Logo art-in.de


Jonas Mekas - Museum Ludwig (8.11.08 – 1.03.09)



Jonas Mekas (geb. 1922 in Litauen) emigrierte nach einer fast fünfjährigen Odyssee durch Deutschland als Zwangsarbeiter und Displaced Person 1949 nach New York. Hier beginnt sein neues Leben, das er von nun an in vielfacher Weise dem Film widmet. Die Einzelausstellung im Museum Ludwig vermittelt dieses vielfältige Wirken, Mekas´ Filmleidenschaft und seinen nachhaltigen Einfluss auf Künstler, Filmemacher unterschiedlicher Generationen mithin der gesamten Filmgeschichtsschreibung.
Mit Dokumenten, Publikationen, Filmplakaten und Bildmaterial wird Jonas Mekas als Initiator und Vermittler, Filmkurator und Filmkritiker vorgestellt. So begründete er 1955 die Zeitschrift Film Culture mit, organisierte von 1962 an die Film-Makers´ Cooperative und von 1964 an die Film-Makers´ Cinematheque, kuratiert seit dieser Zeit Filmprogramme zu Avantgarde und Underground-Film. Schließlich machte er es mit seinem beharrlichen Engagement mit möglich, dass das 1970 von ihm mitbegründete Anthology Film Archive seit 1985 in einem sechs Jahre zuvor erworbenen, eigenen Haus untergebracht ist und damit als Filmmuseum nun eine feste Stätte besitzt.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem künstlerischen und filmischen Schaffen von Jonas Mekas, das in einem eigenen Filmprogramm und mit verschiedenen Installationen in den Ausstellungsräumen gezeigt wird. Jonas Mekas hat sich in den 1960er Jahren einen spezifischen Stil erarbeitet, der aus langjährigen Aufzeichnungen seines Alltags und der Geschehnisse um ihn herum mit einer kleinen Handkamera, einer Bolex, hervorgegangen ist. Die kurzen filmtagebuchähnlichen Sequenzen sind so montiert, dass sie zusammen mit der Toncollage aus O-Tönen, aus seinen erinnernden Kommentaren aus dem Off oder gesammelten Geräuschen zu einer ausgesprochen komplexen poetischen Struktur verwoben sind. Sein Verfahren, das seine Filme wie Walden oder As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty kennzeichnet, übersetzt er seit Anfang der 1990er Jahre in neue Medien zum einen als ´Frozen Film Stills` wie in To New York With Love oder in installative Videoarbeiten. So zeigt das Museum Ludwig aus seinem jüngsten Werk unter anderem die große Arbeit 365 Day Project, für die Jonas Mekas ein Jahr lang ein Video für jeden Tag drehte.

Es erscheint ein Katalog in Kooperation mit der Serpentine Gallery, London im Verlag Koenig Books, London.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Jonas Mekas kuratiert wird, wurde unterstützt von der Roswitha Haftmann Stiftung LOGO und wurde ermöglicht von der Kulturstiftung des Bundes LOGO.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 - 18h
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10-22h
montags geschlossen
zusätzlich im Januar 2009 jeden Donnerstag: 10 - 20h (außer dem 15.01.2009, nur bis 18.00h)

Eintrittspreise:
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.
Erwachsene: 9,00 EUR ermäßigt: 6,00 EUR
Familien: 18,00 EUR
Gruppen (ab 20 Personen): 6,50 EUR pro Person
Schulklassen: 3,00 EUR pro Schüler
Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 4,50 EUR (ermäßigt: 3,00 EUR).

Führungen
Führungen per tourguide für Menschen mit Hörbehinderung.
Das Museumsgebäude ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Buchungen: Museumsdienst Köln
Tel: +49-221-22127380/221123468
service.museumsdienst@stadt-koeln.de

Öffentliche Führungen: museum-ludwig.de

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
Fax:+49-221-221-24114

museum-ludwig.de





Kataloge/Medien zum Thema: Jonas Mekas



Jonas Mekas:


- Bienal de Sao Paulo 2010

- documenta 11 2002

- documenta14

- Frieze London 2022

- Kunstverein Hannover 2015

- Museo Reina Sofía Collection

- Preisträger, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung

- Riga Biennial 2018

- Whitney Biennale 2004

- ZKM Sammlung Karlsruhe
Der Kunstmarkt und die Grenzen der Künstlichen IntelligenzInterpretation des Bildes. Wenn Gemini ein Bild interpretiert ...Der Begriff Avantgarde in Texten zur zeitgenössischen KunstAdjektive und Beifang in Texten von MuseenDer Begriff Methode in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Technologie in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Politik in Texten zur zeitgenössischen KunstDas Objekt in Texten zur zeitgenössischen KunstKunstfreiheit in Texten zur zeitgenössischen KunstWas Kunst macht bzw. was macht Kunst in Texten zur KunstDer Begriff Originalität in Texten zur KunstDer Begriff objektiv in Texten zur KunstDer Begriff subjektiv in Texten zur KunstDer Begriff relativ in Texten zur KunstTitel, Thema und Moderne im Spiegel der künstlichen IntelligenzDer Begriff Heimat in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Kontrast in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Wiederholung in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Gleichgewicht in Texten zur zeitgenössischen KunstWelche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen Künstler und Publikum. 3 StandpunkteTextmining und Künstliche IntelligenzSeltsamerweise SurrealTextgenerierung (KI) ist die Fortsetzung des Textmining mit Algorithmen.Wer spricht wie über Kunst. Wörter - in Texten zu KunstmagazinenDer Begriff Verknüpfung in Texten zur zeitgenössischen Kunst.Verben - in Texten zur zeitgenössischen KunstDer - Markt - in Texten zur zeitgenössischen KunstInterview mit einem Chatbot. ChatGPTDer Begriff Buchstaben in Texten zur KunstAdjektive in Texten von Museen im Herbst 2022


Anzeige
Magdeburg


Anzeige
Rubica von Streng


Anzeige
denkmal prozesse


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Alles zur KI Bildgenese

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Urban Spree Galerie




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kunsthochschule Berlin-Weißensee




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kunsthochschule Berlin-Weißensee




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Akademie der Künste




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
neurotitan