Anzeige
Responsive image

Anmerkungen zur Künstlerdatenbank

Künstler Kuratoren Kunstmarkt

Nur so am Rande zwischen den Jahren, damit kein falsches Bild entsteht.

Einige Daten zur aktuellen Situation
Eingabedatum: 30.12.2017

Werkabbildung


fullscreenbilder

Im Jahr 2017 hat der Kunsthistoriker und Autor Wolfgang Ullrich von einem Konflikt und neuen Fronten innerhalb des Kunstbetriebs, einem bevorstehenden Schisma und einer offenen Feindschaft zwischen Künstlern und Biennale-Kuratoren, gesprochen. (Essay: Zwischen Deko und Diskurs, 17.07.2017 auf Perlentaucher, In offener Feindschaft Von Wolfgang Ullrich 22.12.2017 )

Wir möchten auf der Grundlage einer breiteren Datenlage Informationen zur aktuellen Situation beisteuern.

Zuerst fragen wir nach der Messepräsenz von Biennaleteilnehmern. In einer weiteren Untersuchung wird gezeigt, welche renommierten Künstler nicht auf Biennalen zu finden sind. Im Anschluss daran wird anhand der Frieze 2013 überprüft, welche Künstler sich in den Portfolios der Galerien befinden und ob es globale Strukturen unter den Galeristen gibt, die bestimmte Künstler präferieren. Mit diesen drei Ansätzen versuchen wir, uns dem Phänomen Kunstmarkt zu nähern.

- Schon im Februar 2016 untersuchten wir, in welchem Verhältnis die Anzahl an Biennaleteilnahmen und eine Messepräsenz stehen. Wir haben herausgefunden, dass von den 30 am häufigsten auf Biennalen vertretenen Künstlern nahezu 90 % auf den größten Kunstmessen gehandelt werden, fast alle auf der Art Basel.
Insgesamt haben wir 7.715 Künstler mit 15.318 Einträgen von Messeteilnahmen in unserer Datenbank.
2.726 Künstler tauchen in der Datenbank auf, die nur über einen einzigen Eintrag, den einer Messebeteiligung, verfügen. Das heißt, diese Künstler werden durch die Galerien direkt dem Kunstmarkt zugeführt. (Bei Biennalen sind es 7.564 Künstler, die neu in die Datenbank aufgenommen werden.)

Unsere Künstlerdatenbank enthält aktuell über 67.000 Einträge zu über 32.000 Künstlern, die aus über 580 Ereignissen erhoben wurden.

- Des Weiteren wurde untersucht, welche renommierten Künstler nicht so häufig auf Biennalen eingeladen werden.
Keine Biennaleteilnahme verzeichnen wir zu folgenden Künstlern in unserer Datenbank (unter den ersten 500 Positionen):
Thomas Ruff, Günther Förg, Donald Judd, Georg Herold, Imi Knoebel, Robert Mapplethorpe, Richard Artschwager, Cy Twombly, Anselm Kiefer, Antoni Tapies, Claes Oldenburg, Stephan Balkenhol, On Kawara, Ulrich Rückriem, Arnulf Rainer, Jürgen Klauke, Jim Dine, Bridget Riley, Sylvie Fleury, Jasper Johns, Haim Steinbach, Marcel Duchamp, Charlotte Posenenske, Victor Vasarely, Francesco Clemente, Helmut Federle, Lee Ufan, Johannes Wohnseifer, Alex Katz, Philip Guston, Gert & Uwe Tobias, Keith Haring, Francis Bacon, Daniel Spoerri, Angela Bulloch, Jörg Immendorff, Roy Lichtenstein, Anselm Reyle, Bernard Frize, Sarah Morris, David Salle, Axel Hütte, Katharina Sieverding, Atelier Van Lieshout, Elger Esser, Matias Faldbakken, Pierre Soulages, Michael Krebber, Katja Strunz, Martin Eder, Anthony Caro, Julião Sarmento, Ryan McGinley, Tal R.
Ein Aspekt, der noch differenzierterer Recherchen bedarf, denn neben dem Alter sind auch noch das Medium und der Stand des künstlerischen Materials zu bedenken. (Inzwischen haben wir auch die Künstler mit nur einer bzw. zwei Biennaleteilnahmen identifiziert.)
Insgesamt zählen wir über 210 Künstler unter den 500 renomiertesten Künstlern die weniger als drei Biennaleteilnahmen vorweisen können. (Ein neuer Artikel Plötzlich diese Übersicht.)

