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Haus-Rucker-Co

6.10.23 - 25.2.24 | Lentos Kunstmuseum, Linz
Eingabedatum: 03.10.2023

Haus-Rucker-Co

Haus-Rucker-Co (Laurids Ortner), Stück Natur für Ihren Fuss, 1972 Lentos Kunstmuseum Linzbilder


Mit ihren Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Architektur zählt die Gruppe Haus-Rucker-Co (1967-1992) zu einer der wichtigsten Positionen in der österreichischen Nachkriegsavantgarde. Ihr wegweisendes Werk überschritt die Grenzen traditioneller Gattungen und rief zu einer Verknüpfung von Kunst und Leben auf. Die von Haus-Rucker-Co aufgegriffenen Themen, wie etwa die zunehmende Umweltzerstörung, verdeutlichen die bis heute anhaltende Relevanz ihres Schaffens.

Anhand sechs Kapitel gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Mitglieder, darunter die Architekten Laurids Ortner, Günter Zamp Kelp, der Maler Klaus Pinter, sowie ab 1971 Manfred Ortner. Der Titel Atemzonen verweist auf die zentrale Bedeutung des Elements Luft im Schaffen von Haus-Rucker-Co und schlägt eine inhaltliche Brücke zu wichtigen Werkgruppen, wie sie etwa in der Ausstellung COVER. Überleben in verschmutzter Umwelt (1971) gezeigt wurden.

Mit dem Ankauf des Archiv Günter Zamp Kelp durch die Stadt Linz übernahm das Lentos Kunstmuseum 2020 bedeutende Werkbestände von Haus-Rucker-Co. Die Ausstellung präsentiert erstmals wesentliche Teile dieses Konvoluts.

Außerdem eröffnet die Ausstellung:
Fremde. Fotografien über den Zugang zum Anderen
06.10.23 bis 04.02.24


Es heißt, wir leben im Spiegel des Anderen. Fremdes erscheint uns häufig bedrohlich. Wie können wir es schaffen, uns anderen Weltbildern zu öffnen, ohne dabei die eigene Identität preiszugeben? Die Ausgrenzung des Anderen – oder schlichtweg anderer Personen – lässt sich auch heute noch auf Geschlechterdifferenz, sexuelle Identität oder die äußeren Merkmale von Menschen verschiedener Abstammung zurückführen.

Dabei wirken oft kulturelle Konstrukte nach, die diese „Anderen“ in starren Rollenbildern fixieren. Die zum breit gefächerten Topos „Fremde“ ausgewählten Werke aus der Fotosammlung der Museen der Stadt Linz sowie aus Privatbesitz spannen raumgreifende Dialoge. Wir versuchen anhand der ausgewählten Werke Brücken in vergangene Zeiten und ferne Kulturen zu schlagen und geläufige Stereotypen der Abwertung und Ausgrenzung sozialer Gruppen bewusst zu machen. Dabei kommen Begriffe wie Othering, Orientalismus, Kolonialismus, Marginalisierung und Klassismus zur Anwendung.

In der Ausstellung sind Werke von Özlem Altin, Joerg Auzinger, Alfredo Barsuglia, Renate Billensteiner, Elisabeth Czihak, Canan Dagdelen, Ricarda Denzer, Eva & Adele, Bernhard Fuchs, Nilbar Güreş, Tatiana Lecomte, Erich Lessing, Hans Kupelwieser, Inge Morath, Shirin Neshat, Elisabeth Peterlik, Otto Saxinger und Lisa Spalt, Klaus Peter Scheuringer, Ingeborg Strobl, Engin Uzunkaya und Marko Zink und anderen zu sehen.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz
www.lentos.at

Presse





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- documenta 8 1987


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