Tony Cragg. Line of Thought
20.08. - 01.01.2026 | Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal
Eingabedatum: 14.08.2025

Am 20. August 2025 eröffnet der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal eine umfassende Ausstellung mit Skulpturen und Zeichnungen des britisch-deutschen Künstlers Tony Cragg (geboren 1949 in Liverpool). Cragg realisiert damit seine erste große Einzelschau in dem von ihm 2008 eröffneten Park am Hang des Wuppertaler Hesselnberges.
Der Titel der Ausstellung, "Line of Thought", legt nahe, dass es um mehr als das bloße „Vorzeigen‟ aktuellen Schaffens geht. In einem Überblick, der sich über mehr als 10 Jahre erstreckt, zeigt er, was hinter den konkreten Ausformungen seiner Skulpturen steht. Auch die Zeichnungen, die Tony Cragg präsentiert, wollen nicht nicht als begleitendes, zusätzliches „Material‟, sondern als tastende oder suchende Ausdrucksform seines bildnerischen Denkens verstanden werden.
Die Ausstellung erstreckt sich über alle drei Ausstellungshallen des Skulpturenparks Waldfrieden.
Der Titel der Ausstellung, "Line of Thought", legt nahe, dass es um mehr als das bloße „Vorzeigen‟ aktuellen Schaffens geht. In einem Überblick, der sich über mehr als 10 Jahre erstreckt, zeigt er, was hinter den konkreten Ausformungen seiner Skulpturen steht. Auch die Zeichnungen, die Tony Cragg präsentiert, wollen nicht nicht als begleitendes, zusätzliches „Material‟, sondern als tastende oder suchende Ausdrucksform seines bildnerischen Denkens verstanden werden.
Die Ausstellung erstreckt sich über alle drei Ausstellungshallen des Skulpturenparks Waldfrieden.
20.08.2025 - 01.01.2026
Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal
Presse
Kontext
Einordnung:Tony Craggs "Line of Thought" (2025) im Skulpturenpark Waldfrieden positioniert sich innerhalb seines Spätwerks als Reflexion über den Schaffensprozess selbst. Ähnlich den prozessualen Ansätzen von Künstlern wie Richard Serra oder Eva Hesse, rückt Cragg das "bildnerische Denken" in den Vordergrund, wobei die Zeichnungen nicht als bloße Studien, sondern gleichwertig neben den Skulpturen als autonome "tastende Ausdrucksformen" stehen. Die Ausstellung betont die Kontinuität seiner formalen Sprache, die sich seit den 1970er Jahren mit Materialität und Form auseinandersetzt, und verortet sie im Kontext einer postminimalistischen Bildhauerei, die den Werkprozess und die Beziehung zwischen Idee und Materialität thematisiert. Der von Cragg selbst gegründete Skulpturenpark wird so zum idealen Ort dieser retrospektiv angelegten Werkschau, die den Künstler als konsequenten Formforscher präsentiert.





