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Emeka Ogboh - If Found Please Return to Lagos

11. 11. 2017 – 4. 02. 2018 | Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Eingabedatum: 09.11.2017

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Mit If Found Please Return to Lagos zeigt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die erste große institutionelle Einzelausstellung des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh. Der 1977 in Enugu, Nigeria, geborene Ogboh erregt seit seiner DAAD-Einladung 2014 nach Berlin international Aufmerksamkeit. Er war Teilnehmer der Biennale in Venedig (2015), erhielt für sein Werk „Continental Entrée“ den renommierten Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen (2016) und war 2017 mit der documenta 14 in Athen und Kassel sowie Skulptur Projekte Münster auf zwei der wichtigsten Plattformen für zeitgenössische Kunst vertreten.

Emeka Ogboh setzt sich in seinen Werken intensiv mit dem Thema Immigration auseinander. In welcher Position finden sich afrikanische Auswanderer im gegenwärtigen Deutschland und in Europa wieder? Um diese zentrale Frage kreist auch die Baden-Badener Ausstellung. Ogboh greift dabei nicht nur auf eigene Erfahrungen – gesammelt zwischen Städten wie Lagos und Berlin – zurück, sondern bezieht auch Anwohner und Anwohnerinnen aus der Kurstadt mit in seine Werke ein. Gemeinsam mit ihnen hat der Künstler in den vergangenen Wochen eine eigene visuelle Marke entwickelt. So entsteht das Bild einer kosmopolitischen
Gesellschaft, die selbstbewusst mit Wurzeln, Einflüssen und Zwischenräumen umgeht.

Den Auftakt der großen Baden-Badener Schau bildet jene Arbeit, die Emeka Ogboh erstmals 2015 in Venedig präsentierte: Im großen Oberlichtsaal ertönt aus zehn Lautsprechern „The Song of the Germans“, das Deutschlandlied. Die Zeilen werden nicht wie gewohnt in deutscher Sprache, sondern in Douala, Igbo, Ewondo und weiteren afrikanischen Sprachen gesungen, den jeweiligen Muttersprachen der Sänger und Sängerinnen des Berliner Chors „Bona Deus“.

If Found Please Return to Lagos präsentiert zudem eine neue Version des inzwischen legendären Bieres „Sufferhead Original“, das Emeka Ogboh mit einem lokalen Bierbrauer produziert hat. Hierzu befragte der Künstler Männer und Frauen mit afrikanischem Hintergrund nach ihren spezifischen Geschmackserlebnissen. Wie schmeckt Baden-Baden und welche Geschmäcker fehlen? Aus diesen gustatorischen Erfahrungen entwickelt Ogboh sein Rezept für das dunkle Bier und stößt damit eine kritische Befragung von Begriffen wie Identität und Nationalität an.

Die Baden-Badener Version von „Sufferhead Original“ wird begleitet von einem mehrminütigen Werbespot, den Emeka Ogboh in den prächtigen Sälen des Casinos gedreht hat. Seine Protagonisten sind Menschen mit afrikanischem Hintergrund und Wohnsitz in der Kurstadt und Umgebung. Sie verkörpern in dem Spot eine elegante Soirée, in der sich jene gesellschaftliche Hybridität widerspiegelt, die auch dem Bier „Sufferhead Original“ innewohnt. Denn die Lebensrealitäten aller Teilnehmer sind geprägt davon, in einer Gesellschaft zu leben, in der Weiß-Sein immer noch als Norm gilt.

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
kunsthalle-baden-baden.de


Presse






Daten zu Emeka Ogboh:

- 12th Havana Biennial 2015
- Biennale Venedig 2015
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- documenta14
- Skulptur Projekte Münster 2017

Weiteres zum Thema: Emeka Ogboh



Biennale Venedig 2015 Künstlerliste der Ausstellung


Im Zusammenhang mit der Aufbereitung der aktuellen Künstlerliste zur Ausstellung auf der 56. Venedig Biennale (Kurator Okwui Enwezor) ist uns aufgefallen, dass doch immer wieder Namen und Gruppen auftauchen, die noch nicht in unserer 26.000 Künstlernamen umfassenden Datenbank auftauchen.
Von den insgesamt 136 Teilnehmern sind in diesem Jahr folgende 35 neu in unserer Datenbank.

Keith Calhoun & Chandra McCormick; Dachun Ji; Boris Achour; Massinissa Selmani; GULF LABOR; Lavar Munroe; Inji Efflatoun; Madhusudhanan; Nidhal Chamekh; Samson Kambalu; Karo Akpokiere; Fatou Kandé Senghor; Nancy Holt & Robert Smithson; Hwayeon Nam; Antje Ehmann & Harun Farocki; Ibrahim MAHAMA; COOPERATIVA CRÁTER INVERTIDO; Ayoung Kim; Ernesto Ballesteros; Prasad Shetty & Rupali Gupte; Heung Soon Im; Lemi Ponifasio; Emily Floyd; Abu Bakarr MANSARAY; CREATIVE TIME SUMMIT; Emily Kame Kngwarreye; Petra Bauer; the TOMORROW; INVISIBLE BORDERS; ABOUNADDARA; Mykola Ridnyi; GLUKLYA; Ivana Müller; E-FLUX JOURNAL; Goncalo Mabunda;

Zum Teil handelt es sich nur um neue Konstellationen in denen Künstler auftauchen, wie zum Beispiel Antje Ehmann & Harun Farocki oder Nancy Holt & Robert Smithson. Andererseits taucht in diesem Jahr das E-FLUX JOURNAL erstmals auf. Alle Teilnehmer haben wir im Folgenden mit ihren Datenblättern verlinkt.

