Logo art-in.de

Skulptur IMMATERIELLES. Andreas Schmitten

Enthüllung 6. Juni 2024 | Fernbahnhof Frankfurt a.M.

Eingabedatum: 18.05.2024

Logo art-in.de
Fortsetzung der Kulturreihe „Station to Station“
an Deutschlands meistfrequentiertem Flughafenbahnhof

Ab dem 6. Juni 2024 treffen Reisende am Fernbahnhof Frankfurt am Main Flughafen auf Unerwartetes: Ein überlebensgroßer Kopf wird von gleich drei Händen getragen, die unmittelbar aus dem Boden des Fernbahnhofs zu wachsen scheinen. IMMATERIELLES lautet der Titel der über fünf Meter hohen Skulptur Andreas Schmitten, die als Dauerleihgabe an dem Standort errichtet wird. Inmitten des Trubels an einem der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands verschließt die Figur ihre Augen nicht vor ihrer Umgebung, sondern lädt mit ihrer übernatürlich anmutenden Ruhe jeden der Tausenden täglich Reisenden zu einem Dialog und einem Moment des Innehaltens in der rastlosen Umgebung ein.

Mit der Skulptur IMMATERIELLES von Andreas Schmitten wird die Kulturreihe „Station to Station“ fortgesetzt, deren Programm im Bereich der Bildenden Kunst von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Kooperation mit der Deutschen Bahn und auf Initiative des Bundes realisiert wird. Den Auftakt feierte die Reihe im April 2023 mit der Errichtung der Skulptur „Vertical Highways“ der Künstlerin Bettina Pousttchi am Berliner Hauptbahnhof.

Trotz ihrer imposanten Größe strahlt die weiß lackierte Figur von Andreas Schmitten am Fernbahnhof Frankfurt Flughafen nichts Einschüchterndes aus, sondern wirkt im Gegenteil magnetisch anziehend. Die makellos glänzende Oberfläche zieht den Blick auf sich und die organische Linienführung kontrastiert mit den geometrischen Formen der sachlichen Architektur des Bahnhofs. Der Künstler hat nicht nur ein ausgeprägtes Gespür für Oberflächen und Texturen, sondern ebenso für das Verhältnis von Betrachter, Kunstwerk und den umgebenden Raum. Der Fernbahnhof Frankfurt Flughafen ist mit rund 33.000 Reisenden pro Tag der größte deutsche Flughafenbahnhof. An vier Gleisen halten Züge aus ganz Deutschland und Europa. Ergänzt wird der Fernbahnhof durch den nebenliegenden Regionalbahnhof, täglich erreichen über 420 Züge das Drehkreuz Frankfurter Flughafen. Inmitten dieses Ortes des Transits und der flüchtigen Begegnungen, verharrt die überlebensgroße Skulptur in scheinbarer Selbstversunkenheit.

Die unmittelbare und intuitive Ausstrahlung der Skulptur wird durch ihren Standort im Bahnhof, wo Kunst nicht zu erwarten ist, noch verstärkt. Bislang wurden die Arbeiten von Andreas Schmitten ausschließlich in Galerien und Museen ausgestellt. Die Errichtung von IMMATERIELLES im öffentlichen Raum, wo sich täglich die Wege von Tausenden Reisenden kreuzen, ist ein absolutes Novum und stellt die Arbeit in einen neuen Kontext.

Frankfurt Flughafen Fernbahnhof | Ebene 3
Hugo-Eckener-Ring, 60549 | Frankfurt am Main

Presse


Kataloge/Medien zum Thema: Andreas Schmitten


Andreas Schmitten:

- Art Basel Hong Kong 2018
- art berlin 2017
- artbasel2021
- Frieze LA 2019
- Frieze London 2022
- Ngorongoro II ArtistWeekend Berlin 2018

Gitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts
Oscar Cueto. Entwurf für kein Museum
Jonas Englert erhält 2026 RE-SEARCH - ZF-Forschungsstipendium
Jiajia Zhang erhält Art Vontobel Contemporary Photography Prize – «A New Gaze»
Kulturelle Vielfalt in Gefahr
Raquel Villar-Pérez erhält Curatorial Fellowship
ART-Kuratorenpreis: Die beste Ausstellung des Jahres 2025
Deutscher Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026
In memoriam: Alexander Kluge (1932 – 2026)
Teilnehmer*innenliste der Manifesta 16
Markus Hoffmann erhält den Preis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung 2026
Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel
Nezaket Ekici erhält den MO_Kunstpreis 2026
Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie
Astrid Becker ist die neue Leiterin des Kupferstichkabinetts im HAUM
Hendrike Nagel übernimmt die Leitung des Dortmunder Kunstvereins
Fynn Ribbeck erhält Max Ernst-Stipendiaten 2026
Gabriele Stötzer erhält Goslarer Kaiserring 2026
documenta archiv mit neuer Website
Claudia Emmert tritt Intendanz des Kunstmuseums Bonn an
Nnena Kalu gewinnt den Turner-Preis 2025
Johan Holten wechselt nach Kopenhagen
Nam June Paik Award 2026 geht an Michael Beutler
Msgr. Otto Mauer Preis an Nadim Vardag
Lee Ufan erhält den Wolfgang-Hahn-Preis 2026
Carsten Möller und Clemens von Wedemeyer erhalten Sächsischen Lehrpreis 2025
Stefanie Böttcher wird neue Direktorin der Kunsthalle zu Kiel
Adam Szymczyk wird Direktor am S AM
Kaiserring an Katharina Fritsch
Roswitha Haftmann-Preis geht 2025 an Cecilia Vicuña