GRÖNLAND NOT FOR SALE - KALALLIT NUNAAT FOREVER – Julie Edel Hardenberg
Eine Ausstellung des ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein
19.06.2026 - 11.10.2026 | Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main
Eingabedatum: 19.06.2026

Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever eröffnet einen Zyklus politischer Ausstellungen im Frankfurter Kunstverein, der bis 2028 reicht. Durch die Mittel der Bildbefragung und der Kunst werden die großen Verschiebungen unserer Zeit untersucht und Bruchstellen sichtbar gemacht.
Diese Ausstellung ist eine Reise in ein Land, das vom arktischen Meer umgeben, sechs Mal so groß wie Deutschland und in den vergangenen Jahren unfreiwillig in den Fokus der Großmächte gerückt ist. Die strategische Lage an der Schnittstelle zwischen Kanada, den USA, Russland und Europa weckt die Begierde nach Vorherrschaft über die Meereswege und den Zugriff auf die zahlreichen Rohstoffe. Das Land spiegelt alle geopolitischen Herausforderungen wider, die sich aktuell auf Menschen in zahlreichen Regionen der Welt ähnlich auswirken. Die Folgen der globalen Klimaerwärmung, Interessen und Entsolidarisierung von transnationalen Großunternehmen zu Ungunsten lokaler Volkswirtschaften. Wachsende Spannungen zwischen Staat und Bürger:innen sowie identitätspolitische Konflikte innerhalb von Gesellschaften nehmen zu.
Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever ist eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern gezeigt wird. Über vier Jahre sind beeindruckende Panoramabilder und intime filmische Zeugnisse und Videointerviews entstanden. Diese ermöglichen eine sinnliche Reise in die kaleidoskopischen Erzählungen eines komplexen Landes und dessen Menschen. Zum ersten Mal in Deutschland kommt Julie Edel Hardenberg mit ihrer politischen Kunst zu Wort. Dies ist die erste umfassende Schau einer der einflussreichsten Künstlerinnen Grönlands und Skandinaviens.
Diese Ausstellung ist eine Reise in ein Land, das vom arktischen Meer umgeben, sechs Mal so groß wie Deutschland und in den vergangenen Jahren unfreiwillig in den Fokus der Großmächte gerückt ist. Die strategische Lage an der Schnittstelle zwischen Kanada, den USA, Russland und Europa weckt die Begierde nach Vorherrschaft über die Meereswege und den Zugriff auf die zahlreichen Rohstoffe. Das Land spiegelt alle geopolitischen Herausforderungen wider, die sich aktuell auf Menschen in zahlreichen Regionen der Welt ähnlich auswirken. Die Folgen der globalen Klimaerwärmung, Interessen und Entsolidarisierung von transnationalen Großunternehmen zu Ungunsten lokaler Volkswirtschaften. Wachsende Spannungen zwischen Staat und Bürger:innen sowie identitätspolitische Konflikte innerhalb von Gesellschaften nehmen zu.
Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever ist eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern gezeigt wird. Über vier Jahre sind beeindruckende Panoramabilder und intime filmische Zeugnisse und Videointerviews entstanden. Diese ermöglichen eine sinnliche Reise in die kaleidoskopischen Erzählungen eines komplexen Landes und dessen Menschen. Zum ersten Mal in Deutschland kommt Julie Edel Hardenberg mit ihrer politischen Kunst zu Wort. Dies ist die erste umfassende Schau einer der einflussreichsten Künstlerinnen Grönlands und Skandinaviens.
19.06.2026 - 11.10.2026
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main
Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung verortet sich im zeitgenössischen Diskurs der *Artistic Research* und der postkolonialen Kritik, indem sie Grönland als Mikrokosmos globaler geopolitischer und ökologischer Krisen des Anthropozäns begreift. Im Zentrum steht die Praxis von Julie Edel Hardenberg, deren Werk exemplarisch für eine emanzipatorische, indigene Kunst Nordeuropas ist, die identitätspolitische Spannungen und neokoloniale Machtstrukturen dekonstruiert. Medial reiht sich die Schau mit ihren Panoramabildern, dokumentarischen Filmen und Videointerviews in den „Documentary Turn“ der Gegenwartskunst ein: Das rein ästhetische Objekt tritt zugunsten einer diskursiven „Bildbefragung“ zurück. Dabei verschmelzen investigative, aktivistische und künstlerische Strategien, um die geopolitische Peripherie ins Zentrum zu rücken und dem hegemonialen Blick der Großmächte eine multiperspektivische, lokal verankerte Narration entgegenzusetzen.










