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kunstsammlung

Anzeige | art.fair 2006 - ein Kaleidoskop aus aktueller Kunst des 21. Jahrhunderts


Eingabedatum: 20.10.2006


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Die junge Kunstmesse bereichert das Angebot der Kölner Kunstszene im Herbst

Das EXPO XXI-Gelände in Köln wird auch im kommenden November wieder zum Schauplatz für die internationale Kunstszene. Vom 02. bis 05. November 2006 präsentieren 71 Galerien mit über 300 Künstlern ab Jahrgang 1960 Werke des 21. Jahrhunderts auf der art.fair. Den Besucher wird wieder ein junges, aktuelles und internationales Kunstprogramm geboten. Ergänzt wird das Galerienprogramm durch die Sonderaustellungen Gesellschafter art.award und International Photography Award. Das Gesamtevent wird abgerundet mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm aus Licht- und Klangkunst, Live-Musik, Performances und Partys.

Mit dem Umzug in das EXPO XXI war die art.fair bereits im vergangenen Jahr der erhöhten Nachfrage von Galeristen nachgekommen. Erneut wird sich die art.fair auch in diesem Jahr vergrößern. Nicht allein die über 200 Galerienbewerbungen für die diesjährige art.fair, sondern auch die stark steigenden Besucherzahlen haben die Veranstalter veranlasst, das Angebot durch zwei zusätzliche Hallen zu erweitern. Die zwei gleichgroßen Hallen von 800qm werden als weiterer Ausstellungsraum und Lounge genutzt.

Auf der gesamten Ausstellungsfläche des EXPO XXI bietet die art.fair vom 02.11. bis zum 05.11. 2006 den Besuchern ein facettenreiches, internationales Kunstprogramm aus Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation. Rund 40 % der 72 diesjährigen Aussteller kommen aus dem Ausland. Auch in diesem Jahr sind viel versprechende Positionen vertreten. Eine Wertsteigerung in den nächsten Jahren ist nicht ausgeschlossen; das haben Arbeiten von beispielsweise

Salustiano, Jörg Eibelshäuser, Clemens Krauss, Oleg Kulik, Richard Stipl, Leopold Rabus oder Cameron Rudd bereits bewiesen.

Erstmals erweitert die art.fair das Ausstellungsprogramm durch zwei Sonderausstellungen, den Gesellschafter art.award und den International Photography Award.

Gemeinsam mit dem Projekt dieGesellschafter.de / Aktion Mensch rief die art.fair im Juli den die Öffentlichkeit auf, sich künstlerisch durch Malerei und Fotografie mit dem Thema " In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" auseinander zu setzen. In einer Sonderausstellung auf der art.fair werden die durch eine fachkundige Jury ausgewählten zehn besten Beiträge präsentiert. Durch eine öffentliche Abstimmung wird der Gewinner dann festgelegt. Jeder Besucher kann auf der art.fair bestimmen, welches Werk die Zukunft der Gesellschaft am besten wiedergibt. Ebenso ist eine Stimmabgabe bereits ab dem 09.10.2006 über das Internet möglich unter art-fair.de und unter dieGesellschafter.de. Der Gewinner wird am 05.11.2006 um 11:00 Uhr auf der art.fair bekannt gegeben.

Der International Photography Award (IPA) gehört, obwohl erst in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben, zu den renommiertesten der internationalen Photographie-Wettbewerbe weltweit. Durch den IPA ausgezeichnet werden die besten Amateur- und Profi-Fotografen aus Werbung, Architektur, Buch, Bildende Künste, Natur, Menschen und aus weiteren Spezialkategorien. Auf Initiative und durch Unterstützung seitens Pilsner Urquell ist es gelungen, erstmals ausgewählte Arbeiten dieses internationalen Fotowettbewerbes in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf der art.fair werden rund 40 Fotoarbeiten des IPA in einer Sonderausstellung gezeigt.

Die art.fair hat sich in den letzten Jahren als besucherfreundliche Messe mit besonderer Atmosphäre eine neue Position im Messenmarkt geschaffen. Die Kunst soll zum Erlebnis werden. Deshalb wird das Erlebnis in jedem Jahr durch ein vielfältiges Rahmenprogramm, bestehend aus Installationen, Performances, Live-Musik, DJing, VJing und Partys vervollständigt. Entspannung findet sich dann in der Lounge und im Loft, die den Besucher in eine Licht- und Klangwelt eintauchen lassen.

