Unglaublich!
Zeitgenössische Kunst in den Sphären der Religion
21.03.2026 - 21.06.2026 | Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Bietigheim-Bissingen
Eingabedatum: 14.03.2026

Für die Mehrzahl der Weltbevölkerung bestimmt Religion die Identität und alltäglichen Lebensrhythmen. Auch die Kultur, Denkweisen und Moralvorstellungen des globalen Nordens waren jahrhundertelang von Religion geprägt – und sind es in unterschiedlicher Intensität noch immer. Viele Bildformeln und Rituale sind für uns in Mitteleuropa so selbstverständlich, dass wir diese kulturelle Prägung kaum noch wahrnehmen.
Die Ausstellung zeigt aktuelle künstlerische Positionen von elf Künstler*innen, die der eigenen religiösen Fundierung nachspüren oder sich mit dem Interreligiösen beschäftigen. Die Kunstschaffenden kommen aus vielen Ländern, sind christlich, jüdisch, muslimisch, agnostisch oder atheistisch aufgewachsen – manche sind gläubig, andere haben eine kritische Distanz zur Religion.
Die Künstler*innen beschäftigen sich mit der Faszination, die sie in den kulturellen Ausprägungen einer Religion, deren Ikonographie und Symbolik, deren Ritualen und Architektur finden. Oft berühren sie dabei existenzielle Probleme des Glaubens und des Zweifels. Andere gehen beispielsweise der Frage nach, was mit spirituellen Gegenständen passiert, welche ihrer ursprünglichen Funktion enthoben sind. Die Werke bewegen sich zwischen Aneignung, Dekonstruktion und Neuinterpretation tradierter religiöser Bild- und Bedeutungssysteme.
Die Ausstellung lädt die Besuchenden zum Dialog ein und eröffnet die Möglichkeit, auf ungewöhnliche und vielleicht unerwartete Weise in die Sphären der Religion einzutauchen. Die Schau mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Fotografien und Videoarbeiten wurde exklusiv von den beiden Berliner Künstlern Matthias Beckmann und Roland Stratmann für die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen kuratiert.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Martin Assig (*1959 in Schwelm), Marwan Bassiouni (*1985 in Morges, Schweiz), Matthias Beckmann (*1965 in Arnsberg), Nezaket Ekici (*1970 in Kırşehir, Türkei) & Marcus Shahar (*1971 in Petach Tikwa, Israel), Michal Fuchs (*1983 in Negev, Israel), Ana Hupe (*1983 in Rio de Janeiro, Brasilien), Anahita Razmi (*1981 in Hamburg), Nadine Rennert (*1965 in Neustadt an der Weinstraße), Miguel Rothschild (*1963 in Buenos Aires, Argentinien), Roland Stratmann (*1964 in Südlohn).
Die Ausstellung zeigt aktuelle künstlerische Positionen von elf Künstler*innen, die der eigenen religiösen Fundierung nachspüren oder sich mit dem Interreligiösen beschäftigen. Die Kunstschaffenden kommen aus vielen Ländern, sind christlich, jüdisch, muslimisch, agnostisch oder atheistisch aufgewachsen – manche sind gläubig, andere haben eine kritische Distanz zur Religion.
Die Künstler*innen beschäftigen sich mit der Faszination, die sie in den kulturellen Ausprägungen einer Religion, deren Ikonographie und Symbolik, deren Ritualen und Architektur finden. Oft berühren sie dabei existenzielle Probleme des Glaubens und des Zweifels. Andere gehen beispielsweise der Frage nach, was mit spirituellen Gegenständen passiert, welche ihrer ursprünglichen Funktion enthoben sind. Die Werke bewegen sich zwischen Aneignung, Dekonstruktion und Neuinterpretation tradierter religiöser Bild- und Bedeutungssysteme.
Die Ausstellung lädt die Besuchenden zum Dialog ein und eröffnet die Möglichkeit, auf ungewöhnliche und vielleicht unerwartete Weise in die Sphären der Religion einzutauchen. Die Schau mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Fotografien und Videoarbeiten wurde exklusiv von den beiden Berliner Künstlern Matthias Beckmann und Roland Stratmann für die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen kuratiert.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Martin Assig (*1959 in Schwelm), Marwan Bassiouni (*1985 in Morges, Schweiz), Matthias Beckmann (*1965 in Arnsberg), Nezaket Ekici (*1970 in Kırşehir, Türkei) & Marcus Shahar (*1971 in Petach Tikwa, Israel), Michal Fuchs (*1983 in Negev, Israel), Ana Hupe (*1983 in Rio de Janeiro, Brasilien), Anahita Razmi (*1981 in Hamburg), Nadine Rennert (*1965 in Neustadt an der Weinstraße), Miguel Rothschild (*1963 in Buenos Aires, Argentinien), Roland Stratmann (*1964 in Südlohn).
21.03.2026 - 21.06.2026
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Bietigheim-Bissingen
Hauptstr. 60-64, 74321 Bietigheim-Bissingen
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung positioniert sich im aktuellen kunsthistorischen Diskurs der Post-Säkularisierung, in dem die zeitgenössische Kunst die anhaltende Prägungskraft von Religion in einer globalisierten Welt befragt. Multidisziplinär agierende Künstler*innen wie Martin Assig, Nezaket Ekici oder Miguel Rothschild nutzen ein breites Spektrum an Techniken – von klassischer Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und Rauminstallation –, um sakrale Ikonographien und Rituale zu appropriieren, zu dekonstruieren und neu zu interpretieren. Indem die Arbeiten unterschiedlichste kulturelle Kontexte (Judentum, Christentum, Islam) zusammenführen, brechen sie tradierte westeuropäische Bildformeln auf. Durch die bewusste Entkontextualisierung vormals spiritueller Objekte in den säkularen Kunstraum wird die Kunst selbst zu einem transkulturellen Reflexionsmedium, das existenzielle Themen wie Glaube, Zweifel und globale Identitätsbildung im 21. Jahrhundert vielstimmig verhandelt.







