Wilde Zeiten. Fotografien von Günter Zint

4.7.-27.9.2020 | Deutsches Zeitungsmuseum Wadgassen
Eingabedatum: 07.07.2020

bilder

Günter Zint ist einer der bekanntesten deutschen Nachkriegs-Fotografen, viele seiner Arbeiten sind Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden, zum Beispiel die Aufnahme der Beatles vor dem Hamburger Star-Club oder die Bilder protestierender Studenten in Berlin 1968.

„Ich will Realität zeigen, meine Bilder sind Gebrauchsfotografien“, sagt Zint über seine Arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Motive aus dem Hamburger St.-Pauli-Kiez sowie Fotos der Studenten-, Friedensund Anti-Kernkraft-Bewegung.
Günter Zint, 1941 geboren, versteht sich als politischer Fotograf, er gilt als Vorreiter eines sozial engagierten und aufklärerischen Bildjournalismus der jungen Bundesrepublik. Zint war Hausfotograf im Hamburger Star-Club, arbeitete u.a. für den „Stern“, den „Spiegel“ und „konkret“, gründete die „St. Pauli Nachrichten“ und das St. Pauli Museum. Zint ist eine Hamburger Institution. „Ran ans Motiv“ ist sein Motto, fast immer ist er Teil des Geschehens und genau dann zur Stelle, wenn es gerade losgeht: Wenn unbekannte Musiker wie Jimi Hendrix und die Beatles die musikalische Weltbühne betreten, oder wenn der Inhalt eines Wassereimers treffsicher auf dem Helm eines Polizisten landet. Die Ausstellung führt den Besucher zurück in die wilden Zeiten der Bundesrepublik.

„Wilde Zeiten. Fotografien von Günter Zint“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Günter Zint und dem Deutschen Zeitungsmuseum.

Auf eine Vernissage verzichtet das Deutsche Zeitungsmuseum aufgrund der Corona-bedingten Beschränkungen.

Der Eintritt ist frei!
Öffnungszeiten: Di-So 10-16 Uhr

Deutsches Zeitungsmuseum
Am Abteihof 1, 66787 Wadgassen
www.deutsches-zeitungsmuseum.de

Presse




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