Eröffnet wird die art.fair am Mittwoch, den 01.11.2006 vor geladenen Gästen, ein ausreichendes Kartenkontingent ist zudem an der Kasse erhältlich. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

art.fair 2006
02.11.2006 bis 05.11.2006
Do. - Sa. 14:00 bis 22:00 Uhr, So. 11:00 bis 19:00 Uhr
EXPO XXI, Gladbacher Wall 5, 50670 Köln

In diesem Jahr bietet die art.fair auch erstmals offene Führungen an. Diese können im Vorfeld für Gruppen über die art.fair International GmbH oder als Einzelperson spontan auf der art.fair gebucht werden. Weitere Informationen erteilt die art.fair unter 0221-420 393 - 0.

Kunst erleben - art.fair 2006.

Die art.fair bedankt sich bei Pilsner Urquell für die freundliche Unterstützung der art.fair 2006!

art-fair.de








Weiteres zum Thema: art-fair



art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)


Erstmalig findet dieses Jahr parallel zur ART COLOGNE die art.fair statt, die mit Vorbildern wie der "Affordable Art Fair" in London oder der "Liste" in Basel mit erschwinglichen Preisen und erfrischender Kunst neue Käuferschichten anlocken will. 56 Galerien stellen Arbeiten von 150 Künstlern aus der ganzen Welt aus und so soll für jeden Besucher etwas dabei sein. Es soll jedoch nicht nur ein neues, jüngeres Käuferklientel angesprochen werden, sondern auch besonders bei den jungen Besuchern die Schwellenangst vor den Galerien und dem Kunstmarkt abgebaut werden. Das Motto der Messe "Enjoy contemporary art!" ist auf den 4.000 qm des renovierten Industriebaus ansprechend umgesetzt. Ganz neue, junge Kunst mischt sich unter etwas etabliertere zeitgenössische und so entsteht eine bunte Mischung, die neugierig macht und den Besucher wie einen Entdecker durch die Gänge ziehen lässt. Um das Geschehen weiter aufzulockern, finden täglich Musikveranstaltungen mit verschiedenen Bands und bekannten Kölner DJ´s statt. Dies erinnert natürlich an die "Lange Nacht der Museen", die auch alljährlich viele junge Leute mit ihrer Mischung aus "high- and low art" anlockt: zeitgemäße Events, die abendliche Party und gute Kunst in lockerer Atmosphäre vereinen.
Man sollte sich, wenn denn möglich, offen und ohne vorgebildete Ansprüche durch die Location treiben lassen, dann wird man belohnt werden mit jeder Menge Kunst, die Spaß macht, aber auch mit ungewohnten und nachdenklichen Werken, die dennoch den Kunstlaien nicht abschrecken. So beispielsweise die Arbeiten afrikanischer Künstler, die die Galerie Seippel (Köln) zeigt. Die Installation „Profile“ der Südafrikanerin Berni Searle (*1964) wirkt in ihrer Monumentalität zunächst beängstigend, macht aber auch neugierig auf die Hintergründe. Searle beschäftigt sich - wie oft in ihren Arbeiten - mit den Problemen der eigenen Identitätsfindung. Vorfahren aus verschiedenen asiatischen, afrikanischen und britischen Kulturen machen diese Identitätssuche nicht einfacher und haben die Künstlerin auf verschiedene Weisen geprägt. In ihrer Installation setzt sie diese Prägungen im wahrsten Sinne des Wortes - nach außen - sichtbar um, indem sie sich Symbole, die jeweils für eine mentale Prägung ihrer Persönlichkeit stehen, physisch einprägt.
Anders, wenn auch nicht weniger spannend, ziehen die Arbeiten von Mbongeni Buthelezi die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich. Auf dem Kojenboden bunte Plastikschnipsel verteilt, wirken die Bilder an den Wänden zunächst wie lackierte Collagen. Es handelt sich jedoch um geschmolzene Fetzen alter Plastiktüten, die der Künstler zu verschiedenen Elementen zusammenlegt und dann durch Hitze schmilzt. Es ist nicht einfach die Innovation bei der Verwendung dieses Materials, die den Künstler lockte, sondern schlicht das ökonomische Elend seiner Heimat: Farbe und Leinwand sind teuer und nur für eine kleine Elite erschwinglich. So versteht sich Mbongeni denn auch als Maler, das Plastik verwendet er wie Farbe.
Um diese und andere spannende Kunstwerke zu entdecken – und vielleicht sogar zu erwerben – lohnt sich ein Besuch der art.fair in jedem Fall. Mit erschwinglichen Eintrittspreisen (€ 8,50 für Erwachsene, unter 16 Jahren frei) und Öffnungszeiten von 14 bis 22 Uhr wird es jedem so einfach wie möglich gemacht, an dieser Innovation am Kunstmarkt teilzunehmen.

