Jessica Backhaus. Shadows Might Dance
31.01. - 26.04.2026 | Fotografie Forum Frankfurt, Frankfurt am Main
Eingabedatum: 24.01.2026

Das Fotografie Forum Frankfurt präsentiert mit Jessica Backhaus. Shadows Might Dance die erste umfassende Überblicksausstellung, die Arbeiten aus 25 Schaffensjahren vereint.
Von ihren frühen dokumentarischen Arbeiten aus »Jesus and the Cherries« über die allmähliche Hinwendung zur Abstraktion wie in »Once, Still and Forever« bis hin zu ihrer neuesten Serie »Papyrus«, die hier erstmals präsentiert wird, zeichnet die Auswahl die Bandbreite und Feinheit ihres Oeuvres nach. Die Werke der acht ausgestellten Serien und eine Auswahl ihrer Publikationen ermöglichen im Zusammenspiel einen einzigartigen Blick auf Backhaus’ künstlerische Entwicklung.
Jessica Backhaus’ Werk steht in der Tradition der Dokumentarfotografie, die sie durch eine unverwechselbar lyrische und höchst individualisierte Bildsprache erweitert. Es sind die kleinen Dinge und Details, die die Aufmerksamkeit der Künstlerin auf sich ziehen und den Zugang zu etwas Rätselhaften ermöglichen – sogar Wege aufzeigen, wie sich etwas völlig Neues entwickeln kann.
Jessica Backhaus, 1970 in Cuxhaven geboren, stammt aus einer Künstlerfamilie. Im Alter von sechzehn Jahren zog sie nach Paris, wo sie später Fotografie und visuelle Kommunikation studierte. 1995 führte sie ihre Leidenschaft für die Fotografie nach New York. Dort arbeitete sie als Assistentin für renommierte Fotograf*innen, verfolgte eigene Projekte und lebte im Big Apple bis 2009. Backhaus gilt heute als eine der profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Berliner Martin- Gropius-Bau. Ihre Fotografien befinden sich in zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – darunter die Deutsche Börse Photography Foundation.
Abstrakte Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers oder Sonia Delaunay dienten Backhaus als Inspirationsquelle für ihre Kompositionen. Darüber hinaus eröffnete ihr die wegweisende Freundschaft mit der Schriftstellerin und Dokumentarfotografin Gisèle Freund schon früh Perspektiven, was Fotografie für sie werden könnte. Backhaus entwickelt ihre Ideen durch intuitives Experimentieren und widmet sich dabei emotionalen Themen wie Lebendigkeit, Abwesenheit und Erinnerung. Dieser kreative Prozess verleiht ihren Arbeiten eine einzigartige Atmosphäre – Bilder, die eine besondere Sensibilität für Materialität, Textur und die feinsten Nuancen von Farbtönen offenbaren. Backhaus’ Erkundungen, Collagen und sorgfältig komponierte Stillleben eröffnen eine vielschichtige visuelle Welt, die sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst entfaltet.
Die Ausstellung Jessica Backhaus. Shadows Might Dance wird kuratiert von Celina Lunsford und Andrea Horvay, zusammen mit der Künstlerin. Ergänzt wird die Schau durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Gesprächen, Führungen und einem Workshop.
Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) gehört zu den führenden eigenständigen Zentren für Fotografie in Europa. Als Ausstellungsort, Institution und Veranstaltungsforum vermittelt das FFF alle Aspekte von Fotografie. Seit der Gründung im Jahr 1984 wurden rund 300 Ausstellungen mit historischen und zeitgenössischen Positionen gezeigt. Das Programm der FFF AKADEMIE umfasst regelmäßige Workshops, Vorträge und Gespräche mit international renommierten Fotograf*innen, Künstler*innen und Expert*innen.
Fotografie Forum Frankfurt ist Organisationspartner der internationale RAY Triennale der Fotografie, die in verschiedenen Ausstellungshäusern in Frankfurt/Rhein-Main stattfindet.
Von ihren frühen dokumentarischen Arbeiten aus »Jesus and the Cherries« über die allmähliche Hinwendung zur Abstraktion wie in »Once, Still and Forever« bis hin zu ihrer neuesten Serie »Papyrus«, die hier erstmals präsentiert wird, zeichnet die Auswahl die Bandbreite und Feinheit ihres Oeuvres nach. Die Werke der acht ausgestellten Serien und eine Auswahl ihrer Publikationen ermöglichen im Zusammenspiel einen einzigartigen Blick auf Backhaus’ künstlerische Entwicklung.
