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Zandile Tshabalala. In Search of my Mother’s Garden

10. 07. - 25. 09. 2022 | Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Eingabedatum: 13.07.2022

Zandile Tshabalala. In Search of my Mother’s Garden

Zandile Tshabalala, My Mother’s Garden: Umcumbi (I) — A Gathering, 2022, Acryl auf Leinwand, Foto: Earl Abrahamsbilder


Zandile Tshabalalas Gemälde erzählen Geschichten von Leichtigkeit und Selbstbewusstsein – von Frauen ihresgleichen in den 2020er Jahren: jung und schwarz. Ihre Figuren stehen – im Kreis ihrer Freundinnen – nah beieinander, lachen und posieren. Mit offenem und selbstsicherem Blick schauen sie den Betrachter*innen entgegen.

Damit zeigt die südafrikanische Malerin eine bisher eher seltene Sicht und bricht das oft übliche Narrativ über afrikanische Frauen auf. In historischen Gemälden ist die schwarze Frau häufig nur im Hintergrund zu finden, verschmilzt zum Teil sogar damit, und wird in dienenden oder kompromittierenden Positionen dargestellt. Ein Bild, welches nicht zu den Erfahrungen von Zandile Tshabalala passt, die umgeben von starken Frauen aufwuchs, was das Bedürfnis weckte, eine andere Erzählung zu schaffen. „Guided by my heritage of a love of beauty and a respect for strength - in search of my mother’s garden, I found my own,” (Geleitet von meinem Erbe der Liebe für das Schöne und dem Respekt vor Stärke – auf der Suche nach dem Garten meiner Mutter – habe ich zu meinem eigenen gefunden), schreibt Alice Walker in einem Essay und beleuchtet darin, wie Kreativität von schwarzen Frauen ausgelebt und weitergegeben wurde, als es ihnen eigentlich nicht möglich war.

Zandile Tshabalala gehört zu der neuen Generation von Künstler*innen, die in den letzten 10 Jahren unter anderem in Südafrika, Ghana, Tansania und Nigeria die figürliche Malerei als Möglichkeit menschlichen Ausdrucks für sich entdeckt und neu interpretiert hat. Tshabalalas Figuren sind farbige, kraftvolle Darstellungen ihrer Alltagswelt. Oft stehen gezielt gesetzte Primärfarben den tiefschwarzen, flachen, kaum ausgearbeiteten Gesichtern der Figuren entgegen. Die konsequente Zweidimensionalität weiter Bereiche ihrer Gemälde, in die sie die traditionellen Muster afrikanischer Stoffe ebenso wie grafische Designs moderner Textilien und Kunstfelle wie Verweisstücke einfügt, wirkt dynamisch und kompromisslos.

Die Künstlerin (geb. 1999) lebt und arbeitet in Soweto, Johannesburg, Südafrika. 2021 erhielt sie das Kaiserringstipendium des Mönchehaus Museums Goslar. Ihre Werke waren bisher u.a. in Ausstellungen in Südafrika, Ghana, Nigeria, Großbritannien und Deutschland zu sehen. Die im Kunstmuseum Magdeburg gezeigten Werke entstanden 2021 und 2022. ...

Kunstmuseum Magdeburg
Kloster Unser Lieben Frauen
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg

kunstmuseum-magdeburg.de


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