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Bordell und Boudoir


Eingabedatum: 29.01.2005

Die Publikation von Götz Adriani wirft Licht auf ein ebenso faszinierendes wie reizvolles Kapitel der Moderne und präsentiert zahlreiche freizügige, selten gesehene Meisterwerke von Cezanne, Degas, Toulouse-Lautrec und Picasso.
Im pulsierenden Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts suchten Künstler und Bohemiens in bewusstem Bruch mit Bürgertum und Konventionen in den Etablissements der Demi-Monde Inspiration, Rausch und Grenzerfahrungen. Paul Cezanne, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec und Pablo Picasso schufen freimütige, ihre Zeitgenossen schockierende Bordell- und Boudoirszenen, wie der Band anhand einer Fülle von eindrucksvollen Hauptwerken sowie selten präsentierten Arbeiten zum Thema zeigt.
Bereits um 1870 entstehen Cezannes sexuell aufgeladene Figurenbilder. Wenige Jahre später fängt Degas treffende Skizzen in den Pariser Freudenhäusern ein. Toulouse-Lautrec fertigt dort bis zur Jahrhundertwende einfühlsame Charakterstudien an, und Picassos Bordellbeschwörungen erstrecken sich von den 1907 in großer Zahl entstehenden Vorstudien zu Les Demoiselles d'Avignon bis hin zu späten Inszenierungen von 1971.

Zum Autor:

Götz Adriani *1940 in Stuttgart. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in München, Wien, Tübingen. Seit deren Gründung 1971 Direktor der Kunsthalle Tübingen, die er zu einer ersten Adresse für die Schwellenkunst der Moderne machte (Die Zeit).

Ausstellung: Kunsthalle Tübingen 22.1.-22.5.2005

Bordell und Boudoir
Schauplätze der Moderne. Cezanne, Degas, Toulouse-Lautrec, Picasso
Von Götz Adriani
Deutsch
2005. 296 Seiten, 263 Abb., davon 170 farbig
25,50 x 32,00 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Lieferbar
39,80, SFR 66,00
ISBN 3-7757-1503-7


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