Abstrakte Bilder

Eine Ausstellung des Kunstfonds

14. 11. 2015 – 14. 02. 2016 | Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Eingabedatum: 17.11.2015

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Nach der Rückkehr des Kunstfonds in seine Räumlichkeiten auf der Marienallee öffnen sich erneut die Türen zum Schaudepot. Das Herzstück der Sammlung – das Depot – wird vorübergehend zum Ausstellungsraum und so für die Öffentlichkeit zugänglich.

2007 als Ausstellungsreihe begonnen, zeigt das Schaudepot des Kunstfonds in regelmäßigen Abständen thematisch ausgewählte Werke aus dem Bestand. In den letzten Jahren waren unter anderem „Aufbaubilder“, „Weibsbilder“ und „Maskenbilder“ zu sehen. Aufgrund des baubedingten vorübergehenden Umzugs der Sammlung ins Japanische Palais musste die Reihe unterbrochen werden. Nun ist die Abstraktion Thema der neuen Ausstellung im angestammten Depot in der Marienallee.

In Sachsen und vor allem in Dresden entwickelten Künstler trotz – oder gerade wegen – der offiziellen Ablehnung formalistischer, also abstrahierender Tendenzen durch die Kultur­politik der DDR eine große Vielfalt nicht konformer künstlerischer Positionen, die Wege der Abstraktion einschlossen. Aus dieser reichhaltigen Fülle zeigt das Schaudepot #7ô Abstrakte Bilder ausgehend von Hermann Glöckner, Willy Wolff und Herbert Kunze, drei konstruktiv bzw. informell arbeitende Künstler der älteren Generation, einen Querschnitt bis in die Gegenwart. Ihr Erbe wurde in den 1970er und 1980er Jahren von Künstlern wie Manfred Luther, Sándor Dóró und Petra Kasten angetreten. Die Beispiele aus den 1990er Jahren spiegeln – unter nun geänderten politischen Vorzeichen – die ganze Bandbreite künstlerischer Entfaltung. So sind etwa Eberhard Göschels expressiv-materialbezogene Arbeiten, Bernd Hahns an Vorbilder der Klassischen Moderne anknüpfende Farbbilder und Wilhelm Müllers von Glöckner beeinflusste Arbeiten zu sehen. Der Bogen der Depot-Präsentation spannt sich mit Werken von Jakob Flohe, Jaqueline Merz und anderen hin zur jungen sächsischen Künstlergeneration, die mit teils spielerischen, teils konzeptuellen Positionen der Abstraktion vertreten ist.

Zusätzliche Veranstaltungen:

Dienstag, 15. Dezember 2015, 18 Uhr: Abendöffnung mit Kuratorenführung
Donnerstag, 14. Januar 2016, 16.30 Uhr: Gespräch, Zur Sammlung abstrakter Kunst am Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK) Rossendorf
Mittwoch, 20. Januar 2016, 11 Uhr: Kunstbetrachtung für Senioren
Freitag, 22. Januar 2016, 18 Uhr: Abendöffnung mit Kuratorenführung
Donnerstag, 4. Februar 2016, 10.30 Uhr: Mutter, Vater, Kunst. Und Kind!
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18 Uhr: Filmabend, Jürgen Böttcher: „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“, DDR 1984, 32 min, mit einer Einführung von Simone Fleischer

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Presse




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