Anzeige
Glanzstuecke

Logo art-in.de


Pauline Boudry / Renate Lorenz

Filme und Installationen

27.09. - 24.11.2013 | Badischer Kunstverein, Karlsruhe
Eingabedatum: 30.09.2013

Der Badische Kunstverein zeigt die erste umfangreiche Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerinnen Pauline Boudry und Renate Lorenz in Deutschland. Im Zentrum der Ausstellung steht ihre neue Filminstallation „To Valerie Solanas and Marilyn Monroe in Recognition of Their Desperation“ (2013), die in Karlsruhe Premiere feiert. Neben diesem, speziell für den Badischen Kunstverein produzierten Film, werden weitere Arbeiten zu sehen sein, unter anderem die 2012 entstandene Installation „Toxic“.

Die künstlerischen Arbeiten von Pauline Boudry/Renate Lorenz spüren Materialien der Vergangenheit auf, die nicht-repräsentierte oder nicht-lesbare Momente alternativer Lebensentwürfe und nicht-normativer Sexualitäten zeigen. Dabei verwenden die Künstlerinnen in ihren Filmen und Installationen eine Methode, die sie als „queere Archäologie“ bezeichnen und deren Ausgangspunkt historische Fotografien, Filme, Texte oder Songs bilden. Historische Materialien werden in Verbindung mit popkulturellen Referenzen, der Live-Performance vor der Kamera, der Wiederholung dieser Performance im Filmloop sowie der Eigenständigkeit von Kameraführung, Licht und anachronistischen Objekten reinszeniert. Dabei entsteht eine Spannung zwischen der Visualisierung als Selbstermächtigung und Glamour und der Visualisierung als Mittel der Pathologisierung und Kriminalisierung.

In „To Valerie Solanas and Marilyn Monroe in Recognition of Their Desperation“ loten Boudry und Lorenz gemeinsam mit den sechs MusikerInnen Peaches, William Wheeler, Ginger Brooks Takahashi, Rachel Aggs, Catriona Shaw und Verity Susman Möglichkeiten und Grenzen einer Politik der musikalischen und filmischen Form aus und untersuchen das verändernde Potential von Tönen, Rhythmen und Licht. Das experimentelle Filmprojekt bezieht sich dabei auf eine 1970 produzierte Partitur der Avantgarde-Komponistin Pauline Oliveros; eine Partitur, die Hierarchien zwischen MusikerInnen vermeiden und zugleich Individualität ermöglichen soll. Sie entstand – so der Mythos – nach der Lektüre des radikal-feministischen „SCUM Manifesto“ von Valerie Solanas.

Badischer Kunstverein
Waldstraße 3
D-76133 Karlsruhe

badischer-kunstverein.de

PM





Kataloge/Medien zum Thema: Pauline Boudry




Anzeige
Responsive image


Anzeige
KUNST NACH DER SHOAH


Anzeige
art zurich

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Pfefferwerk Stadtkultur




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kommunale Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
ifa-Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Galerie im Tempelhof Museum