„Lass die Drachen (noch einmal) fliegen“

Ein Fest zu Ehren der BURG und zum Auftakt der „Großen Pläne!“
(Eingabedatum: 29.01.2016)
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Plakat zum Bauhaus-Burg-Fest am 6. Februar 2016 im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Gemeinsame Staffelstabübergabe von Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Stiftung Bauhaus Dessau

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Moderne in der Werkstatt. 100 Jahre Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle“ ziehen die landesweiten Aktivitäten zur Moderne in Sachsen-Anhalt von Halle weiter an das Bauhaus in Dessau. Anlässlich von 90 Jahren Bauhausgebäude Dessau hat die Stiftung Bauhaus Dessau das dezentrale Ausstellungsprojekt „Große Pläne! Die angewandte Moderne in Sachsen-Anhalt 1919–1933“ initiert. Bevor im Mai in Dessau die Ausstellung „Moderne Typen, Fantasten und Erfinder“ eröffnet wird, findet am Samstag, dem 6. Februar 2016, die offizielle Staffelstabübergabe der Direktoren des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale), der Stiftung Bauhaus Dessau und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle statt. Professor Dieter Hofmann, Rektor der BURG, dazu: „Es freut uns als BURG ganz besonders, den Staffelstab nach dem 100-jährigen Jubiläum unserer Kunsthochschule nun an das nächste wichtige Kulturprojekt weitergeben zu können, das die außerordentliche Bedeutung Sachsen-Anhalts für die Moderne thematisiert. Damit wird der prägende Einfluss der Protagonisten der Moderne im Land gewürdigt, der nicht nur bis in die Gegenwart reicht, sondern auch weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus wirksam ist.“

Hintergrund und Anregung für die gemeinsame Veranstaltung im Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt ist das historische Bauhaus-Fest, dass 1925, dem Jahr der Übersiedlung des Bauhauses von Weimar nach Dessau, das jährliche Bauhaus-Fest gemeinsam mit der Burg Giebichenstein in Halle stattfand.

Den Auftakt macht 16 Uhr ein Workshop „Masken und Lampions“ für kleine und große Besucher. 16.30 Uhr folgt eine Bilderschau in Dada von Kuratorin Cornelia Wieg zu „Als BURG und Bauhaus gemeinsam feierten“. 17 Uhr übergeben Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg, und Professor Dieter Hofmann, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, den Moderne-Staffelstab an Dr. Claudia Perren, Direktorin und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau, die gemeinsam mit dem Kurator der Ausstellung das Projekt „Große Pläne!“, vorgestellt. Danach geht es mit dem DIY Bauhaus Orchestra aus Bratislava und dessen „Puppenmusik“ durch das Museum zum MoritzKunstCafé, wo es Gelegenheit zu Tanz, Plausch und Vergnügen geben wird.

„Es ist uns eine große Ehre, gleichzeitig Schlusspunkt im Jubiläumsjahr der BURG und Auftakt zum sachsen-anhalt-weiten Projekt ´Große Pläne!` zu sein“, so Thomas Bauer-Friedrich, „und ich freue mich besonders, dass die kulturellen Einrichtungen mit dem Arbeitsschwerpunkt Moderne auf Landesebene so gut zusammen arbeiten.“

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
University of Art and Design
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale), Germany
burg-halle.de

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Daten zu Bauhaus:


- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

Weiteres zum Thema: Bauhaus



Museum Folkwang Essen (02 / 02)


Das Museum Folkwang blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Das 1901 vom Sammler und Mäzen Karl Ernst Osthaus gegründete Museum fusionierte 1922 mit dem Essener Kunstmuseum und fimiert seitdem in Essen unter dem Namen Museum Folkwang.
In den 30er Jahren konnte das Museum durch gezielte Ankäufe der deutschen Malerei und Plastik die französischen Bestände (vorwiegend Impressionisten) abrunden, so dass die Sammlung internationale Anerkennung genoß und einen hervorragenden Ruf hatte.
Die Kunstpolitik des 3. Reichs vernichtete diese Arbeit. 1937 wurden 59 Gemälde beschlagnahmt. Bei einer zweiten Beschlagnahmeaktion im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst" verliert das Museum über 1000 Kunstwerke. Damit besaß das Museum kein Kunstwerk mehr aus dem 20. Jh. Aber damit noch nicht genug, auch die Gebäude selbst wurden im Krieg zerstört.
Erst 1960 konnte das Museum im neuen Gebäude an der Bismarckstraße wieder eröffnen. Die verlorenen Kunstwerke mussten soweit sie nicht zerstört oder an ausländische Museen verkauft worden waren, zurück erworben oder ersetzt werden - sofern dies möglich war.
Heute ist von den Rückschlägen, die das Museum hinnehmen musste nichts mehr zu spüren. Neben der Gemäldesammlung gibt es noch eine ansehnliche Graphische und Fotografische Sammlung, die jeweils eigenständige Abteilungen bilden. Während sich die Graphische Sammlung vorwiegend auf Werke des deutschen Expressionismus konzentriert, orientiert sich die Fotografische Sammlung international. Sie umfasst unter anderem die Nachlässe von Lerski, Krull, Steinert und Keetman und konnte mit der nächsten Ausstellung einen großen Namen der zeitgenössischen Fotografie ins Haus holen: Ab Februar zeigt das Museum die Retrospektive von Thomas Ruff, die danach in einige europäische Museen und 2003 in die USA weiter wandert.