Betrachten wir alle Einträge zu den Venedig Biennalen von 2007 bis jetzt, so sind von den insgesamt 821 Künstlernennungen nur 240 mehr als einmal vertreten, was wiederum viel Spielraum zum Nachdenken offen läßt.

    Biennale Venezia 56th Exhibition 2015


  1. Jumana Emil Abboud


  2. Adel Abdessemed


  3. Mathieu Kleyebe Abonnenc


  4. ABOUNADDARA


  5. Boris Achour


  6. Terry Adkins


  7. Saadane Afif


  8. Chantal Akerman


  9. John Akomfrah


  10. Karo Akpokiere


  11. Mounira Al Solh


  12. Meric Algün Ringborg


  13. Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla


  14. Kutlug Ataman


  15. Maja Bajevic


  16. Ernesto Ballesteros


  17. Sammy Baloji


  18. Rosa Barba


  19. Georg Baselitz


  20. Eduardo Basualdo


  21. Petra Bauer


  22. Walead Beshty


  23. Huma Bhabha


  24. Christian Boltanski


  25. Monica Bonvicini


  26. Sonia Boyce


  27. Daniel BOYD


  28. Ricardo BREY


  29. Marcel BROODTHAERS


  30. Tania BRUGUERA


  31. Teresa Burga


  32. Keith Calhoun & Chandra McCormick


  33. Fei Cao


  34. Nidhal Chamekh


  35. Olga Chernysheva


  36. Tiffany Chung


  37. COOPERATIVA CRÁTER INVERTIDO


  38. CREATIVE TIME SUMMIT


  39. Elena Damiani


  40. Jeremy Deller


  41. Thea Djordjadze


  42. Marlene Dumas


  43. E-FLUX JOURNAL


  44. Melvin Edwards


  45. Inji Efflatoun


  46. Antje Ehmann & Harun Farocki


  47. Maria Eichhorn


  48. Walker Evans


  49. Harun Farocki


  50. Emily Floyd


  51. Peter Friedl


  52. Coco Fusco


  53. Marco Fusinato


  54. Charles Gaines


  55. Ellen Gallagher


  56. Ana Gallardo


  57. Dora GARCIA


  58. Theaster GATES


  59. Isa GENZKEN


  60. GLUKLYA


  61. Sônia Gomes


  62. Katharina Grosse


  63. GULF LABOR


  64. Andreas Gursky


  65. Hans Haacke


  66. Joana Hadjithomas & Khalil Joreige


  67. Newell Harry


  68. Kay Hassan


  69. Thomas Hirschhorn


  70. Carsten Höller


  71. Nancy Holt & Robert Smithson


  72. Heung Soon Im


  73. INVISIBLE BORDERS


  74. Tetsuya Ishida


  75. Dachun Ji


  76. Isaac Julien


  77. Hiwa K.


  78. Samson Kambalu


  79. Ayoung Kim


  80. Alexander Kluge


  81. Emily Kame Kngwarreye


  82. Runo Lagomarsino


  83. Sonia Leber & David Chesworth


  84. Glenn Ligon


  85. Goncalo Mabunda


  86. Madhusudhanan


  87. Ibrahim MAHAMA


  88. David MALJKOVIC


  89. Victor MAN


  90. Abu Bakarr MANSARAY


  91. Chris Marker


  92. Kerry James Marshall


  93. Helen Marten


  94. Fabio Mauri


  95. Steve McQueen


  96. Naeem Mohaiemen


  97. Jason Moran


  98. Ivana Müller


  99. Lavar Munroe


  100. Oscar Murillo


  101. Wangechi Mutu


  102. Hwayeon Nam


  103. Bruce Nauman


  104. Cheikh Ndiaye


  105. Olaf Nicolai


  106. Chris Ofili


  107. Emeka Ogboh


  108. Philippe Parreno


  109. Pino Pascali


  110. Adrian Piper


  111. Lemi Ponifasio


  112. Zhijie Qiu


  113. Raha Raissnia


  114. RAQS MEDIA COLLECTIVE


  115. Lili Reynaud-Dewar


  116. Mykola Ridnyi


  117. Liisa Roberts


  118. Mika Rottenberg


  119. Joachim Schönfeldt


  120. Massinissa Selmani


  121. Fatou Kandé Senghor


  122. Prasad Shetty & Rupali Gupte


  123. Gedi Sibony


  124. Gary Simmons


  125. Taryn Simon


  126. Lorna Simpson


  127. Robert Smithson


  128. Mikhael Subotzky


  129. Mariam Suhail


  130. Sarah Sze


  131. THE PROPELLER GROUP


  132. the TOMORROW


  133. Rirkrit Tiravanija


  134. Barthélémy Toguo


  135. Bing Xu


  136. Ala Younis








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