Logo art-in.de


Fujiko Nakayas Nebelskulpturen

nur noch bis 31.7. 2022 | Haus der Kunst, M√ľnchen

Die K√ľnstlerin und Bildhauerin Fujiko Nakaya (*1933 in Sapporo, Japan) wird im Haus der Kunst in M√ľnchen mit der ersten umfassenden Retrospektive au√üerhalb Japans gew√ľrdigt. Die Ausstellung wird kuratiert vom K√ľnstlerischen Leiter Andrea Lissoni und der Kuratorin Sarah Johanna Theurer und l√§uft vom 8. April ‚Äď 31. Juli 2022.

‚ÄěNebel l√§sst sichtbare Dinge unsichtbar werden, w√§hrend unsichtbare ‚Äď wie der Wind ‚Äď sichtbar werden.‚Äú Fujiko Nakaya


Nakayas Nebelskulpturen sind zu einem Synonym f√ľr die K√ľnstlerin geworden. Sie bestehen vollst√§ndig aus reinem Wasser und fordern damit traditionelle Vorstellungen von Skulpturen heraus. Je nach Temperatur, Wind und Atmosph√§re ver√§ndern sie sich in jedem Augenblick, es entstehen tempor√§re, grenzenlose Skulpturen, die sich physisch mit dem Publikum verbinden. Die ephemeren Nebelskulpturen umh√ľllen die Betrachter*innen und versetzen sie in eine desorientierende, transzendente Verbindung mit der Umgebung. Fr√ľh inspiriert vom aufkeimenden √∂kologischen Bewusstsein, arbeitet Nakaya seit jeher mit Wasser und Luft ‚Äď Elementen, die im Zusammenhang mit der Klimakrise mittlerweile besondere Bedeutung erlangt haben.

Bekannt wurde Fujiko Nakaya als Mitglied des von Robert Rauschenberg und Billy Kl√ľver gegr√ľndeten Kollektivs Experiments in Arts and Technology (E.A.T.) in den 1970er-Jahren und erlangte mit √ľber 90 Installationen und Performances internationale Bekanntheit f√ľr ihre Nebelkunstwerke. Sie hat mit K√ľnstler*innen aus verschiedenen Genres zusammengearbeitet, aus Architektur, Musik, Tanz und Licht, um die vielseitige Natur von Nebel zu verdeutlichen. Von ihren selten gezeigten fr√ľhen Gem√§lden bis hin zu ihren Nebelskulpturen, darunter zwei eigens f√ľr das Haus der Kunst geschaffene ortsspezifische Werke, √ľber ihre Einkanalvideos, Installationen und Dokumentationen bietet diese anschaulich erlebbare Ausstellung einen umfassenden √úberblick √ľber das Werk einer der f√ľhrenden K√ľnstlerinnen Japans.

Als eine zentrale Ausstellung der neuen Ausrichtung im Haus der Kunst wird Fujiko Nakayas Arbeit in direkten Bezug zu ihrem sozialen und kulturellen Netzwerk gesetzt. Nakayas besonderer Zugang zu Themen wie Natur, Wissenschaft und Zufall hat das radikale japanische K√ľnstler*innenkollektiv Dumb Type und den deutschen Musiker und K√ľnstler Carsten Nicolai, dessen Arbeit von japanischen Zen-G√§rten inspiriert ist, auf unterschiedlichste Weise entscheidend gepr√§gt. Die zeitgleichen Ausstellungen im Haus der Kunst schaffen neue Dialoge, die die dr√§ngenden Fragen unserer heutigen Gesellschaft, wie Nachhaltigkeit, Inklusion, Wissenschaft und Natur, in den Vordergrund stellen.

Andrea Lissoni, K√ľnstlerischer Leiter des Haus der Kunst und Kurator der Ausstellung: ‚ÄěIn 2022 wird sich unser Programm in Form von Dialogen entfalten. Indem wir bildende Kunst, Performance, Tanz, bewegte Bilder, Musik und diskursive Praktiken zusammenbringen, hoffen wir, die Beziehung des Publikums zur Kunst als immersive, partizipative Erfahrung neu zu definieren.‚Äú

Fujiko Nakaya
8. April ‚Äď 31. Juli 2022
Symposium: 30. Juli 2022

Haus der Kunst, Prinzregentenstra√üe 1, 80538 M√ľnchen
www.hausderkunst.de

Presse





Kataloge/Medien zum Thema: Fujiko Nakaya



Fujiko Nakaya:


- Biennale of Sydney 2012

- MOMENTUM 8

- Singapore Biennale, 2008


Anzeige
artspring berlin


Anzeige
Alles zur KI Bildgenese


Anzeige
Responsive image


Anzeige
KunstHochschule Medien Köln

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kommunale Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kommunale Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Kleistpark




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kommunale Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Galerie im Tempelhof Museum