Adresse:
Palladium, Schanzenstraße, Köln-Mühlheim
Weitere Infos unter art-fair.de

Foto: Berni Searle, Installation Profile, 8 Digitaldrucke auf Folie

Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:


In die Kojen, fertig, los! - Messestadt Köln zentriert wieder die Kunstwelt
Jenseits der Malerei - Peter Köster wirft einen kritischen Blick auf das Max-Ernst-Museum
Serie "Kunstmetropolen in ihren besten Jahren" - Diesmal: Das künstlerische Wien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert
Minimal Art in der Flick Collection - Ein Gespräch mit dem Kurator Eugen Blume

"Aufbruch in jeder Hinsicht" - Ein Gespräch mit Gérard A. Goodrow (Direktor Art Cologne)
"Tischtuch zerschnitten" - Kunsthalle Göppingen verliert Bönsch-Sammlung
Douglas Gordons "Vanity of Allegory" - Nora Wagner besucht das Guggenheim Berlin
Wie Phoenix aus der Asche - Die Staatsbiliothek Unter den Linden wird komplett saniert
"Es geht wohl insgesamt bergab mit der deutschen Sprache" - Thomas Lochte im Gespräch mit Deutschlands Stilkritiker Nr. 1, Wolf Schneider

sowie: Messespecial zu art.fair, Art Cologne und der Kunstmesse München / Shortfacts zum Führungs-Wechsel am New Yorker Guggenheim, den kulturpolitischen Folgen der Bundestagswahl und der Schließung der Pipilotti Rist-Installation bei der Venedig-Biennale / umfangreicher Ausstellungsticker und unser monatliches Gewinnspiel.
  • art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)

  • Die April 2006 -Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • Anzeige | art.fair 2006 - ein Kaleidoskop aus aktueller Kunst des 21. Jahrhunderts

  • art KARLSRUHE vs UND#2: Ein Rückblick auf die Karlsruher Kunstmessen

  • Preview Berlin - The Emerging Art Fair (28.9. - 1.10.07)

  • twitters tages themen kunst

  • Die Art Cologne hat einen neuen Direktor: Daniel Hug

  • Anzeige: Joachim Hiller auf der art karlsruhe 2010

  • Anzeige: Joachim Hiller - Galerie Artobes, Düsseldorf

  • Special: Teresa Köster für art-in.de aus London über die Frieze Art Fair

  • Spezial: Eva Biringer für art-in.de aus Bratislava über den Monat der Fotografie

  • Roman Ondák von Deutscher Bank zum Künstler des Jahres gewählt

  • Rob Pruitt - History of the World

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  • Ernst Marow „Mostra personale“

  • art news today heute mit der Tate,den großen Auktionen + + +

  • art news today 12.05.2013

  • art news today 14.05.2013

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  • Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Preview Berlin Art Fair

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  • PELES EMPIRE. EVER BUILD

  • Die Göttliche Komödie

  • Mit ihrer 12. Ausgabe zieht die ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst in die koelnmesse

  • ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst 2014

  • Gewinner des Blooom Award by Warsteiner

  • ART.FAIR 2014

  • Blooom Award by Warsteiner 2015

  • UNPAINTED lab 3.0

  • Khaled Jarrar ist Sussmann Preisträger 2016

  • Andriu Deplazes gewinnt den Helvetia Kunstpreis 2017

  • Art Basel 2017: 4 Tage, 4.000 Künstler und Verkäufe in Millionenhöhe

  • Was bisher geschah. art berlin fair

  • Der Begriff oder/II in Texten zur zeitgenössischen Kunst

  • Ruinart und die Kunst

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