EISKALT Die dunkle Seite der Macht. Fake News, Selbstzerstörung, Normalität und Wassertropfen

7. Juni bis 6. Oktober 2018 | ERES-Stiftung, München
Eingabedatum: 07.06.2018

bilder

Der Begriff EISKALT ist, in der Doppeldeutigkeit – einerseits Naturphänomen andererseits Seelenzustand – Gegenstand dieser Ausstellung. Die Schau versucht, ein Bild des gesellschaftlichen Status quo zu zeichnen und nimmt die dunkle Seite der politischen Macht im Hinblick auf den Klimawandel und Fake News genauso in den Blick wie durch menschliche Ohnmacht und Resignation hervorgerufene Aggression und Selbstzerstörung.

Im März 2018 veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Science eine Studie, dass sich Falschmeldungen über Twitter schneller, häufiger und weiter verbreiten als wahre Nachrichten. Desinformationskampagnen bestreiten wirkungsvoll die menschliche Verantwortung für die globale Erwärmung. Verschwörungstheorien haben Konjunktur, sie verstecken sich hinter gezielt lancierten Fake News und bedrohen die liberale Gesellschaft.

Für das thematisch komplexe Projekt „EISKALT. Die dunkle Seite der Macht“ konnte die ERES-Stiftung den Künstler Stephan Huber als Ausstellungskurator gewinnen. Huber jongliert mit den vielfältigen Aspekten des Themas, löst sich von starren Perspektiven, lässt die sorgfältig ausgewählten und präzise austarierten Kunstwerke für sich und in Beziehung zueinander sprechen: eiskalt, aber mit poetischen Freiräumen.

Künstler: Ken Adam, Chris Burden, Felix Burger, Ian Hamilton Finlay, Stephan Huber, Mathias Kessler, Sigalit Landau, Gerhard Merz, Judith Neunhäuserer, Hermann Pitz, Spencer Platt, Andreas Schmitten, Emma Stibbon

Das wissenschaftliche Vortragsprogramm beschäftigt sich mit Fake und Klimawandel, Fake als künstlerischer Strategie und dem Phänomen, warum Menschen an Verschwörungstheorien glauben.


ERES-Stiftung
Römerstr. 15
D–80801 München

Tel +49 (0)89 388 79 0 79
Fax +49 (0)89 388 79 0 80
eres-stiftung.de

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