Art. Science. Fiction – Alexandra Hunts, Sjoerd Knibbeler, Sophia Pompéry, Ulrike Schmitz
24.05.2026 - 10.01.2027 | Museum Kunst der Westküste, Alkersum
Eingabedatum: 28.05.2026

Wie kann man sich Schwarze Löcher vorstellen? Kommunizieren Miesmuscheln und Austern miteinander? Was verbindet Energie und Macht? Und wie macht man Kipppunkte sichtbar?
Art. Science. Fiction bringt Fotografien und Installationen von vier Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, die auf unterschiedliche Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst tätig sind.
Alexandra Hunts (* 1990), Sjoerd Knibbeler (* 1981), Sophia Pompéry (* 1984) und Ulrike Schmitz (* 1975) experimentieren auf eigene Faust und denken in ganz neue Richtungen. Immer wieder berühren sich ihre Themen aus den Bereichen Physik, Philosophie, Geschichte, Politik und Ökologie in wichtigen Fragen unserer Zeit.
Anstatt exakte Daten und objektive Lehrsätze zu liefern, bewegen sie sich mit ihren Arbeiten – u.a. selbstgebaute Apparaturen, experimentelle Fotografien, Briefe und Installationen – an den Grenzen unseres Wissens und entlarven sicher Geglaubtes. Theoretische Reflexion, Fantasie und handwerkliche Präzision greifen ineinander und bringen Kunstwerke hervor, die uns zum Staunen und Nachdenken anregen.
Zahlreiche Werke sind eigens für diese Ausstellung entstanden.
Art. Science. Fiction bringt Fotografien und Installationen von vier Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, die auf unterschiedliche Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst tätig sind.
Alexandra Hunts (* 1990), Sjoerd Knibbeler (* 1981), Sophia Pompéry (* 1984) und Ulrike Schmitz (* 1975) experimentieren auf eigene Faust und denken in ganz neue Richtungen. Immer wieder berühren sich ihre Themen aus den Bereichen Physik, Philosophie, Geschichte, Politik und Ökologie in wichtigen Fragen unserer Zeit.
Anstatt exakte Daten und objektive Lehrsätze zu liefern, bewegen sie sich mit ihren Arbeiten – u.a. selbstgebaute Apparaturen, experimentelle Fotografien, Briefe und Installationen – an den Grenzen unseres Wissens und entlarven sicher Geglaubtes. Theoretische Reflexion, Fantasie und handwerkliche Präzision greifen ineinander und bringen Kunstwerke hervor, die uns zum Staunen und Nachdenken anregen.
Zahlreiche Werke sind eigens für diese Ausstellung entstanden.
24.05.2026 - 10.01.2027
Museum Kunst der Westküste, Alkersum
Hauptstraße 1, 25938 Alkersum / Föhr
Presse
Kontext
Einordnung:Die Arbeiten von Alexandra Hunts, Sjoerd Knibbeler, Sophia Pompéry und Ulrike Schmitz verorten sich paradigmatisch in der zeitgenössischen Strömung der Künstlerischen Forschung (*Artistic Research*). Mit einem medienübergreifenden Repertoire aus experimenteller Fotografie, Rauminstallationen und apparativen Konstruktionen knüpfen sie an die Traditionen der Konzeptkunst an, erweitern deren sachlichen Ansatz jedoch um eine Ästhetik des Spekulativen und Handwerklichen. Thematisch reagieren die Kunstschaffenden auf aktuelle Diskurse des Post-Anthropozäns und des *New Materialism*: Indem sie unsichtbare physikalische Kräfte, klimatische Kipppunkte oder non-humane Kommunikation untersuchen, dekonstruieren sie den klassischen naturwissenschaftlichen Positivismus. Die Kunst fungiert hier als epistemologisches Instrumentarium, das vermeintlich objektive Wahrheiten durch theoretische Reflexion und Fantasie ersetzt, um die Grenzen und blinden Flecken unserer modernen Wissenssysteme sichtbar zu machen.







