Eleanor Antin
27.03. - 27.09.2026 | Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz
Eingabedatum: 21.03.2026

Seit über 50 Jahren zählt Eleanor Antin (geb. 1935 in New York, USA) zu den wegweisenden Stimmen ihrer Generation.
Als Pionierin der künstlerischen Selbstinszenierung erschafft und verkörpert sie fiktive Figuren und stellt so zentrale Fragen nach Identität, Geschichte und Repräsentation. Dabei verbindet ihr Werk tiefgründigen Humor mit feinsinniger Erzählkunst. Antins medienübergreifende Praxis – Fotografie, Film, Text, Performance, Skulptur und Installation – lädt dazu ein, vertraute Narrative neu zu betrachten und verblüffende Perspektiven auf unser individuelles und gesellschaftliches Selbstverständnis zu entdecken.
Seit den späten 1960er-Jahren erkundet Antin die fluide Existenz des Selbst. Sie schlüpft in verschiedene Rollen – den König, die Ballerina oder die Krankenschwester –, die verschiedene Identitäten, historische Bezüge und innere Widersprüche in sich tragen.
Diese Retrospektive beleuchtet die Vielschichtigkeit von Antins Œuvre und zeigt, wie aktuell und wirkmächtig ihre Arbeit bis heute ist.
Als Pionierin der künstlerischen Selbstinszenierung erschafft und verkörpert sie fiktive Figuren und stellt so zentrale Fragen nach Identität, Geschichte und Repräsentation. Dabei verbindet ihr Werk tiefgründigen Humor mit feinsinniger Erzählkunst. Antins medienübergreifende Praxis – Fotografie, Film, Text, Performance, Skulptur und Installation – lädt dazu ein, vertraute Narrative neu zu betrachten und verblüffende Perspektiven auf unser individuelles und gesellschaftliches Selbstverständnis zu entdecken.
Seit den späten 1960er-Jahren erkundet Antin die fluide Existenz des Selbst. Sie schlüpft in verschiedene Rollen – den König, die Ballerina oder die Krankenschwester –, die verschiedene Identitäten, historische Bezüge und innere Widersprüche in sich tragen.
Diese Retrospektive beleuchtet die Vielschichtigkeit von Antins Œuvre und zeigt, wie aktuell und wirkmächtig ihre Arbeit bis heute ist.
27.03. - 27.09.2026
Kunstmuseum Liechtenstein
Städtle 32, 9490 Vaduz
Presse
Kontext
Einordnung:Eleanor Antins medienübergreifendes Werk, das in den späten 1960er-Jahren wurzelt, verortet sich zentral an der Schnittstelle von Konzeptkunst, Performance und der feministischen Avantgarde. Mit ihrer Pionierarbeit im Bereich der performativen Selbstinszenierung antizipierte sie früh postmoderne Diskurse um die Fluidität und Konstruiertheit von Identität. Indem sie durch Fotografie, Film, Skulptur und Text in fiktive Alter Egos – wie den König oder die Ballerina – schlüpft, knüpft sie kunsthistorisch an frühe Rollenspiele wie Marcel Duchamps *Rrose Sélavy* an, erweitert diese jedoch um eine dezidiert narrative, humorvolle und gesellschaftskritische Dimension. Ihre Praxis hinterfragt normative historische Repräsentationen und macht Antin zu einer entscheidenden Vorläuferin für Künstlerinnen der *Pictures Generation*, wie etwa Cindy Sherman. Ihre Synthese aus fiktionaler Biografie und multimedialer Raumaneignung bleibt somit ein wirkmächtiges Zeugnis für die Verschiebung der Kunst von der reinen Objekthaftigkeit hin zur kritischen Erforschung des performativen Selbst.