Eines der Highlights zeitgenössischer Kunst ist sicherlich die Installation "Projektraum 1:1:1/Farbraum" von Mischa Kuball, das 1996/97 erstmalig im Bauhaus Dessau zu sehen war. Lichtweiße geometrische Formen werden per Dia an die Wand projiziert und durch eine orange bzw. blaue Glasscheibe, die frei im Raum hängt und sich durch einen Motor leise dreht, farblich gebrochen.

Adresse: Museum Folkwang Essen
Goethestr. 41
45128 Essen
Tel.: 0201/8845314
Fax: 0201/8845001
Internet: museum-folkwang.de

Ausstellung: Thomas Ruff
Interieurs - Porträts - Häuser, 1979-1989
17. Februar - 14. April 2002
Thomas Ruff hat mit seiner Arbeit immer wieder auch mit der fotografischen Geschichte, ihrer Technik und ihren Genres auseinandergesetzt und der deutschen Fotografie Impulse gegeben. Im Rahmen der von der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden organisierten Retrospektive Thomas Ruff "Fotografie 1979 - heute" zeigt das Museum Folkwang ausschließlich die Serien Portäts, Häuser und Interieurs, in erweiteter Form. Mit insgesamt 70 Arbeiten aus diesen drei Werkgruppen betont die Präsentation im Folkwang Museum den seriellen Charakter der Arbeiten von Ruff.
Öffnungszeiten:
Di - So. 10 - 18 h
Fr. 10 - 24 h

Pinakothek der Moderne (09 / 02)


Am 16.9.02 wurde die Pinakothek der Moderne für bildende Künste des 20. Und 21. Jhs. eröffnet. Das Gebäude von dem Architekten Stephan Braunfels vereinigt auf über 12.000 qm Ausstellungsfläche vier bedeutende Sammlungen aus den Bereichen Kunst, Grafik, Design und Architektur unter einem Dach.

Sammlung Kunst: Die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, bisher im Haus der Kunst untergebracht, bildet des Schwerpunkt der Pinakothek der Moderne. Hauptwerke der klassischen Moderne von Beckmann, Kandinsky, Klee, Magritte und Picasso bilden Höhepunkte im Sammlungsbereich der Kunst. Bedeutende Werkkomplexe der nachfolgenden Künstlergenerationen, vertreten u.a. durch Bacon, Baselitz, Beuys, Judd, de Kooning, Polke, Twombly und Warhol, verweisen auf unterschiedliche Positionen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die aktuelle Kunst unserer Tage ist beispielsweise vertreten in den Videoinstallationen von Pipilotti Rist, den Leuchtkästen von Jeff Wall oder in Werken von Bruce Nauman. Aktuell zur Gegenwartskunst wird die Ausstellung "The Starting Line" präsentiert, u.a. mit Arbeiten von Olaf Metzel, John Bock oder Reneke Dijkstra. (bis Frühjahr 03)

Sammlung Grafik: Die Staatliche Graphische Sammlung zählt neben den Sammlungen in Berlin und Dresden zu den bedeutendsten in Deutschland und ist über die Grenzen hinaus weltbekannt. 400.000 Zeichnungen und Druckgrafiken, aus der Renaissance über die klassische Moderne bis hin zur Gegenwart, zeichnet die Vielfältigkeit des Bereichs Grafik aus. Zur Eröffnung zeigt die Grafische Sammlung Werke aus ihren Beständen. Aus über fünf Jahrhunderten können Blätter von Mantegna bis Beuys bewundert werden. (bis 6.1.03)

Sammlung Architektur: Das Architekturmuseum der Technischen Universität München, das als architektonische Lehr- und Vorbildsammlung bereits 1868 eingerichtet wurde, besitzt ca. 350.000 Zeichnungen, ca. 100.000 Fotografien und 500 Modelle, von Balthasar Neumann über Erich Mendelsohn und Le Corbusier bis zu Günter Behnisch und Shigeru Ban. Mit dem Einzug in die Pinakothek der Moderne sollen in wechselnden Ausstellungen sowohl Themen aus der Architekturgeschichte behandelt als auch aktuelle Entwicklungen präsentiert werden.
Aktuell wird die Eröffnungsausstellung "Exemplarisch – Konstruktion und Raum in der Architektur des 20. Jahrhunderts" u.a. mit Arbeiten von Peter Zumthor, Le Corbusier oder Greg Lynn gezeigt. (bis 2.3.02)

Sammlung Design: Die Sammlung Design entstand ursprünglich aus der Gründung des Deutschen Werbundes 1907 in München. Mit über 50.000 Objekten der angewandten Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ist sie international führend und schließt neuartige Sammlungsgebiete wie Industrial Design, Sportgeräte, Fahrzeuge und Computer Culture ein. Gezeigt werden u.a. auch die Anfänge gestalteter Produkte von der Industriellen Revolution über Jugendstil bis zum Bauhaus, Möbel von Klassikern wie Eileen Gray oder Charles und Ray Eames, Objekte von Isamu Noguchi, Ron Arad oder Designvisionären wie Colani und die zukunftsweisenden interaktiven Screens von John Maeda.

