten repräsentiert jedoch nur einen Bruchteil des gesamten Spektrums der Ausstellung, mit der ebenfalls der Transfer der Sammlung F. C. Gundlach als Dauerleihgabe in die Deichtorhallen eingeleitet wird.

Diese Ausstellung steht im Kontext der Präsentation von großen Privatsammlungen in den Deichtorhallen, in der u. a. die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung, Basel (1991/1992), die Sammlung Sonnabend (1996), die Sammlung Lambert (1998) oder die Sammlung Grässlin (2001) gezeigt wurden. . . . "

Künstlerliste / Auswahl: Diane Arbus, Richard Avedon, Sibylle Bergemann, Erwin Blumenfeld, Katharina Bosse,
Larry Clark, Rineke Dijkstra, Peter Fischli & David Weiss, Günther Förg, Robert Frank, Nan Goldin, F.C. Gundlach,
Philippe Halsman, Georg Herold, Jenny Holzer, Alex Kayser, Josef Koudelka, Milan Kunc, Louise Lawler,Zoe Leonard, Thomas Locher, Michael Najjar, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Sam Samore, Gundula Schulze Eldowy, Cindy Sherman, Jeanloup Sieff, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Herbert Tobias, Joel-Peter Witkin

Foto: Antanas Sutkus, (27.6.1939 Motiejaus Kluoniskiai/Litauen – lives in Vilnius/Litauen). “Father’s Hand”, 1964, 39,4 x 29,7 cm. © Antanas Sutkus

Ausstellungsdauer: 29.10.2003 – 25.01.2004

Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Internationales Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg | Deichtorstr. 1-2 | D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-321030
deichtorhallen.de

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Weiteres zum Thema: Sammlung F. C. Gundlach



Deichtorhallen Hamburg - Neues Konzept für 2003


Die südlichen Deichtorhallen werden ab September 2003 unter der Führung von F.C. Gundlach zum, so der Arbeitstitel des Konzepts des Aufsichtsrat der Deichtorhallen GmbH, "Haus der Fotografie".

Damit ist es der Stadt Hamburg gelungen die Sammlung F. C. Gundlach mit ca. 12.000 Bilder - eine der wichtigsten Fotokollektionen Europas - in der Stadt zu halten.

Die Planungen sehen weiterhin vor, dass die nördliche Deichtorhalle für Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst zur Verfügung steht und die Deichtorhallen somit auch in Zukunft ein Ort für bedeutende Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bleiben.


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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