Erscheinung
23.05. - 28.06.2026 | Mönchehaus Museum, Goslar
Eingabedatum: 26.05.2026

Wie fängt man das Unfassbare ein? Ab dem 23. Mai lädt das Atelier für Alle zu einer Gruppenausstellung der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA) ein. Unter dem Titel Erscheinung präsentieren zwanzig Künstler*innen Arbeiten, die sich dem Flüchtigen und doch Sichtbaren nähern.
Kaum ein Medium ist so eng mit diesem Zauber verbunden wie die Fotografie: Das Spektrum reicht von der klassischen analogen Dunkelkammer über raumspezifische Installationen bis hin zu KI-generierten Bildern. Die Schau läuft parallel zur Einzelausstellung von Frances Scholz im Haupthaus, beide Ausstellungen verbinden sich zu einem inspirierenden Dialog über Wahrnehmung, Täuschung und das bewusste Sehen.
Deutsche Fotografische Akademie (DFA)
Exhibition Appearance
May 23 – June 28, 2026
Opening on May 23, 6 pm
at Atelier für Alle, Mönchehaus Museum Goslar
How do you capture the elusive? On May 23, the Atelier für Alle invites to a group exhibition by the German Photographic Academy (DFA). Under the title Erscheinung (Appearance), twenty artists present works that approach the fleeting yet visible.
Hardly any medium is as closely connected to this magic as photography: The spectrum ranges from the traditional analogue darkroom to site-specific installations and AI-generated images. The show runs parallel to Frances Scholz’s solo exhibition in the main building—both merging into an inspiring dialogue about perception, illusion, and conscious seeing.
Künstler*innen / Artists:
Marina D'Oro, Boris Eldagsen, Nadja Ellinger, Sam Evans, Antonia Gruber, Wolfgang Gscheidle, Katrin Jaquet, Michael Jochum, Matthias Jung, Gisoo Kim, Kirsten Kleie, Nora Klein, Knut Wolfgang Maron, Ulrich Mertens, Bärbel Möllemann, Sabine Schründer, Elke Seeger, Jürgen Scriba, Claus Stolz, Marc Volk
Kaum ein Medium ist so eng mit diesem Zauber verbunden wie die Fotografie: Das Spektrum reicht von der klassischen analogen Dunkelkammer über raumspezifische Installationen bis hin zu KI-generierten Bildern. Die Schau läuft parallel zur Einzelausstellung von Frances Scholz im Haupthaus, beide Ausstellungen verbinden sich zu einem inspirierenden Dialog über Wahrnehmung, Täuschung und das bewusste Sehen.
Deutsche Fotografische Akademie (DFA)
Exhibition Appearance
May 23 – June 28, 2026
Opening on May 23, 6 pm
at Atelier für Alle, Mönchehaus Museum Goslar
How do you capture the elusive? On May 23, the Atelier für Alle invites to a group exhibition by the German Photographic Academy (DFA). Under the title Erscheinung (Appearance), twenty artists present works that approach the fleeting yet visible.
Hardly any medium is as closely connected to this magic as photography: The spectrum ranges from the traditional analogue darkroom to site-specific installations and AI-generated images. The show runs parallel to Frances Scholz’s solo exhibition in the main building—both merging into an inspiring dialogue about perception, illusion, and conscious seeing.
Künstler*innen / Artists:
Marina D'Oro, Boris Eldagsen, Nadja Ellinger, Sam Evans, Antonia Gruber, Wolfgang Gscheidle, Katrin Jaquet, Michael Jochum, Matthias Jung, Gisoo Kim, Kirsten Kleie, Nora Klein, Knut Wolfgang Maron, Ulrich Mertens, Bärbel Möllemann, Sabine Schründer, Elke Seeger, Jürgen Scriba, Claus Stolz, Marc Volk
23.05.2026 - 28.06.2026
Mönchehaus Museum
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung „Erscheinung“ verortet sich im Zentrum des aktuellen postfotografischen Diskurses, der die ontologischen Grenzen des Mediums zwischen Dokumentation und Illusion neu verhandelt. Das Spektrum der Techniken – von der indexikalischen Lichtspur der klassischen analogen Dunkelkammer bis hin zur algorithmischen Bildgenese, prominent vertreten durch den KI-Pionier Boris Eldagsen – spiegelt den weitreichenden medienhistorischen Paradigmenwechsel unserer Zeit wider. Thematisch greift die Schau das ephemere Motiv des Flüchtigen auf, das bereits seit der frühen experimentellen Fotografie den Glauben an eine rein objektive Abbildhaftigkeit unterläuft. Durch die physische Erweiterung in raumspezifische Installationen (*Expanded Photography*) und den intermedialen Dialog mit der Malerei von Frances Scholz wird das Foto vom reinen Informationsträger befreit. Es entsteht eine metareflexive Untersuchung über die Konstruktion von Sichtbarkeit, die Fragilität unserer Wahrnehmung und die fluide Materialität des zeitgenössischen Bildes.









