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Präsentation von Gemälden und Filzskulpturen von A. R. Penck


Eingabedatum: 12.08.2010



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Erstmals seit 1994 präsentiert das Museum Ludwig wieder das monumentale, sechs mal zwölf Meter große Gemälde "Ich in Deutschland (West)" aus seiner Sammlung. Dieses Werk ist 1984 in 35 ununterbrochenen Arbeitsstunden für die Großausstellung "von hier aus" in den Düsseldorfer Messehallen entstanden. 1980 ist Penck nach Westdeutschland übergesiedelt. "Der Osten hat mich ausgespuckt, der Westen noch nicht gefressen", schrieb er damals. Aber es geht in diesem Großformat nicht nur um eine Gesellschaft, es geht um eine ganze Kultur und das Existieren in ihr, Sexualität und Macht, Politik und Kirche, Leben und Tod sind die Aspekte, die es kühn verbindet.


Begleitet wird das Werk von verschiedenen Leihgaben. Vier Gemälde mit dem Titel "Standart - Prä - Standart" aus dem Jahr 1995 umkreisen fries-ähnlich zehn Filzskulpturen aus den achtziger Jahren. Der Begriff "Standart" wurde vom Künstler selbst eingeführt, "um eine neue Bezeichnung für Operationen mit visueller Information zu gewinnen" (A.R. Penck: Was ist Standart, 1970). So verband A. R. Penck seine abstrahierenden Zeichenelemente unter einem Begriff. Die bunten Filzskulpturen sind als Science-Fiction Maschinen vom Künstler gedacht. Deren technisch anmutende Titel, etwa "Transformer", "Navigator", "Replikator" oder "Eliminator" stehen im Gegensatz zu ihrer rundlichen Form und der Weichheit des Materials.

So mannigfaltig das hier versammelte Werk erscheinen mag - egal ob Archaik oder Science-Fiction bemüht wird - stets wirft Penck durch die Reduktion auf das Elementare den Betrachter auf das naive Sehen zurück, jenseits von Ideologien.

A.R. Penck wurde 1939 in Dresden als Ralf Winkler geboren. In der Bundesrepublik war er bereits ein Jahrzehnt lang als Künstler bekannt, während er in der DDR als Heizer, Nachtwächter, Briefträger und Kleindarsteller sein Geld verdiente. Sein Pseudonym ist dem Namen eines Geologen und Eiszeitforschers entlehnt. Der viermalige Documenta-Teilnehmer ist 1980 in die Bundesrepublik übergesiedelt und lebt heute in Dublin.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Telefon +49-221-221-26165
Telefax +49-221-221-24114
E-Mail info@museum-ludwig.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 - 22 Uhr
Montags geschlossen.

Eintritt
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.

Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung 4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich

Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50 Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 5,00 € (ermäßigt: 3,50 €).

An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!

Audioguides: Gebühr von 3,- € für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.

Museumspädagogik
Das Programm des Museumsdienstes im Museum Ludwig
Angelika von Tomaszewski M.A.
Tel 0221/221-23705
museumsdienst@museum-ludwig.de

Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkerhsmittel: Haltestelle/Station Hauptbahnhof für Bahn, U-Bahn und S-Bahn vom Flughafen Köln/Bonn.
Parken: Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe (Am Dom / Groß St. Martin)

Informationen zur Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal.

museum-ludwig.de



A. R. Penck:


- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art cologne 2015

- ArtZuid2013, Amsterdam

- documenta 7, 1982

- documenta 9, 1992

- Flick Collection

- Kunstpreis Aachen

- MACBA COLLECTION

- Michael Werner - Galerie

- Migros Museum, Sammlung

- MoMA Collection

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- Skulptur Projekte Münster 1987

- Tate Post War Collection ,London

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