Jessica Backhaus’ Werk steht in der Tradition der Dokumentarfotografie, die sie durch eine unverwechselbar lyrische und höchst individualisierte Bildsprache erweitert. Es sind die kleinen Dinge und Details, die die Aufmerksamkeit der Künstlerin auf sich ziehen und den Zugang zu etwas Rätselhaften ermöglichen – sogar Wege aufzeigen, wie sich etwas völlig Neues entwickeln kann.
Jessica Backhaus, 1970 in Cuxhaven geboren, stammt aus einer Künstlerfamilie. Im Alter von sechzehn Jahren zog sie nach Paris, wo sie später Fotografie und visuelle Kommunikation studierte. 1995 führte sie ihre Leidenschaft für die Fotografie nach New York. Dort arbeitete sie als Assistentin für renommierte Fotograf*innen, verfolgte eigene Projekte und lebte im Big Apple bis 2009. Backhaus gilt heute als eine der profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Berliner Martin- Gropius-Bau. Ihre Fotografien befinden sich in zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – darunter die Deutsche Börse Photography Foundation.
Abstrakte Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers oder Sonia Delaunay dienten Backhaus als Inspirationsquelle für ihre Kompositionen. Darüber hinaus eröffnete ihr die wegweisende Freundschaft mit der Schriftstellerin und Dokumentarfotografin Gisèle Freund schon früh Perspektiven, was Fotografie für sie werden könnte. Backhaus entwickelt ihre Ideen durch intuitives Experimentieren und widmet sich dabei emotionalen Themen wie Lebendigkeit, Abwesenheit und Erinnerung. Dieser kreative Prozess verleiht ihren Arbeiten eine einzigartige Atmosphäre – Bilder, die eine besondere Sensibilität für Materialität, Textur und die feinsten Nuancen von Farbtönen offenbaren. Backhaus’ Erkundungen, Collagen und sorgfältig komponierte Stillleben eröffnen eine vielschichtige visuelle Welt, die sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst entfaltet.
Die Ausstellung Jessica Backhaus. Shadows Might Dance wird kuratiert von Celina Lunsford und Andrea Horvay, zusammen mit der Künstlerin. Ergänzt wird die Schau durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Gesprächen, Führungen und einem Workshop.
Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) gehört zu den führenden eigenständigen Zentren für Fotografie in Europa. Als Ausstellungsort, Institution und Veranstaltungsforum vermittelt das FFF alle Aspekte von Fotografie. Seit der Gründung im Jahr 1984 wurden rund 300 Ausstellungen mit historischen und zeitgenössischen Positionen gezeigt. Das Programm der FFF AKADEMIE umfasst regelmäßige Workshops, Vorträge und Gespräche mit international renommierten Fotograf*innen, Künstler*innen und Expert*innen.
Fotografie Forum Frankfurt ist Organisationspartner der internationale RAY Triennale der Fotografie, die in verschiedenen Ausstellungshäusern in Frankfurt/Rhein-Main stattfindet.
31.01.2026 - 26.04.2026
Fotografie Forum Frankfurt
Braubachstraße 30-32, 60311 Frankfurt am Main
Presse
Kontext
Einordnung:Jessica Backhaus erweitert die Tradition der lyrischen Dokumentarfotografie, geprägt durch ihre Mentorin Gisèle Freund, hin zu einer radikalen Abstraktion. Ihr Werk vollzieht eine ästhetische Evolution von der narrativen Beobachtung hin zur konstruktiven Komposition, wobei Einflüsse der klassischen Moderne – etwa Josef Albers’ Farbfeldstudien oder Sonia Delaunays Formensprache – deutlich hervortreten. Durch experimentelle Techniken wie die Collage und das stoffliche Stillleben verortet Backhaus ihre Fotografie an der Schnittstelle zur Malerei und Objektkunst. Zentrales Thema ist die Sichtbarmachung des Flüchtigen; sie nutzt Materialität und Textur, um emotionale Konzepte wie Erinnerung und Abwesenheit zu evozieren. Damit markiert sie eine wesentliche zeitgenössische Position, die das Medium Fotografie als subjektives, fast haptisches Ausdrucksmittel jenseits der reinen Abbildung definiert.







