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20 Jahre Friedrich Kiesler Stiftung

16. November 2017 bis 12. Januar 2018 | Friedrich Kiesler Stiftung, Wien
Eingabedatum: 17.11.2017

Werkabbildung

(c) Österreichische Fridrich und Lillian Kiesler-Privatstiftungbilder

Die Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung wurde 1997 mit dem Erwerb des Nachlasses von Friedrich Kiesler durch die Republik Österreich und die Stadt Wien, sowie durch die Hilfe zahlreicher privater Stifter gegründet. Seither erforscht, dokumentiert und stellt die Stiftung das Erbe in unzähligen Projekten, zuIetzt waren große Personalen im Wiener MAK und Berliner Martin Gropius Bau zu sehen um das Werk des austro-amerikanischen Architekten (1890-1965) auch einem neuen und größeren Publikumskreis zugänglich zu machen.

Kiesler orientierte sich, im Bestreben eine Einheit von künstlerischen und sozialen Wirkungsfeldern zu erreichen, an einer fächerübergreifenden, die Theorie und Praxis verbindenden Haltung. Er war in vielen Disziplinen, der Architektur, der bildenden Kunst, des Designs, des Theaters und Kinos tätig. Aus diesem ganzheitlichen Denken und Handeln heraus entwickelt die Kiesler Stiftung Wien ihre interdisziplinären und transmedialen Aktivitäten.

Der Österreichische Friedrich Kiesler Preis für Architektur und Kunst wurde ebenfalls 1997 von Kieslers zweiter Frau initiiert. Alle zwei Jahre wird diese mit 55.000 Euro hoch dotierte Auszeichnung alternierend von der Republik Österreich und der Stadt Wien verliehen. Eine internationale Experten-Jury von Theoretikern, Künstlern und Architekten vergibt den Preis für „hervorragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste, die den innovativen Auffassungen Friedrich Kieslers und seiner Theorie der ‚correlated arts’ entsprechen, in jenem grenzüberschreitenden Sinn, der die etablierten Disziplinen der Architektur und der Künste verbindet.“

Um beide Anlässe gebührend zu würdigen stellt eine Studio Ausstellung 10 Arbeiten der Kiesler Preisträger relevanten Artefakten von Friedrich Kiesler gegenüber

Die bisherigen Preisträger: Frank O. Gehry, Judith Barry, Cedric Price, Asymptote, Olafur Eliasson, Toyo Ito, Heimo Zobernig, Andrea Zittel, Bruce Nauman und Andres Jaque.


“We, the inheritors of chaos, must be the architects of a new unity.”

Friedrich Kiesler


Friedrich Kiesler Stiftung
Mariahilfer Straße 1b, 1060 Wien






Daten zu Friedrich Kiesler:

- Kunstverein Münster

Weiteres zum Thema: Friedrich Kiesler



Markus Schinwald - migros museum für gegenwartskunst, Zürich (16.02. – 18.05.08)


Der österreichische Künstler Markus Schinwald (1973 geb. Salzburg) arbeitet in den verschiedensten Medien - von Filmen über Skulpturen und Malerei bis hin zu Design- und Kleiderentwürfen. Dabei widmet sich Schinwald immer wieder den physischen und psychischen Unzulänglichkeiten des Menschen. Die psychologische und kulturelle Auseinandersetzung mit Raum und Körper, das Unheimliche und das Unbehagen, das Defizitäre sowie die irrationalen Tiefen des individuellen und kollektiven Seins stehen dabei im Blickfeld seine Betrachtung.
In seiner bisher größten Einzelausstellung schafft der Künstler eine architektonische Gesamtinszenierung, die sich an den Raumgestaltungen des österreichisch-amerikanischen Architekten, Bühnenbildners und Künstlers Friedrich Kiesler (1890–1965) orientiert. Das heißt, Schinwald erarbeitet eine modulare Holzkonstruktion, die sich wie ein Leitfaden durch die Räumlichkeiten zieht und den Betrachter in einen räumlichen und temporalen Rahmen einbindet.

Zuletzt waren Werke von Markus Schinwald unter anderem in den Ausstellungen The World is a Stage in der Tate Modern in London (2007), True Romance in der Kunsthalle Wien (2007) oder an der 3. Berlin Biennale (2006) zu sehen.

Abbildung: Markus Schinwald
Öffnungszeiten: Di / Mi / Fr 12-18, Do 12-20, Sa / So 11-17 Uhr.

Migros Museum für Gegenwartskunst
Limmatstrasse 270
8005 Zürich

T. +41 44 277 20 50
migrosmuseum.ch


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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