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B3 Biennale

HyperReal. Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie - MUMOK, Wien


Eingabedatum: 18.10.2010

bilder

Die Ausstellung "HyperReal" präsentiert verschiedene künstlerische Tendenzen, die sich mit der Darstellung des "Realen" beschäftigen. Insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Malerei und Fotografie stehen dabei im Mittelpunkt.

Den Ausgangspunkt der Präsentation bilden die Künstler, die Ende der 1960er Jahre eine neue realistische Malerei begründeten, die heutzutage oftmals als Fotorealismus oder Hyper Realism bezeichnet wird. Mit den traditionellen Mitteln der Malerei wollten Künstler wie Richard Estes, Ralph Goings, Robert Bechtle, Malcolm Morley, Don Eddy und Chuck Close einen direkten Vergleich mit der Wirklichkeit des Films, des Fernsehens und der Fotografie schaffen. Fotografien bildeten häufig auch die Vorlagen der meist verblüffend präzisen Gemälde.
Indem sich diese Künstler nicht auf die wirkliche Realität, sondern auf die "Realität des Bildes" beziehen, werfen sie zudem auch Fragen nach dem Stellenwert beider Medien auf.

Diese Gemälde werden in der Ausstellung zum einen in den Kontext der Pop Art gestellt, die zur gleichen Zeit ihre Blüte erlebte.
Als weitere Gegenüberstellung hat die Ausstellung Hauptwerke zeitgenössischer Fotografie zusammengetragen, die sich ebenfalls mit der Darstellung von Realität auseinandersetzen, darunter Werke von Jeff Wall, Candida Höfer, Andreas Gursky, Thomas Ruff oder Thomas Struth. Die Fotografien sind häufig von einer malerischen Herangehensweise geprägt und lassen die Wechselwirkungen beider Medien erneut deutlich hervortreten.

Abbildung: Ralph Goings, Airstream, 1970, Öl auf Leinwand / oil on canvas, 152 x 214 cm, Sammlung MUMOK, Foto: MUMOK, © Ralph Goings

Ausstellungsdauer: 22.10.10-13.2.11

Öffnungszeiten:
täglich 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

MUMOK
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1
A -1070 Wien

mumok.at

Verena Straub






Daten zu Chuck Close:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Frieze London 2013
- Gwangju Biennale, 1995
- Gwangju Biennale, 2000
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Pace - Gallery
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Solomon R. Guggenheim Collection
- White Cube - Gallery

Weiteres zum Thema: Chuck Close



Painting on the Move - 3teiliger Ausstellungszyklus in Basel


Im Kunstmuseum, dem Museum für Gegenwartskunst sowie der Kunsthalle in Basel beginnt am 26.Mai (bis 8.9.02) eine museumsübergreifende Ausstellung, die sich thematisch mit der Situation von Malerei von 1900 bis zur Gegenwart auseinandersetzt.
So wird im Kunstmuseum Basel "ein Jahrhundert der Malerei der Gegenwart (1900-2000)" von Cézanne, Monet, Matisse und Picasso über De Chirico, Magritte bis zu Richter und Polke (um nur einige zu nennen) zu sehen sein.
Das Museum für Gegenwartskunst beschäftigt sich hingegen unter dem Titel "Es gibt kein letztes Bild - Malerei nach 1968" mit der These vom Ende des Tafelbildes. Hier werden Künstler wie Buren, On Kawara, Ryman oder Warhol gezeigt.
Ganz aktuell gibt sich die Kunsthalle Basel. Unter dem Titel "Nach der Wirklichkeit - Realismus und aktuelle Malerei" geht es um den Dialog von Fotografie und Malerei. Teilnehmende Künstler sind u.a. Chuck Close, Gardner, Morris, Sasnal oder Nanxing.

weitere Infos: www.kunstmuseumbasel.ch


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