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FUTURA Vermessung der Zeit

14. Jan 2022 bis 10. April 2022 | Hamburger Kunsthalle
Eingabedatum: 30.11.-0001

FUTURA Vermessung der Zeit

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Zu Beginn des Jahres 2022 stellen sich mit der Ausstellung FUTURA rund 30 internationale Künstler*innen den grundlegenden Fragen rund um Zeitlichkeit, Nachhaltigkeit und Visionen.
Die Kunstwerke treten in überraschende Dialoge über Jahrhunderte und Disziplinen hinweg – viele der Arbeiten sind neu und speziell für die Ausstellung entstanden. Ausgangspunkt ist die Tropfsteinmaschine (1996-2496) von Bogomir Ecker (*1950) anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens.

Seit der Eröffnung der Galerie der Gegenwart durchzieht die Maschine – angelegt auf eine Laufzeit von 500 Jahren – das Gebäude vom Dach bis zum Sockelgeschoss. Im Zusammenspiel von Regenwasser, einem Biotop aus Pflanzen im Foyer und einem Kalkstein bildet die Maschine über diesen Zeitraum einen Tropfstein. Den Besucher*innen wird eine gedankliche Reise in die Zukunft eröffnet: Was ist Zeit und wie kann diese künstlerisch dargestellt und vermessen werden?

FUTURA fragt darüber hinaus, wie Zukunft gestaltet werden und was Kunst als ästhetische Kategorie zu einer »Zukunft als Denkform« beitragen kann. Bogomir Ecker, der gemeinsam mit Brigitte Kölle (Leitung Sammlung Kunst der Gegenwart) die Ausstellung kuratiert, gestaltet zudem die Präsentationsfläche und entwirft damit einen assoziativen und experimentellen Rahmen für FUTURA: Einem Spielfeld gleich erschafft er mithilfe von recyceltem Museumsinventar ein Gefüge, das Erscheinungsformen von Materie, Veränderungen und Transformationsprozesse sichtbar macht und gleichzeitig als Plattform für die Werke der beteiligten Künstler*innen dient. Auf der von allen Trennwänden befreiten Ausstellungsfläche des 1. Obergeschosses der Galerie der Gegenwart kommen Kunstwerke, Artefakte und Naturalien zusammen: So trifft eine Zeichnung von Caspar David Friedrich aus dem Jahr 1826 auf eine zeitgenössische Fotografie von Pierre Huyghe (*1962), Katinka Bocks (*1976) speziell für die Ausstellung geschaffene Keramik-Installation mit dem Titel Trostpfützen begegnet Gustave Courbets Die Grotte der Loue (1864) und geologische Meteoriten finden sich wieder in Nachbarschaft einer raumgreifenden Installation der jungen Hamburger Künstlerin Elena Greta Falcini (*1986). Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches, interdisziplinäres Veranstaltungsprogramm mit dem Titel FUTURA. Zukunft als Denkform in Zusammenarbeit mit dem Tropfstein e. V. statt.

Beteiligte Künstler*innen: Katinka Bock, John Cage, Nina Canell, Gustave Courbet, Attila Csörgő, Hanne Darboven, Edith Dekyndt, Bogomir Ecker, Oswald Egger, Elena Greta Falcini, Ceal Floyer, Caspar David Friedrich, Monika Grzymala, Channa Horwitz, Pierre Huyghe, Daniel Janik, Samson Kambalu, On Kawara, Axel Loytved, Sarah Lucas, Étienne-Jules Marey, Johanna Reich, Jens Risch, Philipp Otto Runge, Ani Schulze, Roman Signer, Lucía Simón Medina, Hiroshi Sugimoto, Rayyane Tabet, und Robin Watkins.


Ein Projekt der Hamburger Kunsthalle in Zusammenarbeit mit dem Tropfstein e. V.

Hamburger Kunsthalle
www.hamburger-kunsthalle.de

Presse





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