Jenseits des Sichtbaren. Fotografische Erzählung als Spur

Curtis Anderson I Louisa Clement I Owen Gump I Sigmar Polke | Anna Vogel

03. Februar - 08. April 2018 | Museum für Photographie, Braunschweig
Eingabedatum: 04.02.2018

Werkabbildung

Louisa Clement, In Between, 2012, Inkjetprint, 100 x 130 cm © Louisa Clement / Courtesy Wentrup Gallery, Berlinbilder

Die Gruppenausstellung Jenseits des Sichtbaren. Fotografische Erzählung als Spur stellt mit Curtis Anderson, Louisa Clement, Owen Gump, Sigmar Polke und Anna Vogel fünf internationale künstlerische Positionen aus unterschiedlichen Generationen vor, deren fotografische Arbeiten sich den Möglichkeiten des Bildes und dessen jeweiliger Inhalte als ephemere Spuren der äußeren Wirklichkeit mit unterschiedlichen fotografisch-bildnerischen Ansätzen widmen.

Was bildet die Fotografie ab und wie verhält sich dieses zur Realität? Aspekte, die in der aktuellen kunstwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Medium unter dem Stichwort „Evidenzforschung“ einen wichtigen eigenen Stellenwert bekommen haben. Dies u. a. auch im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und Manipulierbarkeit des Bildes. Aus einem weiter gefassten Realitätsverständnis und einem philosophischen Zusammenhang heraus verstehen auch die in der Ausstellung vorgestellten Künstlerinnen und Künstler das Medium nicht im Sinne eines zeitlich gebundenen und nur abbildhaften Realitätsbeweises oder als Dokument eines verbindlich „so Gewesenen“ (Roland Barthes) sondern als Möglichkeit, Bilder zwischen den Zeiten, als Bildspuren, in denen sich die Realität als komplexe Zusammenhänge eher andeutungsweise, denn eindeutig ablesen lässt, zu realisieren.

Museum für Photographie
Torhäuser / Helmstedter Straße 1
38102 Braunschweig
photomuseum.de

Presse






Daten zu Louisa Clement:

- art berlin 2017



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