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Die Akademie der Dinge - Mark Dion

24. 10. 2014-25. 01. 2015 | Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Kunsthochschule
Eingabedatum: 27.10.2014

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Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) begeht im Jahr 2014 den 250. Jahrestag ihrer Gründung. Auf Einladung der Kunstakademie wird aus diesem Anlass der international renommierte Installationskünstler Mark Dion erstmalig ein Projekt in Dresden realisieren.

Ausgangspunkt für Mark Dions (*1961, USA) bislang größte Einzelausstellung in Deutschland sind jene Dinge, die in den Sammlungen der Kunsthochschule und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verborgen sind. Das Gesamtwerk des documenta Teilnehmers reicht von Zeichnungen und Grafikfolgen über Videobänder, Fotoessays, Skulpturen, Installationen und Dioramen bis hin zu Expeditionsreisen. Dafür arbeitet Mark Dion weltweit mit Museen und Sammlungen zusammen und macht in seiner künstlerischen Praxis diesen Autoritäten des Wissens die alleinige Interpretationshoheit streitig.

In Dresden durchforstet Dion die Depots und Archive der weltberühmten Einrichtungen, um tradierte Ordnungssysteme zu befragen, mit denen Objekte aus der ganzen Welt gesammelt und präsentiert werden. Aus seinen Expeditionen in diese sonst unsichtbaren Speicher entsteht in den hochschuleigenen Ausstellungsräumen im Oktogon eine Akademie der Dinge, in der die Schätze der Institutionen neu in den Blick genommen werden. In Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erweitert Mark Dion seine Ausstellung durch zwei „Satelliten“ im Grünen Gewölbe und im Albertinum.

- Im Oktogon der Hochschule wird mit den Kunstwerken der Sammlung eine temporäre Pinakothek eingerichtet: Academy of things: The temporary art gallery. Das Hauptinteresse liegt auf den zahlreichen Artefakten aus dem Lehrbetrieb – Gipsabgüsse, Glasdiapositive, Pigmente oder Röntgenbilder. Höhepunkt dieser Lehrmittelsammlungen sind die einzigartigen anatomischen Modelle und Präparate zur Human- und Tieranatomie.

- Für das Historische und das Neue Grüne Gewölbe – der erst vor wenigen Jahren wiedereröffneten spektakulären Schatzkammer Dresdens – greift Dion das Konzept des Kuriositätenkabinetts auf. Es entstehen neue Objekte, die inmitten der historischen Inszenierung in der ständigen Präsentation im Schloss gezeigt werden. Mit diesen „New Curiosities for the Green Vault“ zieht die Dingwelt des Alltags in das fürstliche Kuriositätenkabinett ein und es entsteht die Frage, ob Wunder und Staunen noch gültige Kategorien für die Rezeption der materiellen Kultur einer industrialisierten Welt darstellen.

- Im Albertinum, dem Domizil der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung, richtet Mark Dion einen „Wild Animal Salon“ ein, eine Bestandsaufname der in der Sammlung vorhandenen Gemälde wilder Tiere von der Frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert.

Für Mark Dions „Akademie der Dinge“ werden die Räume der teilnehmenden Institutionen verwandelt und die Geschichten der Objekte aus einer künstlerischen Perspektive neu erzählt.

Ein umfangreiches Rahmen- und Vermittlungsprogramm mit Kuratorenführungen und Gesprächen in der Ausstellung mit internationalen Gästen begleitet das Projekt. Anlässlich der dreiteiligen Ausstellung finden im November 2014 und Januar 2015 zwei Konferenzen statt. Zur Ausstellung erscheinen eine Publikation und eine Edition des Künstlers, die zum Jahreswechsel 2014 / 2015 herauskommen werden.

Oktogon der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden),
Georg-Treu-Platz 1
hfbk-dresden.de/

Presse



Mark Dion:


- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach 2014

- art berlin 2017

- Bienal de São Paulo 2018

- CAFAM Biennale, 2014

- CAFAM Biennale, 2014

- documenta 13 2012

- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

- evn sammlung

- Frieze LA 2019

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Georg Kargl Fine Arts

- Heidelberger Kunstverein 2017

- Istanbul Biennial 2017

- Migros Museum Sammlung

- MoMA Collection

- Montevideo Biennale 2013

- Riga Biennial 2018

- skulptur projekte münster 1997

- Tanya Bonakdar Gallery


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