- In einer weiteren Untersuchung hatten wir im Oktober 2013 Daten von der Frieze gesammelt und gefragt, welche Künstler befanden sich im Portfolio von wie vielen Galerien? Künstler bei Galerien

Ein Auszug:
Liam Gillick - 7 Galerien, Annette Kelm - 7, Dan Graham - 6, Silke Otto-Knapp - 6, Thomas Ruff - 6, Ugo Rondinone - 5, Roe Ethridge - 5, Cheyney Thompson - 5, Yoshitomo Nara - 5, Urs Fischer - 5, Martin Boyce - 5, Anri Sala - 5, Jim Lambie - 5, Thomas Schütte - 5, Franz Ackermann - 5, Georg Baselitz - 5

Festhalten lässt sich nach diesen Auswertungen:

Es gibt Künstler, die sowohl vom Markt, den Galerien als auch von den Kuratoren geschätzt werden, wie z.B. Anri Sala.
Anri Sala führt anhand seines biografischen Kontextes die Vielschichtigkeit der Konstruktion von Geschichte vor.

Wenn andere Künstler nicht zu den Biennalen eingeladen werden, Ullrich nennt z.B. Neo Rauch und Jonathan Meese, stellt sich die Frage, ob diese denn überhaupt die geistige Situation der Zeit erfassen und verhandeln bzw. inwieweit es nicht von anderen Marktteilnehmern steuernde Beeinflussungen gibt, z. B. bei Thomas Schütte oder Thomas Ruff. Und, ob nicht die Institution Biennale entstanden ist bzw. notwendig wurde als ein Korrektiv gegen zu viel Mainstream und nationalen Populismus in Medien.

Mehr Daten führen zu mehr Namen und anderen Fragen und weniger Emotionalität.

Die Biennalen schaffen Entwicklung und Bewegung, inhaltlich und strukturell, mit ihrer Hilfe lässt sich ein vielstimmiges Ganzes abbilden, sonst würden wir wahrscheinlich immer noch denken Richter und Baselitz seien die bedeutendsten Künstler der Zeit.
(Übrigens, Thomas Schütte bei Galeristen beliebt, liegt in unserer Künstlerliste auf Platz 18, wurde allerdings als einziger Künstler 4 mal bei Skulptur Projekte Münster präsentiert, unter dem Kurator Kasper König.)
Skulptur Projekte Münster ist natürlich keine Biennale sondern eine Gruppenausstellung.

Anri Sala - Künstlerliste-Platz 5, Liebling der Galerien, mit 15 Biennalen unter den drei Erstplatzierten
Liam Gillick - Künstlerliste-Platz 38, Liebling der Galerien, wird von Biennale Kuratoren beachtet
Annette Kelm - Künstlerliste-Platz 80, Liebling der Galerien, wird von Biennale Kuratoren gescheut
Thomas Ruff - Künstlerliste-Platz 2, Liebling der Galerien, wird von Biennale Kuratoren gescheut
Georg Baselitz - Künstlerliste-Platz 9, Liebling der Galerien, wird von Biennale Kuratoren gescheut.
Thomas Schütte - Künstlerliste-Platz 18, Liebling der Galerien, wird von Biennale Kuratoren gescheut.

Künstlerliste 2017


ct







Daten zu Anri Sala:


- 12th Havana Biennial 2015

- Art Basel 2013

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- Berlin Biennale 2001

- Berlin Biennale 2006

- Berlin Biennale 2014

- Bienal de Sao Paulo, 2010

- Biennale of Sydney 2006

- Biennale Venedig 2017

- daad Stipendiat

- documenta 13, 2012

- evn sammlung

- Flick Collection

- Galerie Chantal Crousel

- Galerie Rüdiger Schöttle

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Göteborg Biennial for Contemporary Art, 2007

- Gwangju Biennale, 2012

- Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

- Johnen Galerie

- kurimanzutto - Gallery

- MACBA COLLECTION

- Manifesta 3, 2000

- Marian Goodman Gallery

- Marrakech Biennale, 2012

- Migros Museum, Sammlung

- MoMA Collection

- Ngorongoro 2015

- Ngorongoro II ArtistWeekend Berlin 2018

- Playing among the Ruins,2011

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- Sharjah Biennial 11, 2013

- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Anri Sala



Privatisierungen-Zeitgenössische Kunst aus Osteuropa in den Kunstwerken Berlin (16.05.bis 26.06.04)


