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Über 11.000 Besucher auf der Vernissage der COLOGNE FINE ART 2006


Eingabedatum: 17.01.2006


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"Bis jetzt ist die Messe positiv verlaufen. Die Leute kaufen spontaner als noch vor Jahren. Köln war immer gut für uns", so Rolf Schenk vom Münchner Kunstsalon Franke. Einen ähnlichen Eindruck hat auch Dr. Stefan Brenske, ebenfalls aus München, ein Experte für osteuropäische Ikonen: "Die Ikone ist wieder im Aufwind. Unter den Käufern sind viele junge Leute." Hans Eitzenberger aus Hamburg, ein ausgewiesener Fachmann für Teppiche: "Es gibt unglaublich viel Resonanz, überall Lob und etliche Reservierungen. Die Kaufentscheidungen fallen garantiert noch während der Messe." Georg Britsch jun. aus Bad Schussenried, dessen Programm Möbel akzentuiert, sagt stellvertretend für seine vielen Fachkollegen: "Gut gestartet und gut verkauft." Diese Stimmen stehen für das fast einhellige Urteil von Ausstellern und Publikum zur Premiere der COLOGNE FINE ART, zu ihrer Konzeption, zu ihrem Ambiente und zu ihrem neuen Domizil auf dem Kölner Messegelände. Allein am Vernissagetag kamen über 11.000 Besucher und bescherten den Ausstellern erste gute Abschlüsse.

Im Bereich der Klassischen Moderne kam es zum Messestart zu guten Verkäufen. So trennte sich Hans Maulberger, München, von dem Ölbild "Springer" von Willi Baumeister aus dem Jahr 1934 (über 200.000 EUR). Max Pechsteins "Fischer in Nidden", 1919, gab er für 120.000 EUR ab. Nicht minder zufrieden war der Wilfried Utermann mit dem Auftakt der COLOGNE FINE ART: "Das Konzept der Messe geht auf - wir haben neue Kunden gewonnen." Privatsammler aus Hamburg und aus Süddeutschland, die erstmals bei dem Dortmunder Galeristen kauften, sicherten sich die Werke "Brandung" von Max Pechstein von 1922 (110.000 EUR) und "Feldblumen" von Christian Rohlfs aus dem Jahr 1907.

Auch für zeitgenössische Kunst begeisterte sich das Publikum. Die Galerie Benden & Klimczak, Viersen/Köln, meldete bereits am Vernissage-Abend den Verkauf von zwei Werken zum Preis von je 280.000 EUR: Roy Lichtenstein, "Brush stroke - still life with lamp", 1997, und Tom Wesselmann, "Woman in Green Blouse (3-D)", 1985-1992. Die Galerie Rackey aus Bad Honnef erzielte 75.000 EUR für die Bronzeskulptur "Der heilige Mann" von Abraham David Christian und gab drei Papierarbeiten von Neo Rauch aus dem Jahr 1993 für je 17.000 EUR. Heinz Holtmann aus Köln trennte sich für 10.000 EUR von Josef Beuys "Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet“.

Die Galerie Fahnemann aus Berlin setzt im Bereich Fotografie einen Akzent mit der One-man-Show mit Werken von Michael Wesely - eine Aufnahme "Central Park" ging für 20.000 EUR an einen Fotoliebhaber. Eine Serie von vier Fotoarbeiten von Izima Kaoru für 9.540 EUR sowie ein Vintage Print von Karl Hugo Schmölz für 1.400 EUR gab die Kölner Galerie van der grinten ab.

Der Bamberger Christian Eduard Franke freute sich über den Verkauf eines Barockgemäldes für 40.000 Euro in eine private Sammlung. Ein impressionistisches Gemälde des Amerikaners Eduard Cucuel zum Preis von 60.000 Euro platzierte der Münchner Kunsthändler Thomas Schneider in einer deutschen Kollektion. Britsch jun. trennte sich von einem Bodenseeschrank von 1803 für 20.000 Euro und von einer Bodenseestanduhr (um 1810) für 10.000 Euro. Die Brenske Gallery war erfolgreich mit der makedonischen Ikone "Königstür" aus dem 18. Jahrhundert im sechsstelligen Preissegment.

Udo Seinsoth vom Antiquariat Beim Steinernen Kreuz aus Bremen lobte "die guten Gespräche und die guten Verkäufe". Er registrierte viel Nachfrage nach seltenen Katalogen und Künstlerbüchern. Er gewann Sammler für eine Max Ernst Vorzugsausgabe (2.500 Euro), für kleinformatige Grafiken von Richter (3.200 Euro) und Polke (1.400 Euro).

Immer mehr Sammler begeistern sich für das in Köln gut vertretene Segment Art Brut. Die Galerie Ritsch-Fisch gab ein großformatiges "Triptique" von Hiroyuko Doi für 45.000 EUR an einen deutschen Kunden ab, und Susanne Zander, Köln, konnte zahlreiche Arbeiten des Russen Foma Jaremtschuk (750 bis 1.100 EUR) vermitteln - "er ist ein Star dieser Messe", stellt die Galeristin fest.

Die zur COLOGNE FINE ART parallel in gleichem Hallenareal zum 2. Mal stattfindende EXPONATEC COLOGNE wird vom gleichen Optimismus getragen wie die Kunstmarktbranche. Für die über 160 Teilnehmer aus 26 Ländern ist die Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe der internationale Branchentreff.

Die COLOGNE FINE ART läuft noch bis Sonntag, 19. Februar 2006, in den Obergeschossen der Kölner Messehallen 4 und 5 (Eingang West). Die Messe ist täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr – Freitag, 17. Februar 2006 von 11.00 bis 21.00 Uhr – geöffnet. Der Eintritt von 15,00 Euro berechtigt auch zum Besuch der EXPONATEC COLOGNE.
Die Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe läuft im Erdgeschoss der Halle 4 noch bis Samstag, 18. Februar 2006. Öffnungszeiten und Eintrittspreis entsprechen denen der COLOGNE FINE ART.

Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1, 50679 Köln, Deutschland
Telefon: + 49 221 821-2907 + 2270,

koelnmesse.de

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