Die interdisziplinäre Orientierung der Pinakothek der Moderne will die Identität der einzelnen Sammlungen erhalten und zugleich die unterschiedlichen Bereiche, bspw. Durch spartenübergreifende Wechselausstellungen, als miteinander verbundene Teile eines größeren kulturellen Kontextes aufzeigen.

Die Pinakothek der Moderne bildet ein Gesamtensemble mit der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek. In diesem einmaligen Museumskomplex mit Kunstwerken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart bietet sich phantastische Gelegenheit, Kunst im großen Stil zu genießen.



Pinakothek der Moderne
Barer Strasse 40
D-80333 München

pinakothek-der-moderne.de






  • Museum Folkwang Essen (02 / 02)

  • SHOPPING - Die Ausstellung

  • TeleCity - Ausstellung im Bauhaus Dessau (-02.02.03)

  • Neues "Forum für Kunst und Fotografie" in Köln / Teil 2 (26.2.03)

  • Das Bauhaus Archiv Berlin - Museum für Gestaltung (Mär 03)

  • Kunst_Sachsen-Anhalt 2: Landschaft(en). Wildflecken und Gartenreich (29.6.-7.9.03)

  • Wiener Silber - Modernes Design 1780-1918

  • Marcel Breuer im Vitra Design Museum / Weil am Rhein (13.9.03-25.4.04)

  • Architektur und Kunst. Das Meisterhaus Kandinsky-Klee in Dessau.

  • "Zeitgenössische Fotokunst aus Finnland" in Cottbus (19.10.2003 - 11.1.2004)

  • Lyonel Feininger - Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle 24.10.03-1.2.04

  • Egon Eiermann (1904-1970) in der Städtischen Galerie Karlsruhe (18.9.04 - 9.1.05)

  • Alvar und Aino Aalto in der Bielefelder Kunsthalle (28.11.04-27.02.05)

  • René Burri - Die Deutschen - Kunstverein Ulm (13.3.-24.4.05)

  • Die Neuen Hebräer - Martin-Gropius-Bau (20.5.-5.9.05)

  • Nationalschätze aus Deutschland. Von Luther zum Bauhaus - KAH Bonn (30.9.05-8.1.06)

  • Max Bill

  • Paul Klee - Kein Tag ohne Linie, Museum Ludwig Köln (9.12.06 - 4.3.07 )

  • COLOGNE FINE ART mit neuem Termin im Herbst 2007 (31.10.-04.11.07)

  • Bei den Antipoden vom Rennsteig

  • Video: Max Bill: Aspekte seines Werkes - Bauhaus-Archiv Berlin (noch bis 25.8.08)

  • "pèlerinages" Kunstfest Weimar: Wege nach Weimar: Wiener Kinetismus. Eine vergessene Moderne

  • Bibliotheca Insomnia. Das digitale Bauhaus II (27.8. - 17.9.06)

  • Modell Bauhaus

  • Isa Genzken – Sesam öffne dich! (15.08. – 15.11.2009)

  • Videos aus dem Jahr 2009, eine Auswahl der Redaktion

  • Weimarer Van-de-Velde-Gebäude wird wieder eröffnet

  • Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv - Museum Ludwig, Köln

  • Die hohen Hallen der Kunst und ihre Örtchen (Anzeige)

  • "La Bohème". Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jhds - Museum Ludwig

  • Hyeyeon Park. inherent movement


  • Unsere 9 besten Videos 2010

  • Kyrill Koval

  • Joel Sternfeld

  • Gotthard Graubner. Gespräch mit Josef Albers

  • Melancholie. Form folgt Gefühl

  • Architekturwettbewerb für das Neue Bauhaus-Museum Weimar noch ohne Siegerentwurf

  • Oh, My Complex. Vom Unbehagen beim Anblick der Stadt

  • Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

  • Heike Hanada in Zusammenarbeit mit Benedict Tonon bauen

  • Florian Pumhösl. Räumliche Sequenz

  • Ein Drittel Weiß

  • Acht Ausstellungen im Centre Pompidou-Metz im Jahr 2013

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      Nevin Aladag - Screen I–III



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      Cy Twombly - IN THE STUDIO



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      Laas Abendroth: Kunst muss wieder weniger werden



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      Georg Gatsas erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2017


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