"Das Thema der Präsentation ist die Situation der Kunst in den postkommunistischen Ländern Mittel- und Osteuropas. Sie zeigt künstlerische Videoarbeiten und Installationen, deren künstlerisches Verfahren die Appropriation ist: Die Gegenwartskünstler eignen sich die anonyme, kollektive, staatlich gelenkte kulturelle Produktion der sozialistischen Zeit an, und versuchen damit, eigene künstlerische Welten zu erschaffen und künstlerische Identitäten auszubilden.
Sie knüpfen in ihren Arbeiten beispielsweise an Funktionen und Wirkungen des Films des Stalinismus und Kalten Krieges an und kritisieren sie. So thematisiert der albanische Künstler Anri Sala mit seinem Film „Intervista" die Suche nach einer Sprache der Gegenwart für Ereignisse der Vergangenheit. Er zeigt nicht nur den Widerwillen der ehemaligen kommunistischen Elite Albaniens, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, sondern vor allem die Strategien der Verleugnung, Verdrängung, Scham, der Rationalisierung und des Bedauerns angesichts der Unfähigkeit, das Vergangene in adäquater gegenwärtiger Erfahrung zu artikulieren, und die Hoffnung, mithilfe der Kunst Möglichkeiten zu entwickeln, das Geschehene zu begreifen.
Das Medium mit denen viele Künstler seit dem Postkommunismus arbeiten, ist das Video. Künstler in Russland hatten lange Zeit keine Chance, Fernsehen und Massenmedien für ihre Arbeit zu nutzen. Als zum ersten Mal die westliche Werbung nach Osteuropa kam und das Fernsehen begann, über Künstleraktionen zu berichten, wurden den Künstlern schnell die vielfältigen Möglichkeiten der Medien Fernsehen und Video und ihre enorme gesellschaftliche Bedeutung klar. Sie sahen vor allem die Videokunst als eine Chance, mit der großen Medienwelt in Dialog zu treten. Das Medium eröffnete die Möglichkeit, das Fernsehen in der eigenen Arbeit zu reflektieren, sich auf gleicher Augenhöhe wie diejenigen zu artikulieren, die offiziell die Massenkunst benutzten. Die Ausstellung konzentriert sich vor allem auf den Videofilm als neues, wichtiges Medium postkommunistischer Kunst.
Das von Dmitrij Gutov zusammen mit der Gruppe Radek produzierte Video „Demonstration" gibt eine solche Auseinandersetzung mit Video und Fernsehen als Möglichkeit wieder, eine bestimmte Dramaturgie gesellschaftlicher Prozesse zu artikulieren. Das Video zeigt eine Performance. Einige Künstler begeben sich in der Stadt an einen verkehrsreichen Ort. Da, wo viele Personen vor einer roten Ampel warten, stellen sie sich vor die Wartenden und schreiten, als die Ampel für die Fußgänger auf Grün umschaltet, vor ihnen her. Sie halten Schilder und Plakate mit absurden und anarchistischen Parolen hoch und verwandeln den Fußgängerstrom so in eine Demonstration. Das Video ist u. a. mit der Filmmusik „Heart beat, pig meat" aus Antonionis Film „Zabriskie Point" unterlegt, womit ein Bezug zum Ende der 60er Jahre hergestellt und die Frage nach der Möglichkeit von politischem Widerstand in Russland unter der Bedingung der starken Beeinflussung durch westlichen Life-Style, durch Massenkultur und ihre Technologien gestellt wird.
Die Ausstellung zeigt künstlerische Positionen der Gegenwart unter anderem aus den Ländern Russland, Polen, Rumänien, Kasachstan, Serbien, Ungarn, Slowenien und der Ukraine. Die kuratorische Leitung der Ausstellung hat Boris Groys." Anne von der Heiden (Quelle: Presse / Kunstwerke)


Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 26. Juni 2004

Öffnungszeiten: Di - So 12 - 18h, Do bis 20h

KW Institute for Contemporary Art
Auguststr. 69
10117 Berlin

Die zehn Gebote - eine Kunstausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden (19.6.-5.12.04)


Das erste Gebot lautet: "Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Was zeitgenössische Künstler zu diesem und den 9 anderen Geboten zu sagen haben, zeigt jetzt die erste große Sonderausstellung des DHMD in Dresden nach seiner Wiedereröffnung. Die von Klaus Biesenbach (Kunst-Werke Berlin, PS1/MoMA New York) kuratierte Schau präsentiert auf 1.500 m2 rund 100 Arbeiten von 69 internationalen Künstlern.

". . . Die Ausstellung zeigt die Sichtweise von aktueller Kunst auf die heutige Welt und befragt die Zehn Gebote somit konsequent aus einer Gegenwartsperspektive: Ist das Jahrtausende alte Regelwerk der Zehn Gebote in einer durch Globalisierung gekennzeichneten Welt noch bindend? Kurator Klaus Biesenbach: "Die Zehn Gebote und ihre möglichen Bedeutungen in der heutigen Welt standen am Beginn der Ausstellungsplanung. Wir haben die Zahl Zehn auch als Gliederungsprinzip der Ausstellung beibehalten. Die gezeigten Kunstwerke sind nicht in direkter Auseinandersetzung mit den einzelnen Geboten entstanden, sie illustrieren sie nicht, sondern wurden vielmehr so ausgewählt, dass sie Sichtweisen auf gesellschaftliche, ethische Spannungsfelder der heutigen Welt zeigen."

Der hochaktuelle politische wie ethische Hintergrund, für den viele der gezeigten Kunstwerke ein eigenes Bild und überraschende Betrachtungsweisen entwickeln, liegt in den medialen, politischen und wirtschaftlichen Vernetzungen, die heute neue Fragen an den Einzelnen und die Gesellschaft stellen. Die globalisierte Welt ist gekennzeichnet durch eine extreme ökonomische Ungleichheit, und es wird immer deutlicher, dass der Lebensstil der Privilegierten nicht als Maßstab für alle durchgesetzt werden kann. So wie die biblischen Zehn Gebote ausdrücklich zu einem Individuum sprechen, richten die Kunstwerke ihre Fragen an den Einzelnen und seine eigenen ethischen Überzeugungen.

Welche Lebensbedingungen bestimmen heute den Einzelnen und welche Wertesysteme bieten eine verbindliche Orientierung? Kommt der Religiosität eine neue Bedeutung zu? Nicht nur innerhalb der westlich geprägten Gesellschaften werden wieder religiöse Handlungsmotivationen sichtbar; auch weltweit steht dem Vordringen der modernen, rationalisierten Wirtschafts- und Lebensformen ein - zumindest religiös motivierter - Fundamentalismus gegenüber, der die These von einer durchgreifenden Säkularisierung fragwürdig macht. Das Religiöse erscheint heute zwischen Spiritualität und Fundamentalismus einerseits, zwischen Konsumhedonismus und Instrumentalisierung andererseits.

Nach einer kulturgeschichtlichen Einführung zur Überlieferung der Zehn Gebote ermöglichen künstlerische Statements dem Besucher, die Gültigkeit tradierter ethischer Werte zu hinterfragen. Wie viele Freiheiten kann sich eine Gesellschaft nehmen, ohne Konflikte mit anderen Gemeinschaften zu provozieren? Wie viel Fürsorge und Solidarität sind notwendig, um eine soziale Ordnung nach innen aufrecht zu erhalten? Wie viel Toleranz braucht der Mensch in einer kulturell, religiös und ethnisch vielfältigen Welt?

TEILNEHMENDE KÜNSTLER
Adel Abdessemed, Laylah Ali, Francis Alÿs, Yael Bartana, Marc Bijl, Maurizio Catellan, Janet Cardiff, Minerva Cuevas, Henry Darger, Jirí David , Thomas Demand, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Cerith Wyn Evans, Harun Farocki, Sylvie Fleury, Parastou Forouhar, Kendell Geers, Felix Gonzalez-Torres, Shilpa Gupta, Andreas Gursky, Mathilde ter Heijne, Carsten Höller, Martin Honert, Jonathan Horowitz, Mustafa Hulusi, Emily Jacir, Christian Jankowski, Yeondoo Jung, Kimsooja, Sigalit Landau, Armin Linke, Mark Lombardi, Ján Mancuska, Teresa Margolles, Tony Matelli, Adam McEwen, Aernout Mik, Boris Mikhailov, James Morrison, Gianni Motti, Olaf Nicolai, Tim Noble & Sue Webster, Orlan, Tony Oursler, OVNI-Observatori de Video No Identificat, Pier Paolo Pasolini, Paul Pfeiffer, Daniel Pflumm, Daniela Rossell, Thomas Ruff, Anri Sala, Nebojsa Seric - Shoba, Efrat Shvily, Santiago Sierra, Shazia Sikander, Taryn Simon, Dayanita Singh, Aleksandr Sokurov, Erik Steinbrecher, Stih & Schnock, Ricky Swallow, Fatimah Tuggar, Usine de Boutons, Anne Wallace, Marijke van Warmerdam, Jasmila Zbanich, Andrea Zittel.

DER AUSSTELLUNGSKATALOG
"Die Zehn Gebote": Herausgegeben von Klaus Biesenbach für das Deutsche Hygiene-Museum, Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2004, 288 Seiten, ca. 25 €, ISBN 3-7757-1453-7

Das Buch zur Ausstellung stellt in künstlerischen Beiträgen und Essays die Motivationen und Ideale, die Regeln und Pflichten, die Rechte und Freiheiten des Individuums in einer als Ganzes gedachten Welt zur Diskussion und rückt damit die Aktualität der Zehn Gebote in den Mittelpunkt. Mit Beiträgen von Dennis Altman, Kevin Bales, Klaus Biesenbach, Gabriele Cleve, Frank Crüsemann, Isabelle Graw, Christiane Grefe, Geneviève Hesse, Christian Höller, Dietmar Mieth, Ulf Poschardt, Navid Kermani, Hartmut Krauss, Roger N. Lancaster, Christiane Leidinger, Niklas Maak, Alexander Meschnig, Desmond Morris, Ilona Ostner, Linda Singer, Susan Sontag und Jan Verwoert.

RAHMENPROGRAMM
Begleitend zur Ausstellung findet am 5. und 6. November 2004 im Deutschen Hygiene-Museum eine interdisziplinäre Tagung über ethische und religiöse Bedeutungen der Zehn Gebote in Kooperation mit dem Soziologen Prof. Dr. Hans Joas (Erfurt/Chicago) statt." (Quelle: Presse / DHMD )

Foto: Olaf Nicolai, A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Polyester, Textilien, Wasser, elektronische Pumpe, 90 x 268 x 156 cm, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin

Ausstellungsdauer: 19. JUNI BIS 5. DEZEMBER 2004
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 10 bis 18 Uhr | Montag geschlossen

Deutsches Hygiene-Museum | Lingnerplatz 1 | 01069 Dresden | Tel: 0351 - 48 46-0

dhmd.de

  • Privatisierungen-Zeitgenössische Kunst aus Osteuropa in den Kunstwerken Berlin (16.05.bis 26.06.04)

  • Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2005 - Shortlist

  • Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06)

  • Vom Pferd erzählen. Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst - Kunsthalle Göppingen (25.6.-20.8.06)

  • Tirana Transfer - Badischer Kunstverein Karlsruhe (15.07 - 03.09.06 )

  • The Morning After - Neues Museum Weserburg Bremen ( 12.4.-17.8.08)

  • Medium Religion - ZKM / Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (23.11.08-19.04.09)

  • ECM - Eine kulturelle Archäologie

  • Frankreich und Deutschland tauschen die Pavillons

  • Aschemünder. Die Sammlung Goetz im Haus der Kunst

  • Public Abstraction - Private Construction

  • Töten

  • Teilnehmerliste der documenta(13)

  • Vier Künstler für den Deutschen Pavillon

  • Acts of Voicing

  • Zurück nach Morgen

  • HIS MASTER´S VOICE: Von Stimme und Sprache

  • Daten von der Frieze

  • Künstler des Jahres 2013

  • Bilder in der Zeit

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Unendlicher Spass

  • Kunst / Geschichten

  • Anri Sala - The Present Moment (in D)

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Biennalen Künstler Verknüpfungen

  • Okwui Enwezor für weitere fünf Jahre Direktor des Haus der Kunst

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • Biennale Künstler 14.12.2016

  • Erste Anmerkungen zur Biennale Venedig 2017

  • Künstler und ihre Medien 2017 (mit Biennale-Teilnahmen)

  • Naturgeschichten

  • Künstlerliste 2017

  • Untersuchungen

  • Künstler Kuratoren Kunstmarkt

  • Künstlerliste mit Biennalebeteiligungen

  • Über 500 Künstler und die Anzahl der Biennaleteilnahmen

  • top