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Zuhause / at home

28.02. - 21.06.2026 | Osthaus Museum, Hagen

Eingabedatum: 22.02.2026

Werkabbildung
Die „Küche“ von Thomas Raschke ist in der zentralen Halle des Museums bereits aufgebaut.
„Zuhause / at home“ widmet sich aktuellen künstlerischen Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft. Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstler*innen kreisen um das Zuhause als Ort, aber auch das Zuhause-Sein als Gefühl. Sie rücken den Traum vom eigenen Haus, den Verlust eines Zuhauses, den Wohnungsmarkt, den Konnex von Wohnen und Eigentum, das Zuhause als Ort des Familialen, aber auch der Einsamkeit und das existenzielle menschliche Bedürfnis, einen Schlafplatz zu haben, in den Blick. Mal spielerisch-heiter, mal mit sozialkritischem Impetus, mitunter autobiografisch motiviert eröffnen sie vielschichtige Sichtweisen auf einen hochaktuellen Themenkomplex, der uns alle betrifft.

Mit Werken von: Bani Abidi, Benjamin Appel, Taysir Batniji, Guy Ben-Ner, Sibylle Bergemann, Jakob Eckstein, Elmgreen & Dragset, Manaf Halbouni, Anna Jermolaewa, Joanna Piotrowska, Thomas Raschke, Thomas Rentmeister, Niclas Riepshoff, Luise Ritter, Lukas Schneeweiss, Anne Schönharting, Allan Wexler, Paula Wolber, Ina Wudtke, Karla Zipfel

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kunststiftung NRW, die IKEA Stiftung, die Märkische Bank Stiftung und die Freunde des Osthaus Museums.

28.02. - 21.06.2026

Osthaus Museum

Museumsplatz 1-3, 58095 Hagen

https://www.osthausmuseum.de

Presse

Kontext

Einordnung:
Die Ausstellung „Zuhause / at home“ verortet sich im zeitgenössischen Diskurs über den privaten Raum als politisches und gesellschaftliches Spannungsfeld. Durch eine multimediale Verknüpfung von dokumentarischer Fotografie (Bergemann), installativer Institutionskritik (Elmgreen & Dragset) und konzeptueller Skulptur (Rentmeister) wird das Heim vom rein privaten Rückzugsort zum Objekt sozioökonomischer Analysen dekonstruiert. Die Auswahl der 20 Positionen spiegelt dabei eine postmoderne Vielstimmigkeit wider, die existenzielle Themen wie Migration, Prekarisierung und Identitätsbildung im Kontext globalisierter Wohnverhältnisse verhandelt. Damit steht die Schau in der Tradition einer sozial engagierten Kunst, die das Alltägliche als Spiegel komplexer Machtstrukturen und menschlicher Grundbedürfnisse